! ! Alex- meine Geschichte! !

Kategorie: Eigene Geschichten
Eingesendet: 06.01.2007
Wörter: 24485
Autor: Jessi005
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! ! Alex- meine Geschichte! !

1. Ich, meine Freundin, meine Feindin und mein Schwarm:

Es war ein sonniger Samstagabend ende Oktober. Ich saß auf einer Bank auf dem Spielplatz und hatte die Augen geschlossen. Ich schwebte in meinen Träumen, als ich plötzlich einen Ruf von vorne hörte: "Alex!" Ann kam auf mich zugerannt. Ich lernte sie vor drei Jahren kennen als ich nach Amