ESC 2013: Die Favoritin aus Dänemark hat gewonnen

Tue, 21 May 2013 05:42:00 GMT von

Beim ESC 2013 in Malmö hat es keine Überraschung gegeben. Emmlie de Forest hat den Titel geholt.

Favoriten-Sieg beim ESC 2013. Emmelie de Forest konnte mit ihrem Song "Only Teardrop" am Ende den Sieg für sich und ihr Land verbuchen. Die haushohe Favoritin hat das Rennen gemacht. Bereits weit vor Ende der Punkte-Vergabe war klar, dass Emmelie de Forest mit deutlichem Abstand als Siegerin aus dem Song Contest hervorgehen würde.

Enttäuschend

Cascada, der deutsche Beitrag, landetet auf einem enttäuschenden 21. Platz, mit gerade mal 18 Punkten. Die "Glorious"-Interpreten wurden von den Buchmachern vorher um Platz 10. herum eingestuft. Doch Natalie Horler und der Rest der Band gingen gnadenlos unter. Platz 21. war überraschend schlecht.

Dabei war der Auftritt von Cascada sehr ordentlich. Ein guter Song, aufwendige Lichteffekte und heiße Disco-Beats. Das Gesamtpaket stimmte und sorgte vor Ort für jede Menge gute Stimmung. Doch warum dann dieser Absturz?

Politische Rache?

Die Theorien für die "glorreiche Enttäuschung" von Cascada reichen sogar bis hin zur "politischen Rache". Musste Cascada wirklich als Sündenbock für Angela Merkels Sparpolitik herhalten? Oder hat die vorherige, negative Presse um den Plagiatsvorwurf für dieses Ergebnis gesorgt?

In den nächsten Tagen werden sicherlich noch einige Erklärungsversuche folgen.

Übersicht

Das Dänemark mit 281 Punkten am Ende auf Platz eins stand, ist bereits bekannt. Doch wo sind die anderen Beiträge gelandet und wieviele Punkte haben sie bekommen?

01. Dänemark - Emmelie de Forest: "Only Teardrop" - 281 Punkte

02. Aserbaidschan -  Farid Mammadov: "Hold Me" - 234 Punkte

03. Ukraine - Zlata Ognevich: "Gravity" - 214 Punkte

04. Norwegen - Margaret Berger: "I Feed You My Love" - 191 Punkte

05. Russland -Dina Garipova: "What If" - 174 Punkte

06. Griechenland - Koza Mostra: "Alcohol is free" - 152 Punkte

07. Italien - Marco Mengoni: "L'Essenziale" - 126 Punkte

08. Malta - Gianluca: "Tomorrow" - 120 Punkte

09. Niederlande - Anouk: "Birds" - 114 Punkte

10. Ungarn - ByeAlex: "Kedvesem (Zoohacker Remix)" - 84 Punkte

11. Moldau - Aliona Moon: "O Mie" - 71 Punkte

12. Belgien - Roberto Bellarosa: "Love Kills" - 71 Punkte

13. Rumänien - Cezar: "It's My Life" - 65 Punkte

14. Schweden - Robin Stjernberg: "You" - 62 Punkte

15. Georgien - Sophie Gelovani und Nodi Tatishvili: "Waterfall" - 50 Punkte

16. Weißrussland: Alyona Lanskaya: "Solayoh" - 48 Punkte

17. Island - Eythor Ingi Gunnlaugsson: "Ég á líf" - 47 Punkte

18. Armenien - Dorians: "Lonely Planet" - 41 Punkte

19. Großbritannien - Bonnie Tyler: "Believe In Me" - 23 Punkte

20. Estland - Birgit Oigemeel: "Et uus saaks alguse" - 19 Punkte

21. Deutschland - Cascada: "Glorious" - 18 Punkte

22. Litauen - Andrius Pojavis: "Something" - 17 Punkte

23. Frankreich - Amandine Bourgeois: "L'Enfer Et Moi" - 14 Punkte

24. Finnland - Krista Siegfrids: "Marry Me" - 13 Punkte

25. Spanien - ESDM: "Contigo Hasta El Final (With You Until The End)" - 8 Punkte

26. Irland - Ryan Dolan: "Only Love Survives" - 5 Punkte

Das war es wieder mit ESC. Im nächsten Jahr wird der Eurovison Song Contest wohl in Kopenhagen ausgetragen. Am 17. Mai dürfen dann alle Teilnehmer wieder versuchen den Geschmack Europas zu treffen.



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