Paul McCartney: Beinahe-Absturz mit dem Helikopter

Mon, 12 Nov 2012 12:26:00 GMT von

Ex-Beatle Paul McCartney und seine Frau, Nancy Shevell, sind nur knapp einem Helikopter-Absturz entgangen.

Das Leben eines Musikers kann tückisch sein. Viele Versuchungen wie Drogen, Alkohol und Frauen kreuzen den Weg, Einige andere sterben durch Schießereien oder Bandengerangel. Um seine Kunst zu verbreiten, muss man eine Menge Auftritte absolvieren und so besteigen die meisten Künstler mal eben schnell das Flugzeug oder den Privatjet. Mysteriöser Weise sterben viele Musiker durch das angeblich sicherste Verkehrsmittel der Welt. Prominente Beispiele sind, Aaliyah, Otis Redding, Melanie Thornton, Buddy Holly, Ricky Nelson, Richie Valens und John Denver. Dieses Schicksal hätte nun fast auch den britischen Musiker Paul McCartney erwischt.

Schlechte Sicht

Der "Say Say Say"-Star und seine Frau Nancy standen kurz vor einer Katastrophe, als der Pilot ihres Helikopters, wegen schlechter Sicht, die Orientierung verlor. Es passierte, als der Heli nachts auf dem Hubschrauberlandeplatz landen wollte, der Teil vom McCartneys Besitz in Sussex ist. Während dieses Manövers wurde der Pilot orientierungslos und der Helikopter sank in Richtung der Baumspitzen in dem Waldstück südlich und westlich des Landeplatzes ab, heißt es im Bericht zur offiziellen Untersuchung des Vorfalls. Weder Paul McCartney noch seine Frau sollen im Verlauf des Vorfalls gewusst haben, wie nahe sie einem möglichen Unfall gestanden haben. Im offiziellen Untersuchungsbericht ist die Rede davon, dass der Pilot dabei war zu landen, als er bemerkte, dass er aufgrund der Wetterverhältnisse und der Sicht keine Kontrolle über das Fluggerät hatte. Er wandte eine Menge Kraft auf, um wegzukommen und das Fluggerät wieder auf seinen korrekten Weg zurückzubringen. Der Abstand vom Heli zu den Baumkronen soll da gerade noch 60 cm betragen haben. Nochmal gut gegangen.

Yoko Ono

Seit Jahrzehnten machen die Fans der Beatles die Frau von John Lennon, Yoko Ono, für die Trennung der Band verantwortlich. Jetzt endlich räumt Paul McCartney diese Vorwürfe aus dem Weg und sagt sogar, dass Yoko Ono John Lennons Muse war und einige Songs ohne sie nicht entstanden wären. In diesem Zusammenhang weist er auch auf den Riesenerfolg "Imagine" hin. Der heute 70-Jährige sagt, dass die Beatles mit Sicherheit nicht wegen Yoko Ono zerbrochen sind. Die Gruppe wäre selbst auseinander gebrochen. Schlecht zu sprechen ist der Ex-Beatles vor allem auf den damaligen Bandmanager Allen Klein. Dieser soll ihn, als Einzigen der Gruppe, nie akzeptiert haben. "Ich habe gegen die anderen Jungs gekämpft, die mein Leben lang meine Seelenverwandten waren. Ich habe gesagt, dass ich Klein bekämpfen wollte", so der "Hope of Deliverance"-Interpret in einem Interview. 1970 war es zur Trennung der Band gekommen. Viele Fans, aber auch Biographen machten die Frau an Lennons Seite für das Ende verantwortlich. Bis zur Aussage von Paul McCartney war diese Vermutung nie von einem der Ex-Beatles dementiert worden. Nun kann vielleicht auch Yoko Ono endlich damit abschließen und mit den Fans ihres geliebten Mannes Frieden finden.



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