Einfach so weitermachen ist keine Option!

Fri, 02 Sep 2016 10:48:00 GMT von

Vor einer Woche, zum Start der neuen Bundesliga-Saison sang Tim Bendzko auf dem Rasen der Münchener Allianz Arena die Deutsche Nationalhymne. Seit heute ist nun die erste Single seines kommenden, dritten Albums erhältlich.

Tim Bendzko machte sich als "Weltretter" einen Namen, gewann im Jahr 2011 den Bundes Vision Song Contest mit "Wenn Worte meine Sprache wären" und entlockt seit geraumer Zeit Musikerkollegen/innen während lockerer Gespräche bei #TIMTRIFFT auf seinem YouTube Kanal das ein oder andere Geheimnis. Nun wurde es für den 31-Jährigen Wuschelkopf Zeit, seine Fans mit neuen Songs zu beglücken.

Fünf Jahre mehr oder weniger on the road, machten Tim nach seiner Rückkehr in die eigenen Vier Wände klar, dass Songwriting wieder ganz oben auf seiner Liste stehen musste.  Für das am 21. Oktober erscheinende Album "Immer noch Mensch" betätigte er sich nicht nur als Texter und Komponist, sondern auch als Produzent. 

Alles auf Anfang

Tim Bendzko reflektiert in den elf Titeln seines dritten Langspielers über die kleinen zwischenmenschlichen Themen der Gegenwart und setzt diese für jedermann klar und verständlich in Songtexte um. Der Berliner sagt über die Entstehung seiner Platte: "Ich bin im letzten Jahr nach ca. fünf Jahren des "Unterwegsseins" nach Hause gekommen und hatte den großen Drang endlich wieder Songs zu schreiben. Ich hab' "alles auf Null" gesetzt und, als wäre in den Jahren davor nichts passiert, versucht, leere Blätter mit Musik zu füllen." 

Alles echt und nicht maschinell

Neu, und zum Grundtenor mehr als passend, wurde für "Immer noch Mensch" echte Musik aufgenommen. Will heißen, dass jede einzelne Note für die Platte von einem Musiker mit physisch existierendem Instrument stammt. Auf diese Weise konnte ein sehr organisches Album, eingespielt von befreundeten Profi-Musikern, in Tims Berliner Home-Studio entstehen.

Auf der Suche nach dem inneren Kern

Besonders ist auch Tim Bendzkos Herangehensweise an das Gesamtkonzept seiner Musik: "Viele Künstler sprechen davon, sich selbst zu suchen und immer wieder 'neu' zu erfinden. Das fühlt sich für mich irgendwie komisch an... Hat es nicht mehr Sinn, das, was schon da ist, klarer zu sehen? Für mich geht es viel mehr um das immer feinere Herausarbeiten des eigenen Kerns. Wenn ich neue Musik mache, möchte ich jedes Mal ein Stück näher an diesen musikalischen Kern herankommen. Das dritte Album bedeutet für mich vor allem meinen eigenen Stil zu definieren." 

Keine Maschine

Am heutigen 02. September erschien die erste Single "Keine Maschine", die wie Tim Bendzo sagt, eine persönliche Botschaft an uns darstellt: "'Keine Maschine' spiegelt inhaltlich total das Albumthema - Mensch sein - wider. Und ich finde, dass der Track auch musikalisch gleich klarmacht, in welche Richtung das Album geht. Als junger Mensch hat man ja immer eine Vorstellung, in welche Richtung das eigene Leben gehen soll. Oft ist es so, dass man sich Jahre später, gefühlt ist es nur ein Wimpernschlag, in einer völlig anderen Lebenssituation wiederfindet. Sollte man sich vielleicht hier noch mal die Frage stellen, ob es das schon gewesen ist oder man vielleicht doch noch mal seinen Träumen nachgehen will?"

Das Video zu "Keine Maschine" ist in Zusammenarbeit mit Lars Timmermann auf Teneriffa und in Stuttgart entstanden. Im Zusammenspiel der Bilder mit dem Song wird Tims persönliche Botschaft besonders deutlich. "Keine Maschine" steht ab sofort als Download oder Stream zur Verfügung.

Perspektivwechsel

Es gab eine Zeit im Leben von Tim Bendzko, in der er sich und und sein Umfeld aus einer ganz anderen Perspektive wahrnahm. Das war bevor er durch seine ersten beiden Alben "Wenn Worte meine Sprache wären" (2011) und "Am seidenen Faden" (2013), die sich über eine Million Mal verkauften, zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Sänger wurde. In seiner Vita reihen sich eine kurze Fussball-Karriere, ein Theologiestudium und ein Job als Auto-Auktionator aneinander: "Ich wollte Sänger werden, aber stattdessen stand ich auf einem Podium, habe Autos versteigert. Ich habe zehn Stunden am Tag Leute bequatscht, Autos zu kaufen. Ich habe mich oft gefragt, was das eigentlich mit dem zu tun hat, was ich eigentlich machen wollte?

Der junge Mann in diesem Song stellt das fest und entscheidet, aus diesen festen Strukturen auszubrechen, um sich seinem Lebenstraum zu widmen. Das ist natürlich leichter gesagt, als getan. Der Song soll ein bisschen dazu ermutigen, sich zumindest die Frage zu stellen: Ist es das schon gewesen? Vielleicht kann eine kleine Veränderung das eigene Leben schon ein bisschen lebenswerter machen." 

Den Moment fixiert

Während des gesamten Entstehungsprozesses von "Immer noch Mensch" betätigte sich Tim Bendzko auf einem weiteren Gebiet: Er begleitete den Fortschritt visuell als Fotograf. Die Ergebnisse zieren nun Cover und das 36-seitige Booklet der limitierten und handsignierten Special Edition seines Albums. Sämtliche Ausgabeformate von "Immer noch Mensch" sind bereits vorbestellbar (CD, Vinyl, Download und Stream). Einen weiteren Grund zu Freude bei den Fans dürfte die im April 2017 startende Arena-Tour zum Album sein.

Wer ihn miterleben durfte, wird den Auftakt zu Tim Bendzkos letzter Tour 2013 in der Berliner Waldbühne in bester Erinnerung haben. Damit der echte Sound seines dritten Albums eins zu eins live genossen werden kann, geht der Sänger nächstes Frühjahr mit großer Band auf Konzertreise durch die größten Arenen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Tickets sind ab Montag, 05. September (9:00 Uhr) im exklusiven Presale bei CTS Eventim erhältlich, der offizielle VVK startet am Freitag, 09.09.2016.

Immer noch Mensch - Tour - Tim Bendzko + Band 2017:
26.04. Leipzig, Haus Auensee
27.04. Wien, Gasometer
29.04. Trier, Arena
30.04. Kempten, BigBOX
02.05. Bremen, ÖVB-Arena
03.05. Lingen, Emsland-Arena
04.05. Münster, Halle Münsterland
06.05. Kassel, Stadthalle
07.05. Hannover, Swiss Life Hall
09.05. Stuttgart, Porsche Arena
10.05. Zürich, Halle 622
12.05. Freiburg, Rothaus-Arena
13.05. Nürnberg, Frankenhalle
29.05. Berlin, Mercedes-Benz-Arena
31.05. Hamburg, Barclaycard-Arena
01.06. Oberhausen, Köpi-Arena
03.06. München, Olympiahalle
04.06. Frankfurt, Festhalle
05.06. Köln, Lanxess-Arena

 



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