Kategorie: andere Dokumente
Eingesendet: 29.04.2013
Wörter: 6526
Autor: Shadow00
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Vampirgeschichten

Kapitel 1.: Der Anfang allen Übels
Es war eine pechschwarze Nacht und ein eiskalter Wind zog durch die Menschenleeren Straßen. Ein schwarzer Schatten mit rot leuchtenden Augen sprang von Dach zu Dach. Der Schatten stoppte erst vor der Sakuraallee und landete auf der einzigen beleuchteten Laterne. Lange blonde Haare fielen aus einem kunstvoll gesteckten Zopf und weiße spitze Zähne blitzten auf. Als ein Junge durch die Allee lief, stellte die Frauenähnliche Gestalt sich in Position. Sie fletschte die Zähne und stürzte sich auf den armen Jungen. Ihre Zähne bohrten sich in die Haut des Halses und der Junge schrie, bevor er zu Boden sank.“Mmh! Das war aber lecker. Kaum zu glauben das dieses Blut von einem unglücklichen Menschen stammt.“ Sagte die Frau und fuhr mit der Zunge über ihre Lippen

Julia schlug ihre Augen auf. Sie dachte sich:“ Was war das nur für ein Traum? Das war zwar ohne Zweifel ich, doch ich verabscheue Blut.“ Instinktiv fuhr sich Julia mit ihrer Zunge über den Mund. Ihr Blick fiel auf die Uhr.“ Verdammt! Es ist ja schon 7 Uhr.“ Hektisch zog sie sich an und lief in den großen Speisesaal. Mal wieder musste sie alleine essen, da ihre Familie noch schlief. Schnell packte sie ihre Tasche und verschwand. Immer weiter entfernte sie sich von ihrem Haus, das aussah wie ein Gruselhaus. Um die Türmchen schwirrten scharen von pechschwarzen Fledermäusen.“ Ein Gruselhaus oder ein Gruselschloss. Zum Glück weiß niemand das ich hier wohne.“ Dachte Julia laut. Kurz drehte sie sich um und prallte prompt gegen einen Baum.“ Au!“ schrie sie laut und schrill. Vorsichtig richtete sie sich auf und rannte weiter Richtung Schule.
Es klingelte.“Uff! Gerade noch rechtzeitig geschafft.“Julia lehnte sich zurück und gähnte ausgiebig, da sie meist nur paar Stunden Schlaf hatte. „ Hi! Wie geht’s?“ fragte Kathy, ihre beste Freundin. „ Du bist mal wieder ziemlich spät dran.“ neckte Kathy ihre Freundin Julia. „ Ja, ja! Aber ich habe es rechtzeitig geschafft.“ Erwiderte Julia schnippig und verschränkte die Arme vor der Brust. Da betrat die Lehrerin das Zimmer und hinter ihr kam ein Junge. „ Morgen! Das ist Oliver Eck. Er wird ab heute in eure Klasse gehen.“ Sagte die Lehrerin. Als Julia den neuen erblickte, gefror ihr das Blut in den Adern und ihr wurde heiß und kalt zu gleich. „Hilfe!“ dachte Julia ängstlich. „Was passiert nur mit mir? Alles verschwimmt vor meinen Augen! Mir wird schwindelig!“ Ein dumpfes Geräusch war zu hören und Kathy schrie auf. „ Frau Lehrerin! Frau Lehrerin! Julia ist…!“ rief Kathy panisch. Die Lehrerin sagte ruhig: „Was ist los Kathy?“ Erst jetzt blickte sie von ihren Unterlagen zu Kathy, die direkt hinter Julia saß. Zuerst weiteten sich ihre Augen, dann sprang sie auf und lief mit schnellen Schritten zu der am Boden liegenden Julia. Als Julia die Augen öffnete lag sie im Schoß ihrer Lehrerin und alle aus der Klasse bildeten einen Kreis um sie. Zum Glück hast du dir nur den Kopf gestoßen. Kathy wird dich ins Krankenzimmer bringen.“ Sprach die Lehrerin fürsorglich. Als Julia in einem der Krankenbetten lag viel ihr auf das sie das erste Mal mit Kathy alleine war. Julia beugte sich vor und ihre spitzen weißen Fangzähne kamen Kathys Hals gefährlich nahe. Doch gerade noch kam sie zur Besinnung und versteckte sich flugs unter der Decke. „Was mache ich da bloß? Ich wollte meine beste Freundin beißen.“ Dachte sie erschrocken. „ Aber warum war mir so komisch zumute als ich diesen neuen sah?“ dachte sie nachdenklich.

Nach der Schule auf dem Heimweg lief Julia durch den Park, der nach an ihrem Zuhause lag. „ Ich habe Hunger.“, dachte Julia leidend und fasste sich an den Bauch. Da sah sie den neuen und sie versteckte sich hinter einem Baum. Dahinter dachte sie: „ Mist, hier sehe ich nichts. Ich muss auf den Baum klettern und dann auf diese eine Laterne, die in meinem Traum vorkam.“ Vorsichtig spähte sie hinter dem großen Baum hervor und kletterte in Windeseile auf den Baum. Von dort aus sprang sie auf den Deckel der Laterne. Blonde Strähnen fielen aus ihrem Zopf. Aus ihrer Schuluniform wurden ein Schwarzer Mantel und ein schwarzes Kleid. Ihre Augen fingen an rot zu leuchten und ihr Herz schlug laut und schmerzhaft. Ein Windstoß ließ Julia das Gleichgewicht verlieren. Sie stürzte und raste dem Boden entgegen. Oliver drehte sich um. Julia blickte in die erschrockenen Augen ihres Mitschülers. Sie erschrak. „Mist, jetzt weiß er mein Geheimnis!“ dachte Julia panisch. Ihr brach der Schweiß aus und ihre Beine gaben unter dem Gewicht ihres Körpers nach. Julia sank benommen zu Boden. Alles was sich verwandelt hatte, verschwand und sie sah wieder wie eine ganz normale Schülerin aus. Oliver lief zu seiner Mitschülerin und beugte sich zu ihr runter. „Geht’s? Ich meine du bist von der Laterne dort oben runter gestürzt.“ Sagte er mit vorwurfsvollem Ton und zugleich in einem fürsorglich. „E-es geht! Ich muss los! Wir sehen uns dann in der Schule.“ Während sie das sagte, fiel ihr Blick auf seine Hals. Zwei Punkte waren in einer geraden Linie an seinem Hals zusehen. „Also war es kein Traum. Oh mein Gott! Ich habe ihn gebissen! Wann und vor allem warum habe ich ihn gebissen?“ dachte sie verzweifelt. „Oh nein! Du gehst nirgendwo in! Dein linker Arm blutet! Ich bringe dich zu mir nach Hause.“ Sprach er in einem Ton der keine widerrede duldete. Oliver gab Julia seine Hand und zog sie vorsichtig auf die Beine.
Nach einer halben Ewigkeit standen die beiden vor einem herunter gekommenen Haus. Als sie in ein kleines Wohnzimmer kamen, hielt Julia es nicht länger aus. „Weißt du was ich bin?“ fragte sie mit leiser Stimme. „Wie meinst du das?“ fragte er genauso leise. Sie schwiegen lange, doch endlich brach er das Schweigen. „Denkst du etwa ich hätte nicht bemerkt dass du ein Vampir bist?“ jetzt war seine Stimme wieder normal laut und Julia konnte an seinem Gesicht nicht erkennen was er dachte. „Ich wusste nicht dass du es weißt.“ Julia wurde auch normal laut. Vorsichtig fragte sie:„Was wirst du jetzt machen? Wirst du mich verraten?“ Oliver legte seine Stirn in Falten:„Hm! Ich weiß noch nicht. Natürlich schütze ich dein Geheimnis. Ich leg mich doch nicht mit einem Vampir an oder womöglich mit allen Vampiren. Aber ich will Rache dafür dass du mich gebissen hattest.“
Und so hatte Julia einen Freund, der ihr Geheimnis kannte und der ihr immer beistand.
Ende des ersten Kapitels

2 Kommentare

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Nuffe
28. Dezember, 21:30 Uhr
von Nuffe

1+

Nuffe
28. Dezember, 21:30 Uhr
von Nuffe

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