Kategorie: anderer Krams
Eingesendet: 23.11.2005
Wörter: 18486
Autor: BabyrobbeRolle
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Die Geschichte des Punk

Entstehung

Die Punkbewegung entstand 1976/77 in den westlichen Industriestaaten (z.B. England und USA). Die Hauptbewegung kam aber aus London. Die Gründe für die Entstehung waren die Arbeitslosigkeit und Unzufriedenheit der Jugendlichen. Die Jugendlichen die sich der Punkbewegung anschlossen wollten sich von der existierenden Gesellschaft ausgrenzen. Sie wollten sich nicht Anpassen und lehnten die vorhandenen Gesellschaftsformen ,-strukturen und -normen ab. Sie glaubten nicht an Idole und Führer. Jeder Punk wollte individuell erscheinen. Die Punks provozierten hauptsächlich durch Aussehen/Kleidungsstil und öffentliches Auftreten. Sie färbten sich die Haare, machten sich auffällige Frisuren (wie z.B. die vom gleichnamigen, nordamerikanischen Indianerstamm stammende Irokesenfrisur), beschrieben und zerschnitten ihre Kleidung, trugen Gürtel, Armbänder und Halsbänder mit Nieten und Nägeln und machten sich überall Piercings und Tattoos. Selbst offen getragene Hakenkreuze waren in der damaligen Punkszene ein anerkanntes Zeichen.

Provokation und Selbstbestimmung

Das Aussehen der Punks bildete das äußerlich hervorstechende Merkmal der Abgrenzung zur bürgerlichen Gesellschaft. Gleichzeitig war es ein Mittel der gezielten Provokation und der Konfrontation mit gesellschaftlichen Tabus. Die betont abgetragene und zerrissene Kleidung stand für die soziale Herkunft und die Armut. Die Fesseln und Ketten am ganzen Körper symbolisierten die tägliche Unterdrückung. Das offene Tragen von Reizwäsche sollte die vorherrschende Doppelmoral in Bezug auf die Sexualität entlarven. Die bunten und bizarr gestalteten Haare, sowie der Schmuck aus Müll und die Sicherheitsnadeln, welche durch Ohren, Nase und Backen gestochen wurden, stellten die herkömmlichen Vorstellungen gemäß dem Motto ”Hässlich ist schön” auf den Kopf.
Wie bei den Jugendrebellionen der vorangegangenen Jahrzehnte waren die meisten Angehörigen älterer Generationen von den Entwicklungen völlig überrascht und reagierten entsetzt. Die bange Frage, was denn aus der Jugend geworden sei, wurde im privaten und im öffentlichen Rahmen immer wieder gestellt, oftmals verbunden mit der Bemerkung, dass es so etwas früher nicht gegeben hätte. Die bürgerlichen Medien berichteten ausführlich, richteten aber ihr Interesse nie auf die eigentlichen Zusammenhänge. Das Aufzeigen der tatsächlichen Ursachen hätte die künstliche Fassade der Gesellschaft entlarvt, denn Punk spiegelte im Grunde die gesellschaftlichen Entwicklungen, die lange aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt worden waren.
Im Gegensatz zu den oberflächlichen Darstellungen in den Medien war Punk nicht nur mit einer destruktiven Verweigerungshaltung, sondern auch mit der konkreten Aufforderung verbunden, aus der auferlegten Passivität auszubrechen und in einem positiven Sinne die eigene Initiative wiederzubeleben. So gehörte das Prinzip des ”Do it yourself” (”Mach es selbst”) zu den ursprünglichen Grundgedanken des Punk. Allgemein gefasst stand es für den Ausbruch aus der ständigen Fremdbestimmung und damit für die Wiederaneignung des Alltags.

