! ! ** Also...meine Geschichte: DIE BOUTIQUE ** ! !
Die Boutique
Alles geschah als ich mit meiner chaotischen Freundin Lilly zum Shoppen ging. Wir betraten eine Nobelboutique. "GRACE" prangte auf einem großen weißen Schild, welches nicht ein einzigen Fleck oder Kratzer hatte. Zunächst schauten wir uns in dem großen Gebäude um. Ich erblickte perfekt gekleidete Schaufensterpuppen. Als ich den Preis der Kleidungsstücke sah, wurde mir schwindelig: Ein orangenen Hut, etwa 85 € zu einem weißen Minikleid, dass 364 € kostete und schwarzen Highheels von ca. 239 €. Dann fielen mir die ordentlich gestapelten T-Shirts auf einem buchefarbenen Tischchen auf. Ich traute mich gar nicht, etwas anzufassen, denn ich wollte keines der Designerware beschmutzen. "Kann ich euch irgendwie helfen?", säuselte eine zuckersüße Stimme in mein Ohr. Ich blickte mir über die Schulter und schaute direkt in ein steifes, ordentlich geschminktes Gesicht, dass mich mit einem starren, kalten Lachen an starrte. "Äh...nein, danke!", antwortete Lilly verdutzt. Ich trat ein paar Schritte zurück und musterte die Frau. Als erstes nahm ich ihr Gesicht unter die Lupe. Die blonden Haare waren streng zu einem Dutt gebunden. Das ließ sie irgendwie gefährlich aussehen. Die Augen der Person wirkten starr und kalt. Sie wirkten wie aufgemalt. Genau wie ihre Nase, ihren Mund; eigentlich ihr ganzes Gesicht. Sie war nicht sonderlich hübsch, aber war auf ihre Weise trotzdem außergewöhnlich. Mein Blick fiel auf ihre sauber zugeknöpfte Bluse. Sie war strahlend weiß und die beigefarbenen Knöpfe waren wie frisch poliert. Ich blickte auf ihr Namensschild. Die neue Hülle war vorhanden, auch das saubere Papier. Doch es war kein Name darauf geschrieben. Jetzt stach mir ihre Hose ins Auge. Es war eine Jeans. Sie passte wie angegossen und betonte ihre schlanken, perfekt geformten Beine. Sie erinnerte mich an irgendjemanden. Mir fiel nur nicht ein an wen. Ich stupste Lilly an und wir stiegen die klar und sauber geputzten, glänzenden Stufen nach oben. Dort erwartete uns schon die nächste starr lächelnde, wie aufgemalte Verkäuferin. Sie sah genauso aus wie ihre Kollegin, nur hatte sie offene braune Haare. Lilly und ich gingen zu einem großen Regal. In diesem waren die neusten Hosen gestapelt. Ich hörte ein Geräusch. Ich drehte mich um und sah eine etwa 30-jährige Frau, die, während sie nach einem Schal griff, ihre Handtasche auf den Boden fallen ließ. Sofort kam die Verkäuferin auf sie zu. Mir fiel der eigenartige Laufstil auf. Sie ging wie auf Stelzen. Als sie sich bückte, verrutschte ihre perfekt gebügelte Bluse. Und was ich jetzt sah, gefror mein Blut in den Adern zu Eis. Ich sah einen kahlen Plastikrücken! An stelle von Haut sah ich einen glänzenden Plastikrücken! Ich schauderte und schaute zu Lilly. Doch sie schien nichts zu bemerken, denn sie kramte weiter in dem Hosenstapel. Ich beschloß, Lilly bescheid zu sagen, dass ich in eine andere Abteilung wollte, mich abzuwenden und in die Abteilung für Kleider zu gehen. "Ist gut, ich kome dann nach!", antwortete sie auf meinen Hinweis, dass ich in die Kleiderabteilung wollte. Dort angekommen suchte ich mir ein langes, gelbes Kleid und verschwand damit in der Umkleide. Die Kabinen lagen abgetrennt von den Kleidungsstücken und außer mir war niemand dort. Beklommen betrat ich den langen Gang; seitlings von diesem waren die Kabinen angeodnet. Alle samt waren sie mit bordeauxrote Vorhänge, einem großen Spiegel, einem glitzernden Kronleuchter und einem bordeauxroten, runden Teppich - passend zu den Vorhängen - ausgestattet. Ich kleidete mich aus und schlüpfte in das Kleid. Es passte wie angegossen. Ich entschied mich, es zu kaufen. Ich zog mir meine Hose und mein Top wieder an und verließ die Kabine. Ich wollte gerade aus dem stickigen, leeren Gang heraustreten, da hörte ich einen Schrei. Erschrocken fuhr ich herum und bemerkte etwas, dass ich zuvor nicht gesehen hatte: Am anderen Ende des Gangs war ein weiterer Vorhang, welcher dreckig und löchrig war; war ein großer Raum. Ich ging vorsichtig auf das Zimmer zu und schaute durch eines der Löcher. Das Zimmer war groß und staubig und überall standen komisch echt aussehende Figuren herum. Nein! Esd waren keine Figuren! Es waren bedrohlich aussehende Schaufensterpuppen! Und was ich jetzt zusehen bekam, stockte mir den Atem: Die Frau, welche vorhin ihre Tasche fallen ließ, stand in diesem Raum. Sie hatte ihren Mund zu einem stummen Schrei geöffnet.Und um sie herum standen Verkäuferinnen. Alle sahen gleich aus. Und eine von ihnen erkannte ich: Es war die braunhaarige Frau, welche uns vorhin, im ersten Stock, zuckersüß erwartet hatte. Plötzlich packte sie den Arm der Frau und zog an ihm. Die Frau musste Schmerzen erleiden, sagte aber kein Wort. Ein Geräusch ertönte hinter mir. Ich fuhr ängstlich herum. Da ich nichts und niemanden sehen konnte, lugte ich wieder in den verborgenen Raum. Erst dachte ich alles sie wie vorher. Doch dann erkantte ich dass die Haut an den Armen der Frau jetzt irgendwie anders war. Und jetzt sah ich auch was anders war: Sie hatte jetzt auf einmal Plastikarme. Ihre Finger waren steif von ihrem Körper abgespreizt und bewegungslos. Genau wie der ganze Körper. Ich konnte nicht mehr hinsehen, denn die Verkäuferin machte sich jetzt an dem Bein der Frau zuschaffen. Mit wackligen Beinen machte ich kehrt und verließ den Gang.
