Engelskrieger
Vor tausenden von Jahren begann ein Krieg. Ein böser Krieg zwischen Engeln und Dämonen. Zwei Engel waren dafür zuständig die Menschen vor den Dämonen zu beschützen. Denn die Dämonen drangen in die Menschen ein und raubten ihnen ihre Energie, bis die Menschen tot waren. Man nannte diese Engel „Engelskrieger“! Tausende von Engeln und Dämonen waren getötet worden. Überall Blut. Und dann töteten die Dämonen auch die Engelskrieger. Doch diese Engel waren etwas besonderes. Sie konnten zwar sterben, doch gaben sie ihre Seele an einen Menschen weiter, damit dieser weiter gegen die Dämonen kämpfen konnte. Der einzige Nachteil war, dass dieser Mensch dann kein richtiger Mensch mehr war, da er die Seele eines Engels in sich hatte. Diesmal traf dieses Schicksal zwei Neugeborene. Zwei ganz verschiedene Menschen an verschiedenen Orten geboren traf doch dasselbe Schicksal. Beide Mütter starben nach der Geburt und die Väter waren verschollen. Anders gesagt: Sie waren nur dazu da gewesen die Kinder zu erschaffen, welche in der Zukunft die Menschheit retten würden!
Fünf Jahre später. Kai und Yuji waren Waisenkinder. Ihre Eltern waren gestorben. Die Mutter nach der Geburt und der Vater gesetzlich, denn er war schon seit über 5 Jahren verschollen. Die beiden Jungen waren in einem Kinderheim. Sie waren Freunde und hassten das Heim und im Heim zu sein. Sie beschlossen auszubrechen. Kai hatte schwarze, strubbelige, kurze Haare mit vereinzelten, weißen Spitzen. Seine Augen waren schwarz-silbern. Kai hatte ein gutes Herz und war sehr freundlich, hilfsbereit und nett zu allen. Yuji hingegen hatte weiße, kurze, strubbelige Haare mit vereinzelten, schwarzen Spitzen. Seine Augen waren schwarz-golden. Yuji war frech, witzig und spielte gerne allen Streichen und ein riesiges Theater, wenn es sein musste, doch im Grunde war er genauso hilfsbereit und nett wie Kai.
Eines Nachts brachen sie aus. Sie zogen ihre Kleider an und nahmen nur das wichtigste mit. Sie hatten noch keine Idee, wo es hingehen sollte, doch irgendwo würde sich schon etwas finden. Sie schlichen aus der Tür und schlossen diese leise, um die Jungen, die mit ihnen in einem Raum schliefen nicht zu wecken. Dann gingen sie leise den Gang entlang und stiegen die Treppen runter. Manchmal übergingen sie eine Treppe, weil sie genau wussten, dass diese knarrte. Im unteren Stock waren die Aufenthaltsräume, Toiletten und die Tür in den Hof und nach draußen auf die Straße. Sie gingen leise an die Tür, die mit einem Code versehen war, damit die Kinder nicht einfach rausgehen können. Yuji hatte den Code jedoch vom Schreibtisch der Heimleiterin geklaut, als Kai sie mit unwichtigen fragen ablenkte. „Los sag mir den Code!“ Kai flüsterte und hatte seine Hand schon bereit gehalten um den Code einzutippen. „283ZB01!“ Yuji diktierte ebenfalls flüsternd. Kai gab den Code ein und die Tür wurde geräuschvoll aufgeschlossen. Und schon hörten sie die Heimleiterin aus dem Bett poltern. Kai riss voller Panik die Tür auf und beide rannten los. Die Heimleiterin sah sie noch und wollte ihnen im Morgenmantel hinterher rennen, doch die Jungs waren schneller. Kai bog ab, ohne das Yuji es merkte. Er hatte in der Zeitung gelesen, dass ein Haus drei Blocks vom Heim entfernt leer war und wollte darin einziehen. Kai kam an und keuchte vor schmerz. Dabei holte er immer wieder tief Luft. Kai hatte fürchterliches Seitenstechen. Er guckte sich das Haus an und ging an die Tür. Sie war verschlossen. Kai lief ums Haus und suchte einen anderen Eingang. Er fand keinen. Er war ganz um das Haus herumgelaufen und stand wieder vor der Tür. Er war traurig, denn wo sollte er jetzt hingehen? Zurück??? Das konnte er nicht machen. Die Heimleiterin würde ihn schlimm bestrafen! Er setzte sich vor die Tür und war total wütend. Er war so wütend, dass er vor Wut anfing zu weinen. Und als er da so weinte und sich aufregte erschien eine Art Blitz und schlug die Tür ein. Kai konnte sich erst nicht vorstellen, was das gewesen sein könnte. Dann glaubte er aber, dass es Gott war, der ihm half, doch diese Überlegung wurde ihm schnell zu blöd.