Auf die Musik bezogen zielte es darauf, dass jede und jeder ein Instrument nehmen, praktisch ohne größere Vorkenntnisse einfach spielen, eine Band gründen und die Aufnahmen veröffentlichen kann. Es bedarf dabei keiner besonderen Fähigkeiten, es bedarf auch keinem High-Tech-Studio, keinem großen Label oder Manager. Es bedarf vielmehr dem Willen etwas selbstbestimmt zu tun und die unterdrückte Kreativität freizusetzen.

Das gleiche galt für die Fanzines, den Zeitschriften die von Personen aus der Szene veröffentlicht und mit einfachsten Mitteln hergestellt wurden. Im Vergleich zu den kommerziellen Musikzeitschriften wurden sie in einer minimalen Auflage vervielfältigt. Im Gegensatz zu diesen waren sie aber von der Musikindustrie völlig unabhängig. Finanzielle Aspekte spielten bei der Veröffentlichung in der Regel keine Rolle, der Verkaufspreis deckte zumeist gerade die Umkosten. ”Do it yourself” war auch der Grundsatz vieler kleiner Labels und Vertriebe, die zu dieser Zeit gegründet wurden, von denen aber nur wenige eine längere Zeit bestanden.

Punks und Gegensätze

Mit dem Anstieg der Arbeitslosenzahlen bei gleichzeitig geringen staatlichen Sozialleistungen und beständig hoher Inflationsrate hatten sich in England die sozialen Gegensätze verschärft. Für die Jugendlichen in den lebensfeindlichen Betonghettos der Vorstädte gab es, wenn überhaupt, nur die Wahl zwischen einer völlig entfremdeten Arbeit und der Arbeitslosigkeit bzw. dem damit verbundenen sozialen Abstieg, der nicht selten bis an die Grenze des Existenzminimums führte.

Die Möglichkeit einer freien Entfaltung war in keinster Weise gegeben. Das in dieser Situation wurzelnde Lebensgefühl vieler Jugendlicher in den Großstädten der Industriestaaten fand ab 1975 im Punk als Lebens- und Musikstil einen Ausdruck. Entsprechend waren Textzeilen wie ”No Future” (”Keine Zukunft”) keineswegs nur Schlagwörter des Punk, sondern charakterisierten die soziale Realität großer Teile der Jugendlichen in den Industriestaaten. Ausgehend von den gesellschaftlichen Bedingungen verstanden sich die Punks im übertragenden Sinne als Abfall der Gesellschaft, bekannten sich aber zu dieser Rolle und traten selbstbewusst aus dem sozialen Abseits in den Mittelpunkt der schockierten Öffentlichkeit. Hinter der Fassade von Wohlstand, Demokratie und königlicher Familie kamen dadurch plötzlich die Opfer des Systems zum Vorschein, die es wagten, die gesellschaftlichen Lügen als solche zu bezeichnen und sich dem Vorgegebenen zu entziehen.

Die Musik drückte das zerstörende soziale Klima kompromisslos aus. Sie war roh, brutal und hart, geprägt von Aggressivität. Musikalische Fähigkeiten waren nicht notwendig, es ging vielmehr um das Gefühl im Inneren. Die Sänger(Innen) brüllten und schrieen ihre Empfindungen schonungslos aus sich heraus, während für romantische Vorstellungen längst kein Platz mehr bestand. Entsprechend prägte im Gegensatz zu den zumeist verschleiernden Texten kommerziell ausgerichteter Pop- und Rockbands eine vielfach eigenwillige und subjektive Auseinandersetzung mit der sozialen Situation die Songs der Punkgruppen. Schon lange hatte es eine Gegenbewegung zu den Star-Gruppen der Rockmusik wie Yes, Genesis und den Rolling Stones gegeben. Die Musiker dieser Bands lebten längst in einer Welt, die mit der ihrer Fans nichts mehr zu tun hatte. In den Pubs entstand dagegen schon um 1973 eine Rockkultur, die betont die Nähe zum Publikum suchte und an die Ursprünge des Rock anknüpfte. Die Punkmusik nahm diese Entwicklung auf und verband sie mit einer neuen Dynamik

