aus nicht bei dir. ist seit dem 20.08.2006 Mitglied
dies das.
Es gibt nichts über mich zu sagen.
Ich bin nicht wie alle anderen; schweife aber auch nicht ab. hab mein eigenes ich.
habe positive und negative seiten.
liebe die sonne, liebe die nacht. könnte sterne und mond stundenlang betrachten, einfach so. Liege oft einfach draußen auf der grünen Wiese und schau hoch. Vielleicht mit Hoffnung eine Sternschnuppe zu sehen?
Ja, blabla, ich weiß, klingt bescheuert. Aber so bin ich.
Was schreib ich hier überhaupt, liest doch eh kein schwein. Oder?
Kuss. :)
Gedankengänge, die ich nicht verstehen kann. erinnerungen, bilder im kopf, sachen, die ich hätte mittlerweile vergessen müssen. der abschied, der nicht statt gefunden hat. das einfache allein sein.
wollte dich doch beschützen, meine arme um dich schließen wenn ein gewitter aufzieht. wollte dir helfen, für dich da sein, dir deine schmerzen nehmen, die du so oft ertragen musst. deine tränen wegwischen, dir einen freien weg in die Zukunft bahnen. dir helfen, dich mit feinden zu vertragen, schmetterlinge wieder wirklich wahr zu nehmen, farben wieder bunt zu sehen, wolken zu erkennen, die wärme der sonne auf der haut zu spüren…
bin nicht geschaffen für abschiede. stecke lieber ein, renne weg, verstecke mich in den dunkelsten ecken und warte auf neue hoffnung.
fühle mich erdrückt. eingeengt, in die ecke gedrängt. ausgeschlossen, in gedanken aufgehängt. weiß nicht was ich tun soll, wie ich helfen, da sein, verstehen kann…
bin alleine. gefangen in der realität, vor der zukunft eingesperrt, in der vergangenheit festgehalten.
kann nicht zu dir gehen, nicht mit dir reden. du wirst mich nie verstehen. wirst die dunkelheit, die leere, die einsamkeit nicht erkennen… aber ich bin dir deswegen nicht böse, mach dir keine sorgen! ich weiß, dass du es versucht hast. ich weiß, dass du mir immer kraft geben würdest. ich weiß, dass du da sein würdest, um meine tränen zu trocknen. ich weiß es…
bitte, was soll ich tun? bin kein mensch, der viel worte macht. kann mehr mit augen und blicken ausdrücken.. ich kann dir das strahlen zurück bringen! lass es mich wenigstens versuchen.
würde dir zeigen den schmalen grad zwischen liebe und hass zu empfinden.
sieh doch, in der weiten ferne, der weg breitet sich aus – er öffnet sich dir, gehst du gemeinsam mit mir hin?
ich nehme deine hand. führe dich mit voller hoffnung immer weiter voran. wehrst dich, kann dich nicht mehr lange halten… Bald, bald sind wir da, bitte halt durch! – Doch du fällst… Brichst zusammen und ich kann dich nicht halten. Sinkst immer tiefer, immer weiter von mir weg – bitte komm doch zurück! Ich wollte dir doch so sehr helfen… und du bist gegangen.
Kraftlos streife ich nun jeden Tag wie ein kleiner Käfer unauffallig durch täler und wälder, lebe weiter vor mich hin. versuche, in der tiefe zu überleben, mit einem letzten funken der hoffnung… einfach so.
Bin kein Mensch mit großen Worten.
Bin kein Mensch mit viel Gefühl.
Verstecke mich hinter meinem wahren Ich, hinter falschen Leuten in der Öffentlichkeit.
Weiß nicht was ich denken, wie ich mich ausdrücken, was ich sagen soll.
Habe gekämpft, geredet, gemacht, was mir gesagt wurde. Hoffnung gehabt und geglaubt.
..jedoch immer verloren.
Das Glück des Sieges nie spüren dürfen, immer noch kein Verständnis dafür in jeder davonstreifenden Minute meines Lebens.
Wenn ich Fragen stelle, werden sie mir nicht beantwortet.
Wenn ich Aussagen mache, werden sie nicht beachtet.
Wenn ich aber falsche Antworten auf alles gebe, was gegen mich und mein Leben geht, werden sie bestätigt.
Von einem Schutzengel ist hier nie die Rede.
Ein Engel, der mich begleitet auf allen Wegen, der da ist, mir hilft, mich durch Höhen und Tiefen trägt. An dessen Federn der wunderschönen Flügel ich mich festhalten und mit dem ich durch Gut und Schlecht fliegen kann.
Sehe die eigentlich so bunte, volle Welt nur noch in schwarz-weiß und leer. Keiner mehr da, ohne jegliche Farben und Gefühl.
Lehne mich an meinen eigenen Fantasiebaum, voller grüner Blätter und Ausstrahlung.
Erzähle ihm alle Ereignisse meines Lebens…
.. und auch seine Farbe erlischt. Verschwindet einfach so in den Abgrund, in die Tiefe.
Verliere selbst den letzten Freund, den letzten Verbündeten einer langen Geschichte.
Allein streife ich nun durch die dunklen Täler, engen Wälder, weite Felder. Hab meinen Weg gefunden, laufe einfach so dahin.
Mein ganzes Leben lang.
Doch alle Wege enden; auch meiner kommt zum Schluss, wird in der Ferne immer enger.
Quäle mich hindurch, versuche die Mauer zu durchbrechen, einen neuen Abschnitt anzufangen – doch sie gibt nicht nach. Ist zu stark, verliert nicht an Kraft, zerbricht nicht in sich.
Und so drehe ich um, laufe zurück in die alt gewohnte Welt, allein und ohne jeglichen Lebenswillen. Kann nie vergessen was alles geschah, kann nicht glauben dass die Zukunft niemals anders sein wird.
Die Menschen außerhalb meines Innern sehen mich Lachen, denken, alles ist gut. Wissen nicht, wie ich einfach nur noch so vor mich hin lebe, mit täglichem Warten auf das lang ersehnte Ende…
… und sie werden es nie erfahren.