ist seit dem 05.09.2008 Mitglied
Das ist eien AUSGEDACHTE Geschichte!
Die Charcktere existieren nicht wirklich!
DIe Nicks und Addys sind ALLE ausgedacht!
Vllt gibts die ja wirklich irgendwo aber wenn ja haben die rein garnix mit dieser Geschichte zu tun!
Auch wenn die Geschichte nicht der wahrheit entspricht passiert so etwas in ähnlichen Situationen viel zu oft!
Also denkt vorher gut darüber nach ob ihr euch wirklich mit jemanden treffen wollt den ihr nur aus dem anonymen Internet kennt.
Naive Chatterin
Es war ein verregneter Samstagmittag. Pia saß an ihrem Computer und chattete wie so oft im Internet. „Was ein langweiliger Tag… und dann der ganze regen. Wird gar nicht mehr hell.“ Murmelte sie vor sich hin. Sie wollte grade aus dem Chat raus als sie fast zeitgleich 2 Jungen anschrieben. Pia öffnete die Infofenster der beiden Jungen und überflog sie erstmal. „Hmm.. okay nicht schlecht.“ Sagte sie und schrieb zurück.
Darkrider1.0: „Hey süße“
SweetKittyKat: „Hi“
Darkrider1.0: „Na wie geht’s?“
SweetKittyKat: „Ganz gut dir?“
Darkrider1.0: „Joa… mir auch nur totale Langeweile. Was machste so?“
SweetKittyKat: „Nicht viel. Mukke hören und chatten. Du?“
Darkrider1.0: „Ja das gleiche. Und jemanden zum camen suchen ;)“
SweetKittyKat: „Ah okay.“
Darkrider1.0: „Joa.. du hättest nicht zufällig Lust oder? xP“
SweetKittyKat: „Och klar, wieso nicht?! ^^“
Darkrider1.0: „Okay dann adde mich mal. Marius_Playb0yNr1@hotmail.de“
SweetKittyKat: Okay. Kleinen Moment.
Pia addete den Jungen und wartete darauf das er sie annahm.
Währenddessen chattete sie noch mit dem anderen Jungen.
SüßerRomantiker: „Na wie geht’s?“
SweetKittyKat: „Hay. Ganz gut dir?“
SüßerRomantiker: „Mir auch, danke. Was machst du so?“
SweetKittyKat: „Chatten und Musik hören. Du?“
SüßerRomantiker: „Ich auch.“
SweetKittyKat: „Aso. Cool.“
SüßerRomantiker: „Ya. Hast du vllt MSN?“
SweetKittyKat: „Jah hab ich.“
SüßerRomantiker: „Würdest du mir vllt deine Addy geben? *ganz lieb frag*“
SweetKittyKat: „Haha wie könnt ich da nein sagen?! ^^ Pia_Aka_KittyKat@hotmail.de“
SüßerRomantiker: „Danke :D Ich adde dich schnell.“
Pia wartete darauf dass er sie addete. Mittlerweile hatte auch „Darkrieder1.0“ sie angenommen und schrieb sie auch sofort an.
Marius: „Hay ich bins Darkrider1.0. Voll hamma Pic was du dadrin hast. Bist du das? “
Pia: „Hay ja hab ich mir fast gedacht^^ Jah is richtig das bin ich.“
Marius: „o.O Wow. Voll Bombe.“
Pia: „Danke =)“
Marius: „Sollen wir camen?“
Pia: „Joa okay.“
Marius sendet ihnen „Webcam übertragung ansehen“.
Annehmen Abbrechen
Marius sendet ihnen „Webcam übertragung starten“
Annehmen Abbrechen
Sie haben „Webcam übertragung ansehen“ angenommen.
Sie haben „Webcam übertragung starten“ angenommen.
Währenddessen hatte auch „SüßerRomantiker“ Pia geaddet und angeschrieben.
Florian: „hii.“
Pia: „Hay.“
Florian: „Hast du vllt ein Pic von dir?“
Pia: „jah.“
Florian: „Schickst du es mir?!“
Pia: „Mom“
Sie senden DSC00106
Abbrechen
Die Übertragung von „DSC00106“ wurde ausgeführt.
Florian: „Wow!“
Pia: „Was Wow?“
Florian: „Du siehst voll hübsch aus.“
Pia: „Danke =) Hast du auch eins von dir?“
Florian sendet Foto2198
Annehmen Abbrechen Speichern unter…
Sie haben Datei „Foto2198“ erfolgreich erhalten.
Florian: „Ich weiß ich bin hässlich.“
Pia: „Voll nicht. Du siehst hammer aus!“
Florian: „*rot werd* Danke =)“
Währenddessen ist Pia mit Marius am camen der auch nicht schlecht aussieht.