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Punks und Frauen

Punk war von Anfang an von Männern dominiert. Dies zeigte sich rein zahlenmäßig in der Anzahl der Frauen in den Bands, aber insbesondere auch im Verhalten und Auftreten der Punks. Punk trat zwar an, um die bestehende Gesellschaftsordnung in Frage zu stellen, übernahm aber gleichzeitig vieles von dem, was vorgeblich abgelehnt wurde. Ein Bewusstsein für die besondere gesellschaftliche Unterdrückung war bei den männlichen Punks in der Regel nicht vorhanden. Punk als Musikstil an sich, als eine auf Aggression und Härte basierende Ausdrucksform, kam den anerzogenen Rollenmustern der Männer weitaus stärker entgegen als dem der Frauen. Männer wurden und werden von frühester Kindheit an dazu erzogen, unterdrückte Energien und Bedürfnisse aus sich herauszulassen, was nicht selten in einer aggressiven Weise geschieht. Frauen dagegen werden zu einer passiven Haltung erzogen. Sie sollen ihre Frustration und Aggression im Innern eher unterdrücken und verdrängen als sie offen zum Ausdruck bringen.

In der Tradition eines männlich-chauvinistischen Rockverständnisses waren Frauen für die meisten Musiker der bekannt gewordenen Bands benutzbare Objekte. Bei einigen Musikern zeigte sich dies vorwiegend im Verhalten, bei anderen auch in offen sexistischen Äußerungen und Texten. Neben den patriarchalen, gesellschaftlichen Strukturen bildete das individualistisch auf die eigene Persönlichkeit ausgerichtete Weltbild des Punk hierfür die wesentliche Ursache. Es ging den Punks vorrangig um eine persönliche Befreiung, um ein Ausleben und eine Befriedigung der eigenen Bedürfnisse. Diese Einstellung konnte schnell zu einer egoistischen, einzig auf das eigene Wohlbefinden ausgerichteten Haltung führen, die keine Rücksicht auf andere Personen nahm und entsprechend auch mit einem ungehemmten Ausleben männlicher Wunschvorstellungen verbunden war.

Dennoch ging Punk in Bezug auf die Rolle der Frauen in einigen Punkten über die bis dahin prägenden Entwicklungen im Pop- und Rockbereich hinaus. In den Bands waren Frauen, wenn auch noch immer klar in der Minderheit, verhältnismäßig stark vertreten, wobei sie im Unterschied zu anderen Musikströmungen nicht nur als Sängerinnen sondern verhältnismäßig oft als Instrumentalistinnen auftraten. Dort wo Frauen selbst Songtexte schrieben, waren diese vielfach von einer ungewohnten Direktheit und einer betont weiblichen Sichtweise geprägt. Hervorzuheben ist zudem, dass die äußere Erscheinung der weiblichen Punks in einer Ablehnung der von Männern bestimmten Schönheits- und Modeideale wurzelte. Das Aussehen diente entsprechend nicht dazu, um im traditionellen Sinne schön auszusehen, sondern vielmehr auch um sich von diesem auf die äußere Erscheinung reduzierten Bild zu lösen

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Punks und die „Gesellschaft“

Montags aufstehen, losgehen, blaumachen, deshalb Stress kriegen, nicht mehr können, nicht mehr wollen, und trotzdem weiter durchhalten. Dienstags Schule bis um drei, heim stressen, Hausaufgaben machen, lernen, Referat vorbereiten, nicht mehr können, glotzen, schlafen gehen und trotzdem noch nicht alles erledigt haben was zu tun war. Nebenbei noch jobben um wenigstens im gesteigerten Konsum Befriedigung zu finden.... Endlich Wochenende, die coolsten Partys auschecken und rein ins Vergnügen. Bier trinken, um die vergangene Woche zu vergessen und nicht an Montag denken zu müssen. Dabei bilden wir uns ein, wir hätten Spaß....
....und unser Leben selbst im Griff.

