einhorn91

aus Kleelanga xD ist seit dem 08.11.2006 Mitglied

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Über einhorn91



... Das Leben ist wie ein Schatten:
Mann kann es weder einholen, noch davor weglaufen



Man kann die Augen vor Tatsachen verschließen,
jedoch nicht vor Erinnerungen...



In einem Meer aus Schmerzen ertrinken die einen,
die anderen lernen darin schwimmen.



Die ewige Illusion, dass das Leben noch vor einem liege.

Das Leben liegt immer hinter einem.



Vorurteile sterben ganz langsam, und man kann nie sicher sein,
dass sie wirklich tot sind.



Wenn du lange in einen Abgrund blickst,
blickt der Abgrund auch in dich hinein.



And the only people I fear, are those who never have doubts.



Ich bin schon lange nicht mehr glücklich.
Ich sitze schon lange in diesem schwarzen Loch
Das Loch, das mich schon ewig gefangen hält
Ich liege am Boden und komme nicht mehr hoch
Ich will doch einfach nur glücklich sein
Ohne meine Sorgen
Die Sorgen, die mich jeden Tag fertig machen
Es zerfetzt mich jeden Tag!

Jeden Tag, morgens aufstehen
um mich zu fragen...
was mir der Tag bringt
Ob ich noch unglücklicher werde
Ich weiß nicht, ob ich glücklicher wäre
Wäre ich weg
Ich weiß nur, dass dieses Leben
Nicht mehr so weitergehen kann!

Doch das Loch, das mich gefangen hält zerfrisst mich
Schon lange gefällt es mir nicht mehr
Was mit mir passiert
Kann ich nicht einmal wieder so glücklich sein
Wie früher... Leben wie früher
Nein... ich werde für immer liegen bleiben
Zu schwach um gegen meine Sorgen anzukommen

Der Schmerz sitzt tief in mir drinnen
Ich kann nicht mehr!!!
Und doch geb ich nicht auf...



Manchmal denke ich Sachen
die vielleicht gar nicht so sind
Manchmal bilde ich mir vieles ein
obwohl es ganz anders ist.
Manchmal verzweifle ich
weil ich mir zu viele Gedanken mache
Manchmal könnte ich weinen
obwohl es gar keinen Grund gibt.
Manchmal möchte ich ein Engel sein
denn dann wäre ich tot



Sterbend stehst du vor mir,
aus deinen zerschundenen Armen rinnt Blut.
wirkst aufeinmal wieder so stark wie früher,
so unverletzlich.
Deine Augen sind hellwach,
mit einem spöttischen lächeln auf den Lippen
brichst du in meinen Armen zusammen
... und mit dir die ganze Welt!!!



Zerstöre mich...
Breche mir meine Flügel, damit ich nicht mehr fliegen kann,
Aber meinen Willen bekommst du nicht.
Breche mir meine Beine, damit ich nicht mehr fliehen kann,
Aber meine Seele bekommst du nicht.
Schrei mich an, bis ich dir die Wahrheit sage,
Aber du kannst nicht wissen, ob ich dich anlüge.
Zerstöre mich, das wirst du niemals schaffen.
Du hast keine Macht über mich...
Du kannst versuchen meinen Willen zu brechen.
Aber das schaffst du nie!
Verbrenne meine Haut mit Feuer, damit ich fühle, was Schmerzen sind.
Aber mein Denken verrate ich dir nicht.
Reiße mir doch alle meine Haare aus, damit ich lange Leide unter diesen Schmerzen.
Aber die wachsen nach!
Bring mich um, damit du mich nicht mehr sehen musst,
Aber du wirst mit dieser Schuld leben.
Eins schicke ich dir noch mit auf den Weg,
es ist zu spät mich zu zerstören.
Denn ich habe viel gesehen um zu wissen,
Dass du keine Macht über mich hast!!



Unfähig, irgendetwas zu fühlen,
zu schach, irgendetwas wahrzunehmen, sitze ich da.
Einsam und verlassen, überfordert mit der Leere meines Daseins.
Gequält, von dem Ausdruck des Nichts, der mich beherrscht,
Innerlich gestorben verliere ich mich in Gedanken,
seelisch am Ende, spüre ich nichts, dass mich belebt,
nichts, dass mich betrübt - einfach nichts.
Ich bin da, und doch nicht hier,
Ohne jegliches Empfinden, es tut nicht mal mehr weh...



Innerlich habe ich mir schon oft eine Pistole an den Kopf gesetzt..
Äusserlich mich nur mit der Klinge verletzt..
Innerlich bin ich schon oft vor dem Zug gesprungen..
Äusserlich lach ich drüber-gezwungen..
Innerlich habe ich schon oft Tabletten geschluckt..
Äusserlich sie alle wieder ausgespuckt..
Innerlich habe ich mir schon oft die Pulsadern aufgeschlitzt..
Äusserlich mich nur in die Arme geritzt..
Innerlich habe ich schon oft Seen aus Tränen geweint..
Äusserlich gelacht, damit alles wunderbar scheint..
Innerlich habe ich mich schon oft in diesen Seen ertränkt..
Äusserlich die Tränen anderen geschenkt..
Innerlich habe ich wegen der Ungerechtigkeit der Welt schon oft die Luft angehalten..
Äusserlich liess ich sie einfach über mich walten..
Innerlich habe ich mir schon oft ein Messer ins Herz gestossen..
Äusserlich war ich zufrieden mit den mir vom Leben gegebenen losen..
Innerlich bin ich schon oft vom Hochhaus gefallen..
Äusserlich hörte ich mich nie aufknallen..
Innerlich bin ich schon oft eingeschlafen und nie wieder aufgewacht..
Äusserlich habe ich es doch immer wieder gemacht..
Innerlich gab mir der Todesengel schon oft einen Kuss..
Äusserlich habe ich gemerkt dass er wohl Wichtigeres tun muss..
Innerlich habe ich schon oft die Reise ins jenseits gebucht..
Äusserlich nicht einmal das Reisebüro besucht..
Innerlich starb ich in Trance..
Äusserlich gab ich dem Leben eine weitere Chance..
Innerlich starb ich schon so oft..
Aber äusserlich.. nur äusserlich habe ich immer weiter gehofft..

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