aus vicus male somnium ist seit dem 28.02.2007 Mitglied
Ich höre gerne Keane, Bob Dylan, Mando Diao, Konstantin Wecker, die toten Hosen, Sportfreunde Stiller, the Doors, Rolling Stones, Rosenstolz, Woody Guthrie, Johnny Cash, Madsen, Eric Burdon, Cat Stevens, Canned Heat, Simon&Garfunkel, Reszó Seress, Jan Delay, Kate Bush, UB40 einfach so ziemlich alles von Pop, Rock, Beat, bis hin zu HipHop, Reagge, Klassik und was weis ich nicht noch alles ;)
Ich bin jetzt 20 Jahre alt und hole mein Abi auf so nem Internat mit ganz viel verstaubten Mitschülern nach, weil ich dazu früher keine Zeit hattet, ihr wisst ja, Revolution und so ;)
Hm, was noch über mich, ich fühl mich oft einsam, bin eigentlich ganz ruhig, fast schon schüchtern und wenn ich nicht gerade lerne, oder vorm PC sitz dann träum ich mich so in ne andre Welt hinüber. Wenn ich von da zurück bin, dann fallen mir öfter Gedichte ein, die ich dann aufschreibe. Tjaaa, so ist das. Was noch? Wenn ich richtig gute Musik hör, dann geh ich natürlich ab wie alle anderen auch und wenn es die Zeit erlaubt bin ich auch auf Demos zu finden wo es dann gegen Nazis, Tierquälerei, Krieg, Kapitalismus und soweiter geht. Ich freu mich wenn sich wer bei mir meldet, bis dahin liebe Grüße
Ach und eins hätt ich fast noch vergessen. Kennt jemand das "Lied vom traurigen Sonntag"? Wers kennt möge sich bitte unbedingt bei mir melden.
nochmals liebe grüße
euer POS
Seelenlazarett
Plötzlich liege ich nun wieder
wie ein lahmer Mensch in meinem Bett.
Wieder schmerzen alle Glieder
in meinem Seelenlazarett.
Von Zeit zu Zeit wird es aufgesperrt
und schafft Beklommenheit in meiner Brust.
Wie ein Stein, der mich an den Boden zerrt
und raubt mir meine Lebenslust.
Garstige Maskenmenschen treten
in weissen Mänteln an mein Bett.
Wie Teig sie meine Seele kneten
In meinem Seelenlazarett.
Maskierte, hässliche Titanen
haben mich hierher gezerrt.
Was sie wollen kann ich ahnen,
umsonst wird man nicht eingesperrt.
Mit ihren Zangen und Skalpellen
vernarben sie ohne Narkose
meines Herzens weichste Stellen
dann sagt der Maskenmann die Diagnose.
Ich hör sie nicht,
denn gleich zerreisst es meine Brust.
Ich höre wie die Maske zynisch spricht:
"Ist's denn so schlimm, dass du gleich so schreien musst?"
Dann holt sie aus und schlägt
mit voller Wucht in mein Gesicht.
Einer der Titanen mich aus dem Zimmer trägt
und dann seh' ich wieder Licht.
Nun bin ich wieder freigelassen
und spüre meine Glieder wieder.
Blutend, schreiend, gottverlassen
liege ich im Bett darnieder.
Grauen ist kein Wort dafür
wenn ich lieg' in meinem Bett.
Und ich sehe sie, die Tür
in dieses Seelenlazarett
by PoetOfSilence
Deutschland – MEIN Wintermärchen
Über Nacht, von Zauberhand
Ein weisser Traum, das ganze Land.
Bedeckt mit zärtlichem Geschmeide
der Wald, die Häuser und die Weide.
Wohin man sieht hat sich die Pracht,
des Winters Schönheit nun entfacht.
Und hat, was alles war so grau, verblichen,
mit weisser Farbe angestrichen.
Was der Himmel mit der Erd´ gemacht
hast du an meinem Herz vollbracht.
Es hatt´ sich Pein und Not ergeben,
du schenktest ihm ein neues Leben.
Durch den Schnee wenn ich nun gehe
muss ich endlich nicht mehr frieren.
Denn ich darf, wo ich auch stehe,
mein Herz mit deiner Liebe zieren.
Es schwinden alle meine Sinne
denk ich nur an deine Stimme.
In Glückseligkeit nun allerwegen
wank´ ich dir verliebt entgegen.
Ein wahres Wintermärchen ist‘s für mich,
perfekt, vollendet, meisterlich.
In deinem lieben Arm genommen
bin ich im Himmel angekommen.
by PoetOfSilence
Das Lied der traurigen Julitage
Die Welt verblasst
schon wirkt sie krank und alt.
Wie ein bild vom Maler der die Sonne hasst
und ein Bild der Hölle malt.
Nacht und Schatten und Dunkelheit
verzehren Freude, Licht und Zärtlichkeit.
Vom Boden auf steigt kalter Frost
als bald er mir das Leben kost?
Erfroren da, die Welt liegt im Sterben.
Von tiefer Dunkelheit umhüllt,
alle Träume liegen in Scherben
und waren doch mal mit Hoffnung gefüllt.
Vertrocknet, karg und ohne Glanz
verwelkt sie ganz, verwelkt sie ganz.
Verschwunden, die Sonne, sie wärmt uns nicht mehr
und auch blauen Himmel vermissen wir sehr.
Nichts helles, kein Licht mehr zu sehen
merke ich, dass alle in den Abgrund gehen.
Die Liebe weint machtlos, erfroren durch grausame Kält‘
da für sie nun kein Platz mehr ist auf dieser Welt.
Grauer Himmel, verdeckt für immerdar
und lässt uns keine Erinnerung wie es früher mal war.
by PoetOfSilence