Für viele von uns ist das einfach die knallharte Realität. Doch wenn wir die Sache genau betrachten, kann Mensch erkennen, dass wir mit unserem Leben auch einen bestimmten Zweck erfüllen. Unser ganzes Leben lang sind wir auf der Suche nach dem perfekten Glück, das in diesem System sehr von eigenen finanziellen Mitteln abhängt. Die Schullaufbahn hat den Sinn der Aussiebung: billige Arbeiter/innen - Angestellte - und, unsere Gesellschaft vorantreibenden, Intelligenzbestien. Diese Aussiebung richtet sich nach den von der Gesellschaft vorgegebenen Erwartungen und Werten (Disziplin, Autoritätshörigkeit, Pünktlichkeit...). Von früh an wird uns beigebracht vor allem nach unseren "eigenen Bedürfnissen" zu streben. Doch was sind unsere "eigenen Bedürfnisse"? Teure Klamotten, Computer, eigenes Auto?

Auf jeden Fall werden wir auf solche Dinge durch die Werbung getrimmt. Wenn wir das alles haben, bilden wir uns ein, wir wären glücklich, doch schon baut sich der nächste materielle Wunsch auf. Für uns ist der übersteigerte Konsumwahn einfach eine Ablenkung von unserer eigentlichen Rolle in diesem System. Wir arbeiten um uns unsere Freizeit finanzieren zu können. Wir haben Freizeit um uns zu erholen, uns zuzudröhnen, uns in eine andere Welt zu glotzen und uns von der eigenen Realität abzulenken, damit wir am nächsten Tag wieder da stehen, wo wir stehen sollen. Dieser Kreislauf macht uns kaputt. In dieser konsumorientierten Gesellschaft haben vor allem Frauen auch noch die Aufgabe gut auszusehen, bzw. einem bestimmten Schönheitsideal zu entsprechen. Boomende Diättheorien und Magersucht sind das Ergebnis.

Und diese Scheiße heißt Kapitalismus!

Mit welcher offensichtlichen Aggressivität dieser Kapitalismus allen gegenübertritt, die sich ihm in den Weg stellen, hat Mensch nach den Anschlägen am 11. September gemerkt. Den kapitalistischen Interessen nach, wird ein Feindbild geschaffen, wie z.B. das vom bösen Moslemmenschen (siehe auch Filme wie True Lies, Ausnahmezustand....). Dieses wird durch einen Auslöser (der tatsächliche Anschlag) soweit aktiviert, dass alle westlichen Industrienationen solidarisch mit den USA in den "Krieg gegen den Terror" ziehen, um dort die eigenen wirtschaftlichen Interessen durchzusetzen. Somit rücken weitere "Schurkenstaaten" ins Visier. Beim Irak teilen sich die Meinungen, weil die BRD wieder einen regen Handel mit diesem Staat aufbaut. Die schon lang geplanten Sicherheitsverschärfungen konnten infolge der Anschläge auf Amerika ohne großen Widerstand durchgesetzt werden. Der Überwachungsstaat wurde ausgebaut. Der Datenschutz wird aufgehoben. Die Zusammenarbeit von Polizei und Geheimdienst wird offiziell genehmigt. Rasterfandung wird angewandt (alle Menschen, die in ein bestimmtes Schema passen werden verdächtigt und kontrolliert z.B. männlich, arabischer Herkunft, technisches Studienfach). Die Gesetze richten sich nicht nur gegen sog. "islamistische Gotteskrieger", sondern gegen jede Form der Systemkritik, so auch gegen alle fortschrittlichen, linken Bewegungen. Es wurden z.B. Anfang Februar die Protestaktionen gegen die Nato-Sicherheitskonferenz in München verboten. Damit zeigt sich, dass das Recht auf Meinungsfreiheit nicht für systemkritische Meinungen zählt.