Yuji irrte auf der Straße herum. Er suchte wie wild nach Kai. Ihm war kalt und zu seinem Pech fing es auch noch an zu regnen. Es war nach einigen Minuten total durchnässt und er fror noch mehr, als zuvor. Auf einmal wurde ihm schwarz vor Augen und er fiel in Ohnmacht.
Als Yuji wieder aufwachte lag er in einem warmen Bett und eine Frau saß neben ihm. Sie war jung und hübsch und als Yuji sich ein wenig mit ihr unterhalten hatte fand er heraus, dass sie alleine war und keine Kinder bekommen konnte. Sie hatte ihn bewustlos und krank auf der Straße gefunden, als sie gestern nacht von einer Freundin heim gehen wollte. Yuji beschloss zu bleiben und lebte von da an bei Yuri. Doch er und Kai blieben immer noch in Kontakt, da sie sich einmal auf der Straße getroffen hatten.
Nun waren Yuji und Kai 13 Jahre alt. Sie saßen bei Yuji zu Hause und aßen in Yuji’s Zimmer Kekse. Doch auf einmal spürten sie eine unangenehme Energie. Bis jetzt wussten sie noch nicht, dass sie die Engelskrieger waren und konnten es sich auch nicht erklären, was das für eine Energie war. Ganz vorsichtig standen sie auf und durchsuchten die Wohnung! Kai wurde mulmig. Sie kamen im Wohnzimmer an und sahen Yuri auf dem Boden liegen. Sie war auf entsetzliche weise irgendwie.......... gealtert und ihr Gesicht war voller Falten. Sie hatte auch keine Farbe mehr im Gesicht. Sie war ungewöhnlich blass und krampfte sich zusammen, als ob sie schmerzen hatte. Die Jungen wollten zu ihr laufen, doch als sie näher kamen wurde ihnen übel. „Was....... was geht hier vor???“, fragte Yuji, als sie wieder einige Schritte zurückgewichen waren. „Ich weiß nicht!“ Kai wurde wütend. Ihn umhüllte langsam eine Rauchwolke und Yuji wich erschrocken auch vor ihm zurück. Als Kai wieder aus der Rauchwolke erschien hatte er Flügel. Lange, weiße Flügel. Ein Bogen war um seine Schultern gespannt. Er war, Yuji wollte seinen Augen nicht trauen, ein Engel!? Yuji dachte, dass er wohl träume und rieb sich die Augen, doch Kai stand immer noch da und zwar als Engel. Doch dann umhüllte auch Yuji eine Rauchwolke und er wollte erschrocken wegrennen, doch er war wie festgewurzelt. Kai schaute erstaunt an sich herab. Auch er wollte es nicht glauben und als er sah, dass auch Yuji zu einem Engel wurde, verstand er gar nichts mehr. Yuji hatte ein Schwert, dass mit ein paar Edelsteinen besetzt war in der Hand. Auch er hatte lange, weiße Flügel. Yuji schaute nun auch erstaunt an sich herab, doch er wurde von einem Schrei aus seinen Gedanken gerissen. Yuri. Nun rollte sie sich auf dem Boden zusammen und schrie. Yuji ging zu ihr und nahm instinktiv sein Schwert, als würde er gelenkt werden. „Was machst du da?“, rief Kai seinem Freund zu, als dieser sein Schwert über Yuri’s Körper hob, bereit zum zustechen. „Ich weiß es nicht!“ Yuji klang entsetzt, doch trotzdem stach er zu. Er wich zurück, ohne das Schwert aus Yuri’s Körper zu nehmen. Dieses färbte sich einen Moment lang schwarz und wurde dann wieder silbern. Yuji ging wieder auf Yuri zu und nahm das Schwert aus ihrem Körper. Dann nahm er eine Feder und legte sie auf die Wunde von Yuri. Diese schloss sich und Yuri bekam wieder Farbe im Gesicht. Auch ihre Falten verschwanden. Die Jungen verwandelten sich zurück und legten Yuri auf ihr Bett. Nach kurzer zeit wachte Yuri auf. Sie konnte sich an nichts mehr erinnern. „Was ist passiert?“, fragte Yuri verdutzt, doch die Jungen zuckten nur mit den Schultern. Spät am Abend verabschiedete sich Kai und ging in sein einsames Haus zurück.
