Amy Winhouse - warten auf den endgültigen Autopsiebericht

Tue, 25 Oct 2011 14:08:00 GMT von

Morgen, am 26. Oktober soll der endgültige Autopsiebericht über die Todesursache von Amy Winehouse vorgelegt werden. Nachdem eine erste Autopsie ergebnislos geblieben war, sollte in einer weiteren Untersuchung geklärt werden, woran die Sängerin im Juli verstorben war. Die Familie hatte behauptet, dass toxikologische Tests bewiesen hätten, dass Amy zum Zeitpunkt ihres Todes keine Drogen genommen hätte.

Reg Traviss tut sich noch immer schwer damit, den Tod von Amy Winehouse zu akzeptieren. Der Regisseur, der zwei Jahre ihr Freund war, bevor sie im Juli tot in ihrem Londoner Haus gefunden wurde, hat noch immer an diesem Verlust zu knabbern. "Ich habe wieder angefangen zu arbeiten und lenke mich ab, aber es ist schwierig", gesteht er. "Wenn man anfängt, darüber nachzudenken, dann zieht es einen runter. Es macht einen fertig. Amy hatte die Kurve gekriegt, das ist die Tragödie. Ich habe gute und schlechte Tage. Man ist realistisch, versteht es und akzeptiert es, und dann erscheint auf der anderen Seite alles irreal. Es ist sogar seltsam, darüber zu sprechen." Besonders, weil seine Freundin in der Vergangenheit Fortschritte gemacht habe, hätte er große Probleme damit ihren Tod zu verkraften. In den zwei Jahren ihrer Beziehung hätte sie nichts mehr mit Drogen zu tun gehabt und auch ihren Alkoholkonsum unter Kontrolle behalten. Traviss, sieht den Tod als Folge dessen, was Amy ihrem Körper in den Jahren zuvor angetan hatte. Zu beweisen, dass das wirklich die Ursache für ihr plötzliches Ableben gewesen ist, dazu dient am Ende der Autopsiebericht, der nun Morgen vorgelegt werden soll.

Für Amy Winehouse endete das Leben am 23. Juli 2011

Am 14. September hätte Amy ihren 28. Geburtstage gefeiert, zu diesem Anlass wurde ein Song mit schlichtem, aber schön eingefangenem Bildmaterial veröffentlicht. Zugegeben: Ganz fit sieht Amy Winehouse in dem bereits im März aufgenommenen Video nicht aus. Dennoch überzeugt der Song mit Tony Bennett auf ganzer Linie. Weiche Streicher und die starken Stimmen der beiden Protagonisten fließen zusammen zu einem traditionellen Jazzsong. Man kann es deutlich sehen: Mit Amy Winehouse ist eine der stärksten und einzigartigsten Sängerinnen der Musikbranche von uns gegangen.



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