Musik

Zusammen mit der Bewegung entstand auch eine eigene Musikrichtung, welche noch heute weltweit als Punkrock bekannt ist. Diese Musik zeichnet sich durch schnelle Musik, rauen, Gesang und sozialkritische und zum Teil auch verfassungsfeindliche Texte aus. Damalige Punkbands wollten mit ihrer Musik kein Geld verdienen. Vielmehr wollten sie mit ihrer Musik andere Jugendliche dazu motivieren, sich der Bewegung anzuschließen. Irgendjemand sagte einmal "Punks zeugen keine Kinder. Vielmehr 'rekrutieren' sie ihren Nachwuchs durch ihre Musik.". Die Bands bestanden zum größten Teil aus völlig unbegabten Musikern, die sich alles selbst beibrachten und in alten Kellern oder in leeren Garagen probten. Darum werden beim Punkrock meist auch nur 3 Akkorde verwendet.
Die ersten Punkbands, die schon damals bekannt waren und bis heute sehr viel Ruhm und Ehre erlangen konnten waren die Sex Pistols und The Clash. Von den Sex Pistols stammt auch eine der großen, wenn nicht die größte, aller Punkikonen: Sid Vicious.
In Deutschland gehörten Slime und ZK (Vorgängerband der Toten Hosen) zu den ersten, bekannten Punkbands.

Ziele

Die Punkbewegung hat auch seit Anbeginn ihrer Zeit den Beinamen "No Future Generation". Doch obwohl dieser Begriff frei definiert bedeutet, dass Punks keine Zukunft und keine Ziele haben, haben sie Ziele. Wenn diese auch zumeist ideologischer Natur sind.
Politisch streb(t)en die meisten Punks die Anarchie an. Viele sind aber auch Befürworter des Kommunismus. Sie streben die Zerstörung des Systems und die totale Freiheit an.

Punk heute

Im Laufe der Jahre hat sich einiges verändert. Punk wurde in vielen Bereichen kommerzieller. Oft wurden Ideale verraten und verkauft. Den Höhepunkt hat die Kommerzialisierung des Punk wohl im Sommer 2001 erreicht. Punk wurde zum Modetrend. Nietengürtel können bei großen Bekleidungskonzernen wie H&M oder New Yorker gekauft werden. Es ist In, neu gekaufte Kleidungsstücke zu zerschneiden und mit Sicherheitsnadeln wieder zu flicken.
Viele Punks laufen heutzutage mit ihren Idolen (z.B. Sid Vicious oder Ernesto Che Guevara) auf den T-Shirts herum. Idole sind etwas neues in der Punkszene. Denn dadurch, dass man sich heutzutage Idole sucht und deren Lehren folgt, geht ein großes Stück der ursprünglichen Individualität verloren.
Es gibt viele bedruckte T-Shirts, Buttons und alles andere, was eigentlich nur als Reklame dient, zu kaufen. Punk ist eine Jugendbewegung, mit der sich heutzutage, wenn man es richtig vermarktet, viel Geld zu verdienen gibt.
Der Großteil des Nachwuchses sieht Punk als Mode und nicht als Lebenseinstellung. Sie sind sich über die Ursprünge des Punk nicht im Klaren und definieren "ihren" Punk unbewusst neu.
Der Punk wurde im Laufe der Zeit politisch. So ist ein Hauptanliegen der heutigen Punkbewegung offenbar der Antifaschismus. Viele "Old-School-Punks" verabscheuen diese Einstellung und wollen mit Antifaschismus, Politik und Organisationen wie der AntiFa nichts zu tun haben und werden daher von den Nachkömmlingen als Pseudo-Punks beschimpft. Sicher haben auch die Urpunks das Anliegen, Faschismus zu bekämpfen, allerdings kann man das bei ihnen nicht als primäres Ziel sehen.

