Postkarten Lyrics

Die Möwen steh’n still in der Luft,
ein Mann, der über Pfützen springt,
die alte Frau mit Regenschirm,
die lautlos Kinderlieder singt,
ein kleines Mädchen, das im Park,
mit dicken Freudentränen ringt,
am Bahnhof einer, der immer mittags
niemandem mehr zum Abschied winkt.
Ein Haufen Schrei’n wird Ringelrein,
den Hauch Musik verweht der Wind.
Ein Traum steht schief in einer Stadt,
in der ich staune wie ein Kind.
Seh in den Himmel, weil daran
angeblich Seelen gehängt sind.
Dabei häng ich an der Liebe
und bleibe stets vor Leben blind.

Es wird halb drei, es wird halb vier,
heut Nacht bleibt wieder nur ein Bild von Dir…

Eine bunte Fahne, die im Sturm weht
und so weiter und so fort
in einem Hafen, einer Hauptstadt,
einem unbekannten Ort.
Ein Mann mit Schnaps und mit Zigarre
scheint zu sagen: „Auf ein Wort…“.
Die Matrosen an den Kais
sind heute hier und morgen fort.
Ein Haufen Schrei’n wird Ringelrein,
den Hauch Musik verweht der Wind.

Ein Traum steht schief in einer Stadt,
in der ich staune wie ein Kind.
Seh in den Himmel, weil daran
angeblich Seelen gehängt sind.
Dabei häng ich an der Liebe
und bleibe stets vor Leben blind.

Es wird halb drei, es wird halb vier,
heut Nacht bleibt wieder nur ein Bild von Dir…

All die Erinnerungen, so wichtig und dabei ganz egal,
was wir wirklich brauchen, können wir auch stehlen.
Nur die Zeit, die wir früher im Überfluss hatten,
fängt heut an, ganz leise zu flehen.

Es wird halb drei, es wird halb vier,
heut Nacht bleibt wieder nur ein Bild von Dir…
Es wird halb drei, es wird halb vier
nur die Idee einer Idee von Dir…
Es wird halb drei, es wird halb vier…

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