Siebenschläfer Lyrics

Jau! Das geht an Tagträumer und Nachtschwärmer! Aber Vorsicht: Wenn die Sonne tief steht, werfen kleine Augen grosse Schatten!

Ja! Bereits in frühsten Kindertagen fing ich an zu hinterfragen: Wo verdammt noch mal liegt denn der scheiss Sinn begraben?
Muss man echt Kalender, Wecker und so Dinge haben? Ich werd's gern erklären, vorrausgesetzt, ich find' den Faden.
Ja, ich bin geladen und zwar aus folgendem Grund: Der Morgen hat für mich vor Eins keine goldene Stund'.
Auch um Zwei hab' ich nichts als Wolle im Mund, doch ganz nebenbei, so gegen Drei rollt es wieder rund.
Vollkommen verdummt, aber glücklich zu leben, so stolper' ich rum, nur ein Stück durch die Gegend.
Immer der gleiche Weg, immer das gleiche Ziel. So hat auch 'n Siebenschläfer wie ich leichtes Spiel.
Ich hab' reichlich viel über ein bisschen nachgedacht. Doch ich find' keinen echten Unterschied zwischen Tag und Nacht.
Mal Sonne, mal Mond, ansonsten so ähnlich. Ob nun Tag ist oder Nacht, ich seh' das Problem nicht!

Jau, immer wenn es draussen langsam dunkel wird, immer wenn sich die Sonne hinter'm Mond verirrt,
immer wenn die City schläft, genau wie Du, sitz' ich wahrscheinlich hier und krieg' kein Auge zu.
Immer wenn in den Fenstern das Licht ausgeht, immer wenn der Lärm der Strasse nicht mehr zählt.
Genau dann wünsch' ich Dir 'ne gute Nacht, doch ich hab' jetzt und hier noch kein Auge zugemacht.

Fünf vor Sechs, nach sieben, acht Kännchen Tee, ist langsam klar, warum ich mich als Nachtmenschen seh'.
Das macht ganz schön zäh, doch ich kann nix dazu, weil es schon immer so war und ich's nicht extra tu'.
Ich werd' noch Ehrenmitglied in der Texta Crew, denn ich finde nie Ruhe, die innere Uhr checkt es im Nu.
Wieder achtundvierzig Stunden, hiess mein letzter Coup, doch mit dem Sandmann und den anderen bin ich jetzt per Du.
Schreib' Raps und so, bis der Text vermuten lässt, dass ich ihn öfter überflog als Jack sein Kuckucksnest.
Ich bin genauso durch und jetzt, zu guter Letzt, fühl' ich mich wie Manuva bei den Waxolutionists,
der schwach atmende Rest vom Nachtschattengewächs, trocken und einsam zwischen zwei Dachlatten gesetzt.
Ob hell oder dunkel, interessiert mich dann recht wenig. Ob nun Tag ist oder Nacht, ich seh' das Problem nicht!

Denn immer, wenn es draussen langsam dunkel wird, immer wenn sich die Sonne hinter'm Mond verirrt,
immer
wenn die City schläft, genau wie Du, sitz' ich wahrscheinlich hier und krieg' kein Auge zu.
Immer wenn in den Fenstern das Licht ausgeht, immer wenn der Lärm der Strasse nicht mehr zählt.
Genau dann wünsch' ich Dir 'ne gute Nacht, doch ich hab' jetzt und hier noch kein Auge zugemacht.

Ich weiss nicht, wie viele Stunden ich damit zur Zeit verbring', mach's nur weiterhin, denn es ist und bleibt mein Ding.
Und wenn ich erst mein eigener Tourleiter bin, wird's nach meinen Regeln gehen: Gegen den Uhrzeigersinn!
Ach, die Sturheit verging, denn es ist nicht lustig, wenn man alle Zeit der Welt hat, doch nie seinen Bus kriegt.
Ich musste mich also befassen mit Ebbe und Flut, bis mir auffiel, ich brauch' es nicht, ich rappe zu gut.
Hab' rund um's Zifferblatt zig Städte besucht und könnte nicht von mir behaupten, ich hätte genug.
Kaum einer da oben ist so nett, wie er tut, und vielleicht sind auch das Sternbild und das Wetter Betrug.
Die Rettung in Not sitzt am Pult: Roey Marquis! Und wir beide rocken so lang es noch Träume gibt.
Immer neu verliebt, immer anders, doch so ähnlich. Ob nun Tag ist oder Nacht, ich seh' das Problem nicht!

Yo, immer wenn es draussen langsam dunkel wird, immer wenn sich die Sonne hinter'm Mond verirrt,
immer wenn die City schläft, genau wie Du, sitz' ich wahrscheinlich hier und krieg' kein Auge zu.
Immer wenn in den Fenstern das Licht ausgeht, immer wenn der Lärm der Strasse nicht mehr zählt.
Genau dann wünsch' ich Dir 'ne gute Nacht, doch ich hab' jetzt und hier noch kein Auge zugemacht.

Immer wenn es draussen langsam dunkel wird, kann ich endlich rauskommen völlig ungeniert.
Immer wenn die City schläft, genau wie Du, sitz' ich wahrscheinlich hier und krieg' kein Auge zu.
Immer wenn in den Fenstern das Licht ausgeht, immer wenn der Lärm der Strasse nicht mehr zählt.
Genau dann wünsch' ich Dir 'ne gute Nacht und ich fahr' 'nen ruhigen Film, verdammt wie Super Acht!
Peace!

4 Kommentare

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30. November, 05:09 Uhr
von ööhhhh

der derbste reimer, den das land gesehen hat! allererste klasse

10. Februar, 03:22 Uhr
von Ganja.farmer

Was soll man zum digi-dendemann noch sagen... Einfach der beste und man sollte stolz sein auf den Dendemeier.

Zeiht es euch rein, ihr werdet es nicht bereuen.

29. August, 13:48 Uhr
von Ichundu

sehr geil
ohne scheiß

02. Juli, 22:59 Uhr
von andre

Der track ist einfach erste sahne...