Punkmusik heute

Auch bei der Musik hat sich einiges geändert. Viele der Bands haben die damaligen Ideale vergessen. So bringen alte Urpunks Best of... Alben heraus oder versuchen es mit groß angekündigten Revival-Tourneen. Urpunkbands hingegen, die sich bis heute gehalten haben sind zum Großteil kommerziell geworden. Die besten Beispiele hierfür sind wohl Die Toten Hosen und Die Ärzte. Es gibt viele große Punklabels, die auch neue, unbekannte Punkbands vermarkten und die CDs für teures Geld verkaufen und teure T-Shirts von den Bands herstellen. Der Chef eines der größten, deutschen Punklabels ist durch diese Kommerzialisierung sogar in der Lage, einen Rolls Royce zu fahren.
In den USA entstand schon vor einiger Zeit eine neue Art von Punkwelle. Die Musik wurde professioneller und melodiöser. Es entstanden eine Menge neuer Namen für diese Art des Punkrock. Gängige Begriffe sind Skatepunk, Surfpunk, Emopunk, Postpunk, Hardcore und Melodycore. Ich persönlich würde diese Musik zusammengefasst als Neopunk bezeichnen.

Epilog

Punk ist also nicht, wie die Menschen vermuten, eine faule, überflüssige Subkultur. Punk zeigt genau das auf, was die Menschen gerne verdrängen. Die Probleme der Gesellschaft, die festgefahrenen Strukturen, die Ängste der jüngeren Generationen. Punk konfrontiert die Gesellschaft schonungslos mit sich selbst. Doch dieser Teil der Realität, dieser Teil der Gesellschaft ist den meisten Menschen unangenehm. Wer wird schon gerne aus seiner „heilen Welt“ gerissen.

Doch es ist notwendig. Speziell in dieser Zeit, in der wir durch Konsum, Medien und immer weitere Lügen und Halbwahrheiten immer mehr den Bezug zur Realität verlieren!

Also hört nicht auf, die Gesellschaft mit dem zu konfrontieren, was sie selbst verbockt hat und nun gerne verdrängen würde.

Anmerkung des Einsenders: Viel Spaß und ich hoffe, dass jetzt jeder weiß was Punk wirklich ist!

25 Kommentare

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03. September, 18:39 Uhr
von > ZiCk3nT3RrOr < x3

also ich muss damit eine presentation machen für die schule und ich finde es richtig gut damit kann dass nur gut werden!

11. Juli, 21:23 Uhr
von Punkiknutschkugel01

Ich find die Geschichte des Punks cool und wie er entstand einfach klasse

07. Juli, 23:07 Uhr
von Kalle Knallkopp

29. April, 17:35 Uhr
von Gastilein

Richtig richtig gut Ich muss da drüber auch gerade ein Referat machen und das hier hilft mir echt gut dankeschön

19. Februar, 19:16 Uhr
von Delta

Echt klasse da steht alles drinn was man wissen muss, vielen dank für den Text der wird mir sehr helfen eine Zasammenfassung für meine Englischprüfung zu schreiben. :-))

15. Februar, 16:26 Uhr
von (gast)

der text ist echt gut, da ich gerade ein referat halten muss, passt das gut.

14. Februar, 14:51 Uhr
von gugug

guter text!

06. Februar, 19:22 Uhr
von unbekannt

Bei weitem beste Beschreibung des Punks die ich je gelesen habe. Super Arbeit!! :D

15. Januar, 22:28 Uhr
von Coco

ich schreibe auch eine hausarbeit über den punk und mit diesem text sind wohl alle meine fragen beantwortet :)

26. November, 19:07 Uhr
von Schlawina

Danke für diesen super text. ich muss eine Hausarbeit sǘber punks schreiben und das hat mir echt geholfen

04. November, 19:41 Uhr
von Anna

Hahaha geiler Text!
Genau deswegen bin ich ein Punk

11. Oktober, 22:05 Uhr
von Sarah

Wirklich sauguter Text !
dank dir kann ich die Menschen die sich als Punks ( wenn dann hoffentlich auch als echte Punks) ausgeben endlich mal verstehen ... fand das vorher immer schwachsinnig !
Und zudem hab ich in deinem Text alle Antworten auf meine Englischhausaufgabe gefunden ! Thanks for that ! Und ein sorry an die ganzen Punks da draußen die ich bisher immer ein bisschen schräg angeschaut habe !