Zwei Wochen später starb Yuri an Herzversagen, obwohl sie noch ziemlich jung war. Nun lebte auch Yuji alleine.
Yuji und Kai waren nun 17 Jahre alt. Sie gingen zusammen in eine Klasse. Ihre Lehrerin hatte erstaunliche Ähnlichkeit mit Yuri. Yuji hatte sich schon damit abgefunden. Am Anfang musste er immer weinen, wenn er sie sah. Ihr Name war Kyoko Tanemura. Sie war nicht verheiratet. Deshalb musste man Fräulein Tanemura sagen. Das war höflicher. Fräulein Tanemura war ca. 24 Jahre alt. Aber nun gut. Eigentlich ging es Kai mehr um eine andere weibliche Person. Um Sakuya. Sie war in seiner Klasse und er war unsterblich in sie verliebt. Sie hatte helle, lilane Haare und Eisblaue Augen. Sie war wirklich hübsch.
Kai wachte auf. Es war 7.00 Uhr morgens. Montag. Der schlimmste Tag im Leben eines Jugendlichen. Die Schule fing nämlich an diesem Tag nach dem Wochenende wieder an. Kai setzte sich und blieb 5 Minuten am Bettrand sitzen, damit sich der Kreislauf daran gewöhnte. Dann zog er sich an und ging ins Bad, um sich zu waschen und die Haare zu kämmen. Danach ging er in die Küche und frühstückte. Er nahm eine Tablette mit einem Schluck Wasser. Diese Tablette sollte verhindern, dass Kai sich ungewollt in einen Engel verwandelte. Danach wollte er gerade sein Lunchpaket für die Schule richten, als es an der Tür klingelte. Er ging an die Tür und öffnete sie. Vor ihm standen Yuji und Sakuya. „Bist du fertig?? Wir müssen los!“ Yuji lächelte Kai an und Sakuya fügte hinzu: „Ich habe Blumendienst und möchte nicht zu spät kommen!“ „Bin schon unterwegs.“ Kai rannte kurz hoch in sein Zimmer und nahm seine Schultasche. Dann ging er wieder runter und machte hinter sich die Tür zu. Sein Lunchpaket hatte er ganz vergessen. „Sag mal Kai....... . Hast du schon wieder dein Lunchpaket vergessen?“ , fragte Sakuya, als sie schon den halben Weg in die Schule gegangen waren. „Ähm......?!“ Kai wurde rot. Yuji, der genau wusste, dass Kai in Sakuya verliebt war, machte sich immer einen scherz daraus, dass Kai immer rot wurde, egal was Sakuya zu ihm sagte. „Warum wirst du denn so rot???“, fragte er und schupste Kai in die Seite. „Wird ich gar nich!!!!“ Kai verbarg sein Gesicht in den Händen, dich an den Ohren konnte man sehen, dass er noch röter anlief. Auch Sakuya wurde leicht rot im Gesicht und Yuji lachte. Als sie in der Schule angekommen waren, hatte Yuji sich halbwegs wieder eingekriegt und sie machten sich an die Arbeit. Sakuya ging in die Klassensäle, um dort die Blumen zu gießen, während die Jungs Yuji und Kai den Hasen den Salat in den großen Stall im Hof brachten. Doch auf einmal erschien eine unangenehme Energie. Yuji drehte sich zur Schule um, denn von da kam sie. „Spürst du das auch?“, fragte er seinen Freund, doch dieser hatte sich ebenfalls zur Schule umgedreht. „Ein Dämon!