So "Naiv" ist der gar nicht...

Tue, 23 Sep 2014 15:40:00 GMT von

Simon Grohé veröffentlichte im Wonnemonat Mai sein Debüt "Mamaoerf". Eine Hommage an seine Verstorbene Mutter. Persönliche Texte liegen ihm, so wie im Song "Naiv".

Das Video zeigt einen gut gelaunten Simon, kein Wunder auch, denn "Naiv" wurde schließlich im Rahmen der Releaseparty und dem Urban Tree Music Labelsommerfest im Badehaus Szimpla Berlin gedreht. Die Partystimmung kann man seit dem heutigen Nachmittag in diesem Clip auf sich wirken lassen.

Mama hört zu

Simon Grohé musste die schmerzlichen Tatsache hinnehmen, dass seine Mutter an Krebs verstarb. Viel zu früh und auch sehr schnell. Wer in seinem Leben schon mit dem Tod eines nahestehenden Menschen konfrontiert wurde, weiss dass in der Folgezeit die Gefühle Achterbahn fahren. Simon verarbeitete all diese Emotionen über Verlust, Geschichten über Beziehungen zwischen Menschen, den Wert von Freundschaft und Familie in seinem Album "Mamaoerf". Und er ist sich sicher, dass sofern es eine Verbindung gibt, seine Mama die Lieder hören kann.

Kaum erklärbar

Am 23. Mai erschien sein Album mit den schönen Geschichten, die das Leben und die Liebe schrieb. Viel schwieriger ist es da, Simon Grohés Musik einem bestimmten Genre zuzuordnen. Seine Songs bedienen sich vielerlei Einflüssen. Da wird gerappt, man hört ein wenig HipHop, aber ebenso Soul und Reggae. Das macht eine Typisierung fast unmöglich, so wie sich Stück Seife kaum mit nassen Fingern halten lässt. Vorteil: alle nur denkbaren Klischees werden sorgsam umschifft - das sorgt für einen guten Spannungsbogen.



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