Marius: „Wie alt bist du eigentlich?“
Pia: „15 du?“
Marius: „18. Schlimm?“
Pia: „Ne:“
Marius: „okay. Hör mal ich wollt dich was fragen.“
Pia: „Jah?“
Marius: „Ich wollt mich schon immer mal mit einem Mädchen aus dem Chat treffen und ich finde du bist genau richtig dafür. Und… hast du nicht vllt Lust dich Morgen mal mit mir zu treffen?“
Pia: „Hmm.. naja ist en bisschen früh oder?“
Marius: „Schon aber ich mag dich jetzt schon voll doll.“
Pia: „Ach du bist süß… Hmm.. naja okay warum eigentlich nicht.“
Marius: „Super! :D Solln wir uns Morgen so um 18:00 Uhr am Elisenbrunnen treffen?“
Pia: „Joa das ist okay so. Und was sollen wir dann machen?“
Marius: „Wir könnten ein Eis essen gehen oder nen Döner oder einfach spazieren wenn du möchtest.“
Pia: „Okay gute Idee.“
Marius: „Okay. =)“
Marius saß vor seinem Computer und las noch einmal das Gespräch von ihm und Pia.
“Haha warum sind diese Mädchen alle so naiv? Das ist jetzt schon die sechste. Haha. Irgendwie tut sie mir ja auch Leid… Sie ist echt voll hübsch und nett auch aber… naja.. selber Schuld. Haha!“ dachte Marius und lachte laut.
„Es wird alles so einfach sein. So wie bei den anderen malen. Sie wird erst etwas davon mitbekommen wenn alles schon zu spät ist.“
Marius: „Hör mal Süße ich muss jetzt off. Wir treffen uns also Morgen um 18:00 Uhr am E-Brunnen okay. Du weißt ja wie ich aussehe und ich weiß wie du aussiehst ;) Bis Morgen. HDL“
Pia: „okay… Jap Am E-Brunnen. Bis Morgen. IDA“
„Erstmal noch alles vorbereiten und dann raus Party machen und Kollegen bescheid sagen Haha.“ Lachte Marius, fuhr den Computer runter, nahm seine Jacke und verließ das Haus.
Pia saß immer noch vor dem PC und las das Gespräch von ihr und Marius.
“Ach der ist so süß und so lieb.“ schwärmte sie von ihm.
Florian hatte wieder geschrieben und sie öffnete das Gesprächsfenster
Florian: „Was hast du Morgen so vor?“
Pia: „Ich treff mich mit nem Kumpel.“
Florian: „Aso.“
Pia: „Jah. Und du?“
Florian: „Jah ich bin auch mit paar Kollegen draußen.“
Pia: „Ach so ja dann viel spaß ne ;) Ich muss jetzt aber off tut mir Leid. HDL“
Florian: „Hm okay… danke dir auch. Bis Morgen oder so ne. IDA ciao“
Pia fuhr den Computer runter und ging zu einer Freundin.
„Sie trifft sich mit einem Kumpel… Bestimmt hat sie einen Freund und will es mir nicht sagen.“ Motzte Florian und las noch einmal das Gespräch. „Dabei ist sie so nett und hübsch…“ Er chattete noch mit ein paar Kumpels.
Um 20:00 Uhr kam Pia wieder nach Hause. Da sie alleine zu Hause war setzte sie sich ins Wohnzimmer und schaute etwas Fernsehen.
Nach einiger Zeit schlief sie auf der Couch ein.
Am nächsten Morgen wachte sie erst um 12 Uhr auf.
Total gerädert stand sie von der Couch auf.
Sie schlurfte in ihr Zimmer um sich Kleidung zu suchen.
„Was zieh ich denn an? Was könnte Marius denn gefallen?“ fragte sie sich selbst und nahm einige Klamotten raus. Pia entschied sich für eine weiße Hose und ein rotes Oberteil. Sie ging ins Bad und machte sich fertig.
Um halb 6 fuhr sie zum E-Brunnen.
„Boah ich bin so scheiße aufgeregt!“ dachte sie und schaute aus dem Busfenster.
Am E-Brunnen stieg sie aus und wartete. Die erste Zeit tauchte niemand auf.
Es war ja aber auch erst 10 Minuten vor 6.
Marius stand nicht weit von dem ausgemachten Treffpunkt und sah Pia aus der Ferne an. „Wow sie sieht echt fantastisch aus. So zerbrechlich. So unschuldig.“ Dachte er.