“, antwortete er. Sie beschlossen abzuwarten, bis der Dämon zuschlug, 1. weil sie ihn jetzt so oder so nicht finden würden und 2. weil Sakuya in diesem Moment kam, um auch die Blumen draußen im Hof zu gießen. Allmählich füllte sich der Schulhof und um 8.30 Uhr klingelte es. Kai, Yuji und Sakuya gingen mit den anderen aus ihrer Klasse zur Turnhalle, denn sie hatten Sport. Als die Lehrerin kam, zogen sie sich um und machten das Aufwärmtraining. Danach sollten sie das Reck aufbauen, doch aus dem Geräteraumdrang plötzlich ein gellender Schmerzensschrei. Kai handelte sofort und rannte in den Geräteraum. Susan Bringston, ein Mädchen mit langen, schwarzen Haaren und braunen Augen, dass letztes Jahr aus England nach Japan gezogen und in ihre Klasse gekommen war, lag bewusstlos auf dem Boden. Kai hob sie auf und trug sie durch die Turnhalle ins Krankenzimmer. Dort blieb er eine weile., um auf die Krankenschwester zu warten, doch als diese nach einigen Minuten nicht erschien, wollte Kai in die Turnhalle zurückgehen, um dies seiner Lehrerin zu berichten. Als er in der Turnhalle ankam, standen alle da und bewegten sich nicht. Kai wunderte sich, doch dann glaubte er, es sei die Wirkung eines Dämons, da diese verschiedene Wirkungen auf die Menschen hatten. Entweder blieb die Zeit stehen, oder sie wurden in Stein verwandelt. Lauter solche Dinge. Kai schaute sich um. Er sah alle, außer Yuji. Er ging in die Umkleidekabine, doch auch da war er nicht. Im Geräteraum war er auch nicht zu finden. Kai machte sich Sorgen und ging wieder in Richtung Krankenzimmer. Auf dem weg hörte er auf einmal ein seltsames Stöhnen. Er kam näher und das Stöhnen wurde lauter. Nun rannte Kai. Als er im Krankenzimmer ankam lag Yuji auf dem Boden. Er war verletzt. Er hatte einen Blutigen Streifen auf dem rechten Oberarm und auf seinem Bauch. Kai kniete sich neben Yuji und hörte hinter sich ein Geräusch. Blitzschnell drehte Kai sich um. Auf dem Boden hinter ihm lag Susan. Sie hatte lange Krallen bekommen, die nun blutig waren. Sie krampfte sich zusammen und Kai wollte ihr helfen. Der Dämon war in Susan und hatte ihr schon viel Energie geraubt. Kai verwandelte sich in den Engelskrieger und nahm seinen Bogen von den Schultern. Dann zupfte er aus seinen Flügeln eine lange Feder und schoss sie auf Susan. Die Feder traf sie ins Herz. Von einem Augenblick auf den anderen wurde sie schwarz. Der Dämon war gefangen, doch die Feder zerfiel nicht. Nun musste Kai sich etwas einfallen lassen. Er ging langsam auf die Feder zu und der Dämon schien förmlich nach Freiheit zu schreien. „Aha! Du willst also nicht gehen?“, fragte Kai, obwohl er genau wusste, dass der Dämon ihm nicht zuhören würde. Kai grinste jetzt und nahm die Feder in seine Hand, die er dann zu einer Faust ballte. „Nun hab ich dich!“ Kai grinste nun gehässig und ließ Energie in seine Hand strömen. Die Feder verbrannte und der Dämon schrie. „So das wäre erledigt.