Die Red Hot Chili Peppers zelebrierten ihre Rückkehr nach Hamburg

Mon, 10 Oct 2011 15:55:00 GMT von

Nach vier Jahren Wartezeit durften die Fans am gestrigen Sonntag mit der kalifornischen Band Red Hot Chili Peppers im Hamburger Volkspark grooven.

Nicht alles war wie immer

Am 09. Oktober konnte man eine echte Funkrock Messe in Hamburg erleben, doch obwohl sie schon fast drei Jahrzehnte im Geschäft sind, sahen die vier Jungs der Band Red Hot Chili Peppers nur leicht verändert aus. Sänger Anthony Kiedis trug Schnauzer und Bassist Flea fegte mit lilafarbenen Haaren über die Bühne. Von Anfang an herrschte eine ekstatische Stimmung bei Flea und natürlich kam er mit freiem Oberkörper on Stage, was auch Kiedis ansteckte, sodass sich die Fans sehr bald an den muskulösen Körpern mit ihren zahlreichen Tattoos berauschen konnten.

„Can´t Stop“ ließ die Puppen tanzen

Es gab weder eine aufwändige Bühnenshow, noch viele Worte an das Publikum – das war gar nicht nötig, denn eigentlich wollten alle nur Eines, nämlich ordentlich abrocken. Die vier Bandmitglieder spielten sich durch ihre eigene Geschichte mit Klassikern wie „Under The Bridge“, „Give It Away“ oder „Californication“, sowie ihrem Hit „Can´t Stop“. Aber natürlich wurde auch die neue Scheibe „I´m With You“ mit der Singleauskopplung „The Adventures of Rain Dance Maggie“ vorgestellt.


Wegen hoher Preise blieb ein Drittel des Innenraums leer

Jene Fans, die die fast 80 Euro für ein Ticket zu blechen bereit gewesen waren, immerhin rund 10.000 Menschen, kamen voll auf ihre Kosten. Was die Red Hot Chili Peppers für den Preis zu bieten hatten, war auch jeden einzelnen Cent wert, dennoch waren nur zwei Drittel des Innenraums bevölkert.

Ein neues und viele glückliche Gesichter

Es gab also eine Show, die wie üblich einfach beeindruckte und dennoch etwas war anders – nämlich der Gitarrist hatte ein fremdes Gesicht. Kannte man an dieser Stelle sonst den Über-Pepper John Fruiscante, wurde er während der aktuellen Welttournee durch Josh Klinghoffer ersetzt und dieser machte seine Sache gut, so verdammt gut, dass er für seine Soli gleich Sonderapplaus abräumte. Nach etwa zwei Stunden war es dann leider vorbei, aber man konnte lauter glückliche Gesichter sehen, die wohl nur darauf hofften, dass es bis zum nächsten Konzert der Kalifornier nicht wieder so lange dauern würde.



0 Kommentare

Wenn du dich anmeldest brauchst du deinen Namen nicht bei jedem Kommentar anzugeben.