30. September, 13:12 Uhr
von chris

der text is echt gut aber @#$% das sich dadurch nix ändert die vorurteile werden nie gehen ! immer punk ein ganzes leben lang ! wer der selben meinung is kann mich ja ma in facebook besuchen (Y) (christopher kuhn)

07. Mai, 15:30 Uhr
von Astra

Punk is nicht einfach nur ne Einstellung. Punk is ein Leben und ich liebe es.
Ich find dein Text gut.

05. Mai, 11:29 Uhr
von Rattchen

Wenn ihr die Antwort auf meine Frage wisst dann addet mich in Skype: chanchen-xd

Tschü :D

05. Mai, 11:27 Uhr
von Rattchen

Wie kann man bitte 'halber' Punk sein ? o.O

Also das müsste mir mal jemand erklären xD

05. Mai, 11:24 Uhr
von Rattchen

Naja wenn dann sind die Hakenkreuze durchgestrichen....aber ansonsten is der Beitrag sehr Informationsreich :D

naseweissx3
13. Juli, 15:07 Uhr
von naseweissx3

Top !

Zwille6
16. April, 17:44 Uhr
von Zwille6

Offen getragene Hakenkreuze??Wir reden hier von Punks nich von @#$%

Magicgirl
27. August, 11:56 Uhr
von Magicgirl

den link werd ich auf jedenfall weiterschicken, das ist alle richtig :yes

XXNaseXX
02. Juni, 17:48 Uhr
von XXNaseXX

der Text ist interessant zu lesen, vor allem wenn man selber kein punk ist.
Allerdings müsste ich anmerken, dass 2800 Wörter ein kleines bisschen zu viel ist und den Text hättest kürzen müssen.
Ansonsten :yes

Jomo
01. April, 23:50 Uhr
von Jomo

ich finde es gut, dass du diesen text hier reingesetzt hast. allerdings rate ich dir, ihn nochmals genau durchzulesyen. masn merkt, dass du einige teile irgendwo abgeschreiben hast, jedenfalls ist er bunt zusammengewürfelt....der mittige teil ist schwer zu verstehen, er enthält viel zu viele fachbegriffe, außerdem enthlt er kaum absätze, es ist schwer, ihn durchzulesen. vorallem, weil er so lang ist, wäre es wichtig, dass du ihn gliederst. den inhalt finde ich soweit ganz in ordnung, es stimmt. ich selbst bin eine art punk, das meiste wusste ich also schon. aber so zusammengefasst habe ich es bis jetzt auch noch nicht gelesen. mach weiter so... bist du selbst auch ounk? ich werde dann aml gleich in deinen ddetails nachschauen, vielleicht findfe ich irgendwelche infos....hdl, jomo

17. Februar, 04:07 Uhr
von Suesse14j f

der Text is sooooo geil!! ich bin so halbe Punk(hoert sich dumm an aber is soooo, auch wenn manche sagen des gibts net!!!

und jetzt weiss ich endlich was PuNK wirklich is...:-))) DANKE!!!

Suesse 14j

platsch
04. Februar, 00:06 Uhr
von platsch

also,dis is echt ma n toooollaaa text
echt kuuuhl
erst hab ich so gedacht *nää,das is so lang..kein bock alles zu lesn*&dann hab ich angefangn zu lesn&dis war echt interessant so ;D
also,toooooooll gemacht

Blubb&tschu

fabi1000
22. Dezember, 23:58 Uhr
von fabi1000

is wirklich geiler text
respect
jezt wissen alle was punk is
HAMmergEIl
PUNKS NOT DEATh :yes

Qmn