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The Band Biografie

Die "amerikanischste aller amerikanischen Rockgruppen", so die Zeitschrift "Sounds", stammt ausgerechnet aus Kanada. Die Musiker der legendären The Band begannen Ende der 50-er Jahre als Begleitband des kanadischen Rock'n'Roll-Stars Ronnie Hawkins. Das Quintett nannte sich Hawks und bestand aus den vier Kanadiern Rick Danko (geboren am 9. 12. 1943), Garth Hudson (2. 8. 1937), Richard Manuel (3. 4. 1945) und Robbie Robertson (5. 7. 1944) mit einer indianischen Mutter sowie Levon Helm (25. 5. 1942) aus Kansas/USA.

Nach der Trennung von Hawkins im Jahre 1963 nannten sich die Musiker für kurze Zeit Canadian Squires beziehungsweise Levon & The Hawks. Den Kontakt zu Bob Dylan, der dringend eine hochkarätige Rockband als Begleitgruppe suchte, stellte zwei Jahre später der Produzent John Hammond her. The Band waren geboren.

Mit Dylan nahm das Quintett die Single "Can You Please Crawl Out Your Win" auf. Den etwas dünnen Folksound des genialen Dylan bereicherten die Fünf mit einem erdigen, satten und kraftvollen Rocksound. Nach einem schlimmen Motorradunfall Dylans nahmen 1967 alle ihr Domizil in Woodstock, New York. Die eingespielten Sessions sind als "Basement Tapes" legendär geworden.

The Band hatte mehr Potential. So tüftelten die Musiker in ihrem pinkfarbenen Holzhaus an ihrem Debüt. "Music From Big Pink" erschien 1968 und hat als eines der besten ersten Alben in der Rockmusik Geschichte geschrieben. Die guten Verkaufszahlen von LP und der Single-Auskoppelung "The Weight" trugen mit zur Trennung von Bob Dylan bei.

Mit "The Band" (1969) bestätigten Danko & Co. ihr musikalisches Niveau - auch das war eine Mischung aus Rock, Country, Folk und Soul vom Feinsten. Zum Kopf der Gruppe entwickelte sich langsam aber sicher der Ausnahmegitarrist Robbie Robertson.

Lobeshymnen gab es auch für "Stage Fright" (1970). "Die 10 Songs auf diesem Album entstanden in aller Ruhe im eigenen, selbstgebastelten Studio in den Wäldern von Woodstock. In ihrer Reife und sophistication sind sie das Beste, was die Band bisher veröffentlicht hat", urteilte "Sounds".

Der Nachfolger "Cahoots" (1971) wurde dagegen als zu glatt und ideenlos verrissen. Danach dauerte es vier Jahre, bis mit "Moondog Matinee" ein Album back to the roots entstand. Anfang 1976 erschien dann die gloriose LP "Northern Lights - Southern Cross", ein fulminanter Abgesang. Robbie Robertsons Solo-Karriere sprengte The Band. Sie gaben noch ein Abschlusskonzert, am 25. November 1976 im Winterland Stadion in San Francisco. Das Konzert wurde mit vielen Gästen, darunter auch Eric Clapton, Muddy Waters und natürlich Bob Dylan, unter dem Titel "The Last Waltz" auf sechs LP-Seiten gepresst und von Martin Scorcese exzellent verfilmt. Dagegen ging die offiziell letzte Studio-LP "Islands" ziemlich unter.


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The Band - The Last Waltz - Deluxe Edition 4 CDs

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