Bastille - Bad Blood
erhältlich ab
01.03.2013
Genre
  • Rock/Pop
  • Pop/Rock
Label
Virgin
Vertrieb
EMI
Laufzeit
00:43:52
Redaktion
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Zum Sturm bereit

Dan Smith, der Kopf hinter Bastille, konnte schon vor der Veröffentlichung des Debütalbums "Bad Blood" reichlich Anerkennung als Musiker sammeln. Gemeinsam mit seiner Leidenschaft für bewegte Bilder schaffte er zudem beeindruckende Videoclips mit jeder Menge Filmzitaten. Die Liste der künstlerischen Aktivitäten des Multitalents aus London ist durchaus erwähnenswert: Neben dem selbstgedrehten Videoclip zur Debütsingle "Flaws/Icarus" und einer Drei-Minuten-Version des Terrance-Malick-Filmklassikers "Badlands" (mit Musik von seiner "Laura Palmer"-EP), schaffte er es auch noch in die britischen Singles- und an die Spitze der "Hype Machine"-Blogcharts im Internet.

Die Vorzeichen für nahenden Erfolg haben sich in den letzten paar Jahren eben grundlegend geändert, was wohl auch erklärt, warum Bastille das Londoner Konzerthaus Koko bei einem Gig mit 1.500 Zuschauern mal eben ausverkaufen konnten. Die Band dürfte aber nicht lange ein Geheimtipp bleiben. Denn Smith bedient sich neben seiner persönlichen Vorliebe für Filmmusik (vor allem von David Lynch) bei klassischen Pop-Erfolgsrezepten. Seine charismatische Frontmann-Stimme bekommt Begleitung von allerlei harmonischen Melodien und bombastischen Beats - aus dem Computer, Retro-Synthesizern und dem bewährten Rhythmusgerüst von Bass und Schlagzeug.

Daraus erwächst auf dem Debütalbum "Bad Blood" ein chartskompatibler, gefälliger Pop-Soundtrack mit elektronischem und vielfach tanzbarem Hintergrundgeschehen. Songs wie "Overjoyed" beleben sogar kurzfristig - und in einem modernen, frisch verpackten Gewand - die klassisch-kitschige Herzschmerz-Ballade wieder. Das Album ist eine geballte Sammlung von (unter anderem im legendären Abbey Road Studio aufgenommenen) potenziellen Top-Ten-Hits, die aber leider auch ein bisschen an ihrer Beliebigkeit krankt. Höchstens der flott-eingängige Opener "Pompeii", die düstere-perkussive Vorabsingle "Flaws" und die dann doch recht souveräne Hymne "Bad Blood" entfliehen dem dominanten Diktat der Eintönigkeit.

Klaas Tigchelaar
teleschau | der mediendienst

Tracklist

Disc
Titel Unsere Songtexte
The Draw The Draw (Übersetzung)
The Draw
Of the Night Of the Night (Übersetzung)
Of the Night
What Would You Do? What Would You Do?
What Would You Do? (Übersetzung)
Disc 1
Titel Unsere Songtexte
1 Pompeii Pompeii (Übersetzung)
Pompeii
2 Things We Lost in the Fire Things We Lost in the Fire (Übersetzung)
Things We Lost in the Fire
3 Bad Blood Bad Blood (Übersetzung)
Bad Blood
4 Overjoyed Overjoyed (Übersetzung)
Overjoyed
5 These Streets These Streets (Übersetzung)
These Streets
6 Weight of Living, Part II Weight of Living, Part II (Übersetzung)
Weight of Living, Part II
7 Icarus Icarus (Übersetzung)
Icarus
8 Oblivion Oblivion (Übersetzung)
Oblivion
9 Flaws Flaws (Übersetzung)
Flaws
10 Daniel in the Den Daniel in the Den (Übersetzung)
Daniel in the Den
11 Laura Palmer Laura Palmer (Übersetzung)
Laura Palmer
12 Get Home Get Home
13 Weight of Living, Part I Weight of Living, Part I (Übersetzung)
Weight of Living, Part I
14 The Silence The Silence (Übersetzung)
The Silence
15 Laughter Lines Laughter Lines (Übersetzung)
Laughter Lines
16 Poet Poet (Übersetzung)
Poet
17 Haunt (demo) Haunt (demo)
18 Sleepsong Sleepsong (Übersetzung)
Sleepsong
19 Durban Skies Durban Skies (Übersetzung)
Durban Skies

1 Kommentare

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21. September, 18:04 Uhr
von Monique

Ich liebe die Lieder die er bzw. sie schreiben und singen!
Das Album und die Lieder sind einfach der Hammer