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Ein Sonett


Kategorie: Gedichte
Eingesendet: 22.02.2009
Wörter: 676
Autor: funnynudel
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Ein Sonett

Erst ganz zum Schluss, ist wer Geduld hat, schlauer,
allein die Furcht lässt manche Absicht scheitern.
Des Schweigens Kerker steht so voller Leitern,
die Blinden seh´n hier nicht einmal die Mauer.

Sind Wonnen süß, ist kurz meist ihre Dauer,
sogar von Gift lässt sich der Tor erheitern.
Ein Wort im Zorn reißt Wunden, die schlimm eitern,
Den Tod erfreut´s, der still liegt auf der Lauer.

Die Offenheit lässt den Verschwörer weichen,
Das Netz von Ichsucht, Stolz und Neid zu kappen,
gelingt nur den an Wahrheitsworten Reichen.

Der Irrtum steht auf Zweifels morschen Wappen,
Die Klugen selbst in Not seh´n Hoffnungszeichen,
besiegen mutig feige Jammerlappen.

Anmerkung des Einsenders: Hi Leute,
es ist mein Lieblingsgedicht.
Die Form von Gedicht heißt eben Sonett.
Es gibt einem zu denken.
Und eben:
Erst ganz zum Schluss, ist wer Geduld hat, schlauer.
Und es stimmt.
Denkt darüber nach.
Und sagt was ihr fühlt.

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Kommentare

  • charly245
    Wed, 20 Oct 2010 00:02:06 GMT Ein Sonett... von charly245

    wer genau liest, sich seines Lebens..seiner eigenen Lebenslüge stellt..weiß
    warum du diess Sonett magst. Ich mag es auch!!!
    Ehrlichkeit, Wahrheit sich selbst gegenüber, sein eigenes Leben leben.
    So lese ich es.
    LG. Charly

  • funnynudel
    Sun, 22 Feb 2009 11:23:48 GMT Funnynudel von funnynudel

    Findet ihr es toll?
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