„Bella schau mal es schneit!“ Eigentlich wollte ich mich gerade etwas hinlegen.. Ich seufzte, als Alice mit strahlendem Gesicht ins Zimmer getänzelt kam. „Und das passend zum Weihnachtsmarkt heute Abend.“ Mich interessierte das eigentlich wenig, da ich eh nicht vorhatte dort hinzugehen. Alice lies sich durch meine schlechte Stimmung nicht verunsichern und plapperte munter weiter: „Wir müssen noch was schönes für dich zum Anziehen suchen...“ „Moment mal“, unterbrach ich sie „Ich hab nicht vor mitzukommen!“ Wie gewöhnlich ignorierte sie mich. „Ich denke es könnte kalt werden.. Als nimmst du auch eine Jacke mit...“ Sie tänzelte nach oben in ihr Zimmer und ich blieb verärgert auf dem Sofa sitzen. Warum musste Alice mich immer überall hin mitschleifen!? Sie kam wieder und reichte mir ein Blaues Kleid und eine graue Weste. „Meinst du, du schaffst es, es nicht dreckig zu machen bis wir gehen?“ Sie meinte die Frage anscheinend ernst. „Alice ich sagte doch ich will nicht mit!“ Sie ignorierte mich schon wieder. „Wenn nicht hab ich sicher noch was anderes – los zieh dich um, dann mach ich deine Haare.“ So Viel Theater nur wegen einem Weihnachtsmarkt.. Ich grummelte und verschwand ins Badezimmer. Ich war grade fertig da kam Alice schon und bearbeitete meine Haare. „Wofür das ganze Theater!? Es ist doch nur ein einfacher Weihnachtsmarkt…“ Sie schaute mich giftig an und sagte dann: „Ich will mich ja nicht für euch schämen.“ Euch? Wen hatte sie denn noch gezwungen mitzukommen? „Alice? Kommen noch andere mit?“ Sie verdrehte die Augen: „Natürlich! Die ganze Familie.. Und darum muss ich jetzt auch wieder weg. Schließlich muss sich ja noch jemand um den Rest kümmern.“ Sie vollendete meine Frisur und verschwand aus dem Zimmer. „Wenigstens wird nicht nur ich gequält...“, murmelte ich vor mich hin und ging ins Wohnzimmer. Ich setzte mich auf den Sofa und wartete auf die anderen. Edward kam als erstes und setzte sich zu mir. Mein machte Herz einen kleinen Sprung. Er sah super aus – Wie immer. Er lächelte mich entschuldigend an und erklärte: „Alice liebt Weihnachtsmärkte.“ „Ich nicht.“, gab ich zu. „Gibt es irgendwelche öffentlichen Veranstaltungen die du überhaupt magst...?“ Ich grinste: „Nein, eher nicht.“ Er legte seinen Arm um mich und zog mich an sich ran. „So schlimm wird es sicher nicht, Bella.“ Edward hatte Recht. Solange er bei mir war, war alles erträglich.
Nach und nach kamen auch Carlisle, Esme, Jasper und Emmet. Rosalie stritt sich noch oben mit Alice über ihre Haare. Als auch die beiden da waren, schaute Alice mich an und stellte zufrieden fest, dass kein Schmutz auf meinem Kleid war – Noch. Sie erklärte uns dass wir laufen würden, um den Schnee zu genießen. Laufen - Auch das noch. Draußen war es schon Dunkel und immer noch fiel Schnee. Zum Glück war der Weihnachtsmarkt ganz in der Nähe. Es waren schon viele Besucher dort und alles war Hell beleuchtet. Es roch nach Zimt, all dem Weihnachtsgebäck und nach Glühwein. Eine Weihnachtliche Stimmung lag in der Luft. Edward kaufe mir zur Aufwärmung einen Glühwein und Alice rannte gleich zum ersten Souvenirshop und Jasper trottete ihr hinterher, während Emmet beim Dosenwerfen Sachen für Rosalie gewann. Esme und Carlisle hatten vor einfach Rumzulaufen und zu schauen wen sie kannten. So schlimm war es also doch nicht. Im Gegenteil – Ich fand es richtig schön. Auf dem Markt gab es sogar ein Riesenrad. „Hast du Lust zu fahren?“ Ich schaute das Riesenrad ehrfürchtig an. „Als Kind hatte ich immer unheimliche Angst vor solchen Dingern..“ Edward lachte. „Wieso das?“ „Höhenangst“, gab ich zu und kam mir lächerlich dabei vor. „Ich pass auf dich auf.“, flüsterte er und küsste mich. „Na gut..“
Wir gingen zum Riesenrad und stiegen ein. Ich traute mich nicht aus dem Fenster zu sehen, während wir in der Gondel Höher stiegen. Am höchsten Punkt hielt das Riesenrad an.
Ich schaute zu Edward und bemerkte, dass auch er mich ansah. Ich wandte meinen Blick ab und sah vorsichtig aus dem Fenster. Es war so unerwartet, so wunderschön. Alles sah so winzig aus, wie kleine Figuren. Die Menschen, die Stände.. Und das schönste waren die Lichter, die den Platz erhellten. Ich wandte meinen Blick von diesem Unglaublichen Ausblick ab und schaute wieder zu Edward. Er lächelte und sagte: „Ich liebe dich.“ So oft hatte ich diese Worte gehört, doch jedes Mal wenn er es sagte, schlug mein Herz erneut Purzelbäume. „Ich dich auch.“ Das Riesenrad setzte sich langsam wieder in Bewegung und die Fahrt war vorbei.
Wir liefen noch eine Weile durch den Markt und trafen uns dann wieder mit den anderen.
Esme und Carlisle wollten noch eine Weile bleiben aber wir anderen gingen nun Heim.
Alice plapperte munter über all die schönen Sachen die sie gekauft hatte – Und die Jasper jetzt tragen durfte – Und Emmet trug 2 Tüten voll mit Kuscheltieren die er gewonnen hatte.
Und ich hatte Edward. Und das war das wichtigste für mich.
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Kommentare
unbekannt
Sat, 05 Sep 2009 17:24:38 GMTwie süüüüß
von
janine (Gast)
wie süß