„Irgendwie tut sie mir jetzt schon Leid. Haha“ dachte er und wartete bis 18 Uhr. Dann ging er langsam zu ihr.
Pia wartete immer noch du schaute in eine andere Richtung als plötzlich jemand seine Hand auf ihre Schulter legte. Sie zuckte zusammen und drehte sich um.
Vor ihr stand ein junger Mann. 2 Köpfe größer als sie, mit dunklen Haaren, hellen Augen und lächelte sie an.
Sie musste zu ihm hoch gucken um ihm in die Augen zu sehen.
„Hay. Ich bin Marius“ sagte er und lächelte.
„Hi. Pia.“ Sagte sie und lächelte zurück.
Marius stand direkt vor Pia und schaute zu ihr runter.
„Sie hat wunderschöne Augen.“ dachte er. „Na schon überlegt was wir machen sollen?“ fragte er sie. „Ne eigentlich noch nicht.“ Antwortete sie.
„Wie sie zu mir hoch gucken muss… Total süß… Aber… ich darf mich nicht in sie verlieben!“ dachte er und schüttelte kurz den Kopf.
„Dann… lass uns ein Eis essen gehen und danach mal weiter gucken okay?“ schlug Marius vor. „Okay gute Idee.“ Sagte Pia. „Dann komm mit ich kenn da ein Super Eis Café.“ Lächelte er und zog Pia hinter sich her.
Er brachte sie zu einem kleinen Eis Café das sie vorher noch nie gesehen hatte. Fast niemand war hier. „Na gefällts dir?“ fragte Marius. „Naja… es ist… ziemlich wenig los.“ Antwortete Pia und schaute sich um. „Jah aber dann ist es wenigstens nicht so laut.“ Gerechtfertigte sich Marius. „Hm. Da haste auch wieder recht.“ Lachte Pia kurz und ging dann mit ihm rein.
Marius und Pia setzten sich an einen Tisch und bestellten ihr Eis. Marius ließ sie nicht aus den Augen. Pia bemerkte das aber machte sich nichts draus.
Sie saßen über zwei Stunden da und redeten.
Nach einiger Zeit meinte Marius: „Hmm.. ist ganz schön schlechtes Wetter… Sollen wir nicht noch ein bisschen zu mir? Nur um fernseh zu gucken wegen dem schlechten Wetter meine ich.“ Pia schaute aus dem Fenster und tatsächlich war es in Strömen am regnen. Sie wusste das es eigentlich keine gute Idee war mit ihm nach Hause zu gehen aber er war so nett und lieb zu ihr. Also sagte sie: „Okay. Dann lass uns zu dir gehen.“
“Super! Ich bezahle nur schnell dann können wir okay.“ Freute sich Marius und bezahlte. Er nahm sie an die Hand und die beiden gingen zu dem Haus in dem Marius wohnte. Er ließ ihre Hand los um die Tür aufzuschließen. Sie betraten das Treppenhaus in dem 4 Jungen saßen. Pia blieb plötzlich das Herz stehen. Auf einer der Treppenstufen saß ein blonder Junge, mit klaren blauen und sah sie an. Es war Florian.
„Ey ich schwör habt ihr nix besseres zu tun als hier im Treppenhaus rumzugammeln?!“ motzte Marius die Jungs an. Diese ignorierten ihn und Marius ging die Treppe hoch. Pia folgte ihm und guckte noch ein mal zu Florian.
Marius schloss die Wohnungstür auf und bat Pia rein.
Sie betrat die Wohnung und Marius schloss die Tür. Er nahm ihr die Jacke ab und sagte: „Geh schon mal ins Schlafzimmer und mach dir ruhig den Fernsehe an. Ich komme sofort nach.“ „Okay.“ Sagte Pia und ging in das Zimmer auf das Marius gezeigt hatte. Sie setzte sich auf das Bett und wartete auf ihn.
Währenddessen schloss Marius heimlich die Tür ab und steckte den Schlüssle in seine Hosentasche. „Es muss alles perfekt laufen“ sagte er leise zu sich selbst und kam auch ins Schlafzimmer.
Er setzte sich neben Pia. „Du darfst dich auch gerne hinlegen. Machs dir gemütlich.“ Forderte er sie auf und sie legte sich aufs Bett. Er legte sich neben sie und die beiden guckten etwas fernsehen und kuschelten.
Plötzlich schob Marius seine Hand unter Pias Shirt und tastete langsam nach ihren Brüsten. „Hey! Was wird das?!“ fragte sie und versuchte die Hand weg zuschlagen.
Doch er hielt mit der anderen Hand ihre beiden Hände fest und zog ihr das Shirt aus. Sie wollte schreien doch sie brachte keinen Ton raus.
Er ging mit den Händen zu ihrer Hose und machte sie auf. Verzweifelt sagte Pia: „Nein! Marius lass das sein! Lass es!“ Pia versuchte mit aller Kraft Marius weg zudrücken doch es ging nicht. Er zog ihr die Hose aus und fing an ihr die Unterwäsche auszuziehen,
„Lass mich in Ruhe! Marius! Hör auf!“ schrie sie und war den Tränen nahe. Er hielt ihr den Mund zu und zog sich selbst unten rum aus. „Oh man das wird auch ein schwerer Akt für mich.“ Dachte er.
Pia fing an zu weinen und versuchte ihren Mund frei zu bekommen doch Marius hielt zu feste.
Er legte sich auf sie. „Wenn du jetzt still bist wird es weniger weh tun.“ Flüsterte er ihr ins Ohr.
Sie schaute ihn nur an aber verstummte. Sie blieb ruhig liegen. Er nahm seine Hand von ihrem Mund. Sie weinte stumm sie hatte Angst aber sie konnte nichts gegen ihn tun.
Sie nahm all ihren Mut zusammen und schrie so laut sie konnte: „HILFE!!!“ Plötzlich gab Marius ihr eine heftige Backpfeife. Ihre ganze Wange war rot und sie betete das jemand sie gehört hatte.
Sie tastete mit ihrer Hand zur Seite sie brauchte etwas schweres.
Marius wollte grade in sie eindringen, als sie eine Lampe zu fassen bekam und die Lampe auf Marius Kopf schlug.
Er verdrehte die Augen und ließ dann seinen Kopf auf ihre Brust fallen.
An seinem Kopf bildete sich eine kleine Pfütze aus Blut die in einem Rinnsal an seinem Kopf runter lief und auf Pias Körper tropfte.
Mit all ihrer Kraft schaffte Pia es Marius von ihr runter zudrücken und sich aus dem Bett zu rollen. Sie stand vor dem Bett und schaute auf ihn runter.
„Wie konnte ich mich so in dir täuschen?!“ fragte sie leise.
Sie suchte ihre Klamotten zusammen, die mittlerweile auch voller Blut waren, und zog sich an. „Ich… ich will hier nur noch raus.“ sagte sie leise und ging zur Haustür.
Sie drückte die Klinke runter doch die Tür ging nicht auf. „Oh mein Gott!“ dachte sie.
Marius lag auf dem Bett, sein Kopf war am bluten doch er öffnete die Augen.
Sein Kopf hämmerte wie verrückt. Er fasste an seinen Kopf und zuckte sofort zurück als er die Wunde spürte. Er schaute auf seine Finger die voller Blut waren.
Benommen stand er langsam aus dem Bett auf. Er zog sich seine Boxer an und schaute sich um. Pia war nicht mehr im Raum. Er war alleine. Oder? Nein! Er hörte Geräusche. Schnelle Schritte die durch die Wohnung gingen. Schritte einer Frau. „Sie ist noch hier.“ dachte er und ging langsam zur Schlafzimmertür.
Pia suchte in der Küche nach dem Schlüssel. Sie durchwühlte alle Schränke und Schubladen doch sie fand den Schlüssel einfach nicht.
Plötzlich hörte sie Geräusche. Es waren Schritte. Langsame, schwere Schritten. Sie kamen deutlich aus dem Schlafzimmer. Verzweifelt schaute sie zur Tür. „Was… was soll ich nur tun?“ dachte sie und schaute sich in der Küche um.
Ohne lange zu überlegen kroch sie unter den Tisch und schaute zur Tür.
Ein paar Füße erschienen in der Tür und Pias Herz klopfte schneller.
„Wo bist du? Komm schon raus. Ich krieg dich sowieso. Du kannst dich nicht ewig verstecken.“ brüllte Marius benommen und schwankte leicht.
„Ich weiß das du hier bist! Ich kann doch deine Angst fühlen!“ brüllte er weiter.
Er ging zu einem der Schränke und riss ihn auf. „Bist du im Schrank?!“ brüllte er.
Während er alle Schränke durchsuchte kroch Pia unter dem Tisch hervor und wollte aus der Küche laufen doch sie stolperte über einen der Stühle und fiel auf den Boden.
Marius drehte sich blitzschnell um und grinste Pia spöttisch an. „Ich sagte doch du kannst mir nicht entkommen.“ Er kam näher zu Pia. Rückwärts robbte sie aus der Küche. Er kam ihr hinterher. Grinsend zog er sie wieder hoch. Sie versuchte sich zu wehren doch er hielt ihre Hände fest und drückte sie gegen die Wand.
„Jetzt bringen wir das zu Ende was wir angefangen hatten.“ Raunte er ihr ins Ohr und sie bekam wieder Tränen. „Nein!“ schrie sie und drückte ihn mit aller Kraft von sich weg. Er stand mitten im Raum und sah sie mit einem glasigen Blick an.
Sie rannte zur Wohnungstür und trommelte mit den Fäusten dagegen und schrie nach Hilfe.
Plötzlich legte sich eine Hand von hinten auf ihren Mund.
Marius zog sie von der Tür weg und drückte sie auf den Boden.
Sie trat um sich doch erwischte ihn nicht.
Er legte sich auf sie doch sie schlug mit einer Hand auf seinen Kopf und er wurde wieder kurz ohnmächtig. Sie schuppste ihn von sich und stand wieder auf.
Wieder rannte sie zur Wohnungstür und schrie um Hilfe doch niemand kam.
Florian und seine Kollegen saßen noch immer unten im Treppenhaus und redeten und lachten.
„Ey seid mal kurz still!“ sagte Florian plötzlich und schaute die Treppe hoch.
Geräusche wie wenn jemand gegen Holz schlägt kamen leise unten an.
„Was is das?“ fragte ein anderer. „Keine Ahnung.“ Antwortete Florian. Plötzlich hörten sie neben dem Klopfen auch leise Hilfe rufe.
„Ey da schreit einer nach Hilfe.“ Sagte Florian und sprang auf. Er rannte die Treppe rauf und je höher er kam desto lauter wurde das Klopfen und die Rufe. Als er vor der obersten Wohnungstür stand hörte er sie am lautesten. „Hallo?“ fragte er laut um gegen das Klopfen anzukommen. „Bitte hohl mich hier raus! Bitte mach die Tür auf!“ flehte eine Stimme von innen.
Sie hämmerte gegen die Tür und rief immer lauter nach Hilfe als sie plötzlich eine Stimme von außen hörte: „Hallo?“ „Bitte hohl mich hier raus! Bitte mach die Tür auf!“ wimmerte sie. „Was ist da drin los?!“ fragte wieder die Jungen Stimme. „Mach die Tür auf!“ flehte Pia wieder und ging nicht auf die Frage ein. Verzweifelt schaute sie hinter sich wo Marius immer noch ohnmächtig auf dem Boden lag. „Warte ich versuchs.“ Antwortete der Junge draußen vor der Tür und Pia hörte wie noch mehr Schritte die Treppe hoch kamen. „Geh von der Tür weg!“ rief der Junge und Pia machte einige Schritte von der Tür weg. Von außen hörte sie wie mehrere Schuhe gegen die Tür traten und die Tür langsam nachgab.
Mittlerweile waren auch Florians Freunde vor der Tür und gemeinsam traten sie gegen die Tür. „Die muss doch langsam mal nachgeben man!“ brüllte Florian und trat noch fester zu. Plötzlich hörten sie ein Knacksen. „Ja das funktioniert!“ rief Florian und er und seine Kollegen traten weiter gegen die Tür bis sie endgültig nachgab und zerbrach.
Drinnen im Raum stand ein total verängstigtet Mädchen und neben ihr auf dem Boden lag ein Junge mit einer Wunde am Kopf.
Pia sah wie die Tür zerbrach und schaute noch einmal kurz zu Marius. In der Tür tauchten 4 Jungs auf. Darunter auch Florian. Sie schaute die Jungs an und fiel Florian dann um den Hals.
Florian nahm Pia in den Arm, die vollkommen am Ende war und nur noch weinte. „Was… was ist hier passiert?!“ fragte er und schaute auf Marius. Pia antwortete nicht sie weinte nur. „Wir müssen die Polizei rufen“ sagte einer den Jungs und rief von seinem Handy die Polizei an.
Die Polizei kam und Pia erklärte alles. Sie war immer noch am weinen und einfach nur noch vollkommen fertig. Alles spielte sich in ihrem Kopf wieder. Florian saß neben ihr und hielt ihre Hand. Marius wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
Pia ging mit Florian nach Hause. „Danke.“ Sagte sie leise. „Wieso danke?“ fragte Florian und schaute sie an. „Du… du hast mich gerettet! Wenn du mich nicht gehört hättest dann… ich will gar nicht wissen was dann passiert wäre.“ Erklärte sie und wurde immer leiser. „Das war doch Ehrensache und außerdem… ach denk einfach nicht mehr daran.“ Antwortete er und nahm ihre Hand. „Aber…“ fing Pia an doch Florian hielt ihr den Mund zu. „Kein aber.“ Sagte er leise und küsste sie.
Ende