“ Kai nahm wieder sein ernstes Gesichte an und steckte seinen Bogen weg. Dann nahm er eine kleinere Feder aus seinen Flügeln und hielt sie Susan unter die Nase. Sie atmete ein und die Feder löste sich auf. In einigen Minuten würde Susan sich an nichts mehr erinnern können und keine Schmerzen mehr haben. Kai drehte sich nun wieder zu Yuji um. Yuji war nun ganz still und schien tot zu sein. Kai setzte sich neben ihn und schüttelte seinen Kumpel. „Yuji??? Hey Yuji! Wach auf und hör auf Theater zu spielen!!“ Kai machte sich nicht die geringsten Sorgen um Yuji. Doch jetzt, als Yuji nicht aufwachte bekam Kai ein mulmiges Gefühl. „Yuji!!! Wach endlich auf!! Yuji?“ Kai beugte sich über Yuji und wollte hören, ob dessen Herz noch Schlug, doch Kai hörte nur ein lautes Schnarchen. „Uuuua!?“ Kai fiel vor schreck um. “Was soll das??? Ich mach mir hier die größten Sorgen und du??? Du pennst!! Das gibt’s doch nicht!“ Kai rieb sich seinen schmerzenden Hinterkopf und setzte sich im Schneidersitz neben Yuji. Dort so sitzend schaute Kai zu, wie Yuji’s Wunden heilten. Als alles verheilt war, zählte Kai: „3........2........1......wach!“ Bei dem Wort wach setzte sich Yuji auf und gähnte laut. Dann rieb er sich die Augen. „Hab ich geschlafen??“, fragte er etwas verwirrt. „Jup!“, antwortete Kai und stand auf. „Komm wir müssen zurück in die Turnhalle. Was hattest du eigentlich hier zu suchen???“ Kai half Yuji aufzustehen. „Na......das war so......als du mit Susan gegangen bist, hab ich gespürt, wie sich der Dämon entfernte. Ich hab mir sorgen gemacht und bin dann hinter euch her gekommen, weil du eine ganze Weile nicht mehr herkamst.“ „Aha und das ohne dich zu verwandeln??“ Kai schaute skeptisch. „Ähhhhm na ja........ja?!“ Yuji grinste jetzt verlegen und sie waren schon fast in der Turnhalle angekommen. „Oh man das wird dich noch mal um Kopf und Kragen bringen. Und das jetzt wörtlich gemeint!!“ Kai grinste ebenfalls und öffnete die Tür in die Turnhalle und gleich überkam sie ein Schwall von Anklagen. „Wo wart ihr?? Ich habe mir große Sorgen gemacht! Wenn etwas passiert wäre, hätte ich das nicht verantworten können!!!“ Frau Toshijama, die Sportlehrerin. Und ohne Kai’s oder Yuji’s antwort abzuwarten schrie sie: „ Raus vor die Tür! Mit dem 1,5 l Eimer!“ Kai und Yuji gingen aus der Turnhalle und quer über den Hof. An einem kleinen Schuppen standen Eimer von 1 l bis 3,5 l. Das war eine schlimme Bestrafung. Man musste den Eimer bis zum Ende der Stunde in der Luft halten. Entweder in der Hand heben oder auf den Kopf. Der Eimer durfte nur nicht den Boden berühren. Sonst war alles erlaubt. Kai und Yuji nahmen sich jeweils einen 1,5 l Eimer und füllten sie am Wasserhahn über den Eimern auf. Dann trugen sie die Eimer vor die Turnhalle und hielten sie. Dabei lauschten sie den Anweisungen von Frau Toshijama. Normalerweise machten Jungen und Mädchen getrennt Sport, doch Herr Mitsuhaki, der Sportlehrer der Jungen, war verhindert und konnte deshalb keinen Unterricht mit den Jungen machen.
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Ich finde die geschichte echt super &)