James Last

James Last

journalistenlounge.de/Anton Corbijn
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James Last Biografie

James Last ist einer der erfolgreichsten Bandleader Deutschlands. Geboren wurde der Hansesat am 17. April 1929 in Bremen. Sein eigentlicher Vorname ist Hans, weshalb ihn seine Freunde immer "Hansi" nennen. James Last begann seine Karriere im Jahr 1946 im Tanz- und Unterhaltungsorchester von Radio Bremen als Bassist. Zuvor hat er eine Ausbildung an der Heeresmusikschule in Frankfurt am Main absolviert.

Mit seinem eigenen Orchester tritt James Last seit den 60er Jahren auf. Zur Big Band gehören noch Streicher und ein Chor. Das Repertoire umfasst ein breites Spektrum - vom Swing und Pop bis hin zur klassischen Musik. James Last hat viele Songs selbst komponiert und arrangiert und damit auch einen unverwechselbaren Sound geschaffen. Zu den bekanntesten Titeln gehören die Erkennungsmelodie von Radio Luxemburg "Happy Luxemburg" und zahlreiche Titelsounds erfolgreicher TV-Serien und Fernsehsendungen, darunter "Das Traumschiff", "Der Landarzt" sowie die "ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck".

Von Anfang an hat James Last seine Fans mit seinen Live-Konzerten begeistern können. Im Laufe seiner über 60 Jahre dauernden Karriere hat er auf allen Kontinenten mit seinem Orchester gastiert und ist in den größten und bekanntesten Konzerthäusern aufgetreten. Seine Tourneen führten ihn unter anderem 1972 in die Sowjetunion, 1977 nach Polen, 1987 in den Palast der Republik nach Ost-Berlin, 1989 in die Semperoper und mehrfach in die Royal Albert Hall in London, wo er als Künstler die meisten Auftritte verzeichnen kann. Viele seiner Tourneen waren ausverkauft.

Der Erfolg von James Last und seine Beliebtheit sind auch an der Zahl der verkauften Tonträger festzumachen. Mehr als 100 Millionen Platten und Singles hat James Last in seiner Karriere verkauft und damit 17 Platin-Schallplatten und 206 Goldene Schallplatten in Empfang nehmen können. James Last erhielt als Solokünstler und zusammen mit seiner Big Band zahlreiche Auszeichnungen. Zwischen 1950 und 1952 wurde er dreimal hintereinander als "Bester Jazzbassist des Jahres" geehrt. Zwischen 1969 und 1971 wurde seine Big Band zum "Beliebtesten Orchester des Jahres" gewählt. Weitere Preise sind das "Goldene Grammophon", der "Country Music Award", die "Goldene Europa", die "Goldene Kamera" und den "Echo" für sein Lebenswerk im Jahr 1994. Im Jahr 1978 wurde James Last eine besondere Ehre zuteil: Vom damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Der Lebensmittelpunkt von James Last ist seit vielen Jahren Florida. Hier hat er eine Villa und auch ein eigenes Tonstudio. Nach einem Schicksalsschlag durch den Tod seiner Frau Waltraud im Jahr 1997 - nach 42 Jahren Ehe - hat er durch seine neue Lebenspartnerin Christine neue Kraft schöpfen können.

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