Selbstzweifel statt Drogen

Mon, 07 Nov 2016 09:22:00 GMT von

Seine Fans kennen und schätzen ihn als den immer wie aufgekratzt gut gelaunten Entertainer - seit über 20 Jahren gibt Robbie Williams in der Öffentlichkeit zumeist dieses Bild ab.

Doch im Leben des Briten war nicht immer alles Gold, was glänzt: "Meine Drogen-Abhängigkeit brachte mich mehr als einmal an einen Platz, an dem es rasch hätte vorbei sein können", offenbart der 42-Jährige im Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau. Aus dem mit Kokain, Alkohol, Antidepressiva und Schmerzmitteln selbstgebuddelten Loch habe ihn mehrmals sein im August verstorbener Manager David Enthoven geholfen, dem er auf seinem neuen Album "The Heavy Entertainment Show" ein Lied widmet: "David war für mich die führende Hand, er brachte mich wieder in die Spur, kümmerte sich liebevoll um meine Karriere und meine Gesundheit." Die Probleme mit den Drogen hat Williams mittlerweile abgelegt - Therapien und sein Familienglück mit Frau Ayda und den zwei gemeinsamen Kindern halfen ihm dabei.

Selbstzweifel als Stimulanz

Nun wirken nur noch seine wiederkehrenden Selbstzweifel als Stimulanzien, wenn er kreativ sein muss: "Es gab Momente bei der Albumproduktion, an denen ich mir sagte: 'Du bist 42. Du bist fett. Der Refrain ist nicht groß genug. Kannst du keinen größeren schreiben, Robbie?' Mein Gehirn manipuliert mich geradezu. Das ist nicht schön, aber das treibt mich auch an."

teleschau | der mediendienst



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