Chris Brown erschien nicht vor Gericht

Wed, 11 Jul 2012 12:11:00 GMT von

Am gestrigen Dienstag sollte Chris Brown vor Gericht erscheinen, doch er muss andere Pläne für diesen Tag gehabt haben. Nicht einmal der zuständige Anwalt des Musikers wußte, wo sich sein Mandat gerade aufhielt.

Der Ladung zum Gerichtstermin geht eine Tat aus dem Jahr 2009 voraus. Damals prügelte der Rapper (Ain't No Way) seine inzwischen Ex-Freundin Rihanna krankenhausreif. Drei Jahre sind vergangen und Brown arbeitete seine Sozialstunden immer noch nicht ab. Darüber sollte eine Anhörung vor Gericht weiter befinden. Die Richterin wollte klären, inwieweit  verhängte Sozialstunden überhaupt schon geleistet wurden und wo.

Aufenthaltsort unbekannt

Die Richterin Patricia Schnegg hatte Mühe ihre Verärgerung unter Kontrolle zu halten. Sie äußerte sich sehr besorgt über die Unstimmigkeiten im Zusammenhang mit den Stunden gemeinnütziger Arbeit, welche der Star zu leisten habe. Aktuell besitzt Chris Brown ein Haus in in Los Angeles, seine Heimatstadt ist Virginia, doch wo er derzeit wohnt, blieb ungeklärt. Nicht einmal sein Anwalt konnte mit den erforderlichen Informationen dienen, es könne sein, dass sich sein Mandant nicht im Lande befinde, gab er zu Protokoll. Die Bewährungsabteilung muss auf Bitte von Schnegg nun klären, wo sich Brown aktuell aufhält. Die Richterin ordnete am Ende einen weiteren Termin an, der am 21. August sein wird. Sollte Chris Brown dem Gericht auch an diesem Tag fern bleiben, muss er mit einer saftigen Geldstrafe rechnen.

Wenig Einsicht spürbar

Chris Brown interessieren offenbar die Dinge nicht, derer er sich in der Vergangenheit schuldig machte. Man kann das eigentlich nur als sehr unreif bezeichnen und hoffen, dass irgendwann in nächster Zeit die nötige Einsicht folgt. Erst vor wenigen Wochen machte der US-Sänger durch eine weitere Prügelei auf sich aufmerksam, darüber haben wir ebenfalls berichtet. Der Vorfall endete mit reichlich Verletzungen durch Glasscherben und für viele Menschen, auch für den Beteiligten, mit einem Krankenhausaufenthalt.

Geschäftlich schwimmt Chris Brown oben

Mit seinem neuen Album "Fortune" schaffte es der Künstler zum ersten Mal zur Nummer eins in den englischen Charts. Ein schöner Erfolg, zumal sich dieser bereits durch den Verkauf von weniger als 30.000 Plattenverkäufen einstellte. "Fortune" ist für den Star das Album mit der bislang besten Verkaufswoche seiner Laufbahn. Als kleinen Tipp für die persönliche Entwicklung Chris Brownes, empfehlen wir ihm, seinen Song "Don't Wake Me Up" selber mal zu hören und dann aber das Gegenteil zu tun. Wenn er nicht bald aufwacht, könnte es ziemlich böse für ihn enden.



1 Kommentare

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12. Juli, 13:04 Uhr
von :) :love 8) :( :(( :ow :yes :no