Als ich wieder zu Lilly kam, war ich heilfroh, dass ihr nichts passiert war. Sie schien meinen Schock nicht zu merken. "Du, Sammy, ich will zu den Schuhen! Kommst du mit? Bitte!", fragte sie fröhlich. Ich antwortete erschöpft: "Äh...ja klar, sicher!"
Und so gingen wir in die Schuhabteilung. Lilly probierte ein Schuhpaar nacheinander an, mal in rosa, in gelb, oder Stielfel in braun. "Kunde 25 bitte zur Kasse! Kunde 25 bitte zur Kasse!", ertönte eine blechern, aber doch süß klingende Stimme in den Lautsprechern. Ich schaute mich um. Im 2. Stock, in dem wir uns befanden, waren die Schuh-, Kleider- und Umkleideabteilung eingerichtet. Auf diesem Stockwerk waren nur Lilly und ich.
"Da niemand mit dem Aufzug runter gekommen ist und die Kassiererin schon wieder ihren Satz wiederholt hat, nehme ich an, dass eine von uns gemeint ist. Gehst du? Ich will diese Ballerinas noch anprobieren!", bettelte sie. "Ja, gut.", antwortete ich und machte mich auf den Weg ins Erdgeschoss. An der Kasse war niemand, ich wartete und wartete, aber niemand kam. Nach bestimmt 15min. ging ich wieder in den 2. Stock und suchte nach Lilly. "Lilly! Lilly! Wo bist du?", rief ich beunruhigt. Niemand antwortete. Mit einem fürchterlichen Gedanken machte ich mich auf den Weg zu den Umkleidekabinen. Ich ging zu dem versteckten Raum und schaute durch eines der Löcher. Und schon wieder setzte mein Herz ein paar Sekunden aus:
Lilly stand in mitten der Verkäuferinnen, zu denen - zu meinem großen Schrecken - jetzt auch die Frau, die ich erst vor einner knappen halben Stunde hier sah, zählte. Lilly hatte ihre Augen vor Schreck verzerrt und auch ihr Mund war zu einem stummen Schrei geöffnet. Ich beobachtete mit Schrecken, dass Lillys Beine schon eine perfekte Form hatten und aus Plastik waren. Ich war zornig und traurig zu gleich - meine Freundin war jetzt eine Schaufensterpuppe! Inzwischen waren Lillys Arme und ihr Oberkörper aus Plastik. Da jetzt ihr Kopf drankommen würde, drehte ich mich um und rannte weg. Als ich gerade im 1. Stock war, hörte ich ein Knachsen. Ich drehte mich um und sah hinter mir 12 Puppen, welche auf mich zukamen. Alle gingen stachsig. Ich rannte weiter aber sah, dass auch aus dieser Richtung Schaufensterpuppen auf mich zukamen. Ich war gefangen! Langsam kreisten sie mich ein. In der ersten Reihe sah ich Lilly. Oder besser das, was von ihr übrig geblieben war. Ich erkannte sie an ihren smaragdgrünen Augen wieder. Aber sie leuchteten nicht mehr und starrten nur noch an die Wand. Langsam kamen sie immer näher. "Nein! Nicht! Hört auf, lasst mich in Ruhe!", schrie ich alle an, aber sie hörten mich gar nicht. Die Braunhaarige trat an mich heran und packte meinen Arm.
Ich schaute noch einmal in die kalten, ausdruckslosen Augen von Lilly.
Dann schwanden mir die Sinne...
Anmerkung des Einsenders:
Das ist die unüberarbeitete version...
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hey coole seite i wolt di wos froge em.....achso bist du selbst eine
tusse so wie scharpay ich schon
hey coole seite i wolt di wos froge em.....achso bist du selbst eine
tusse so wie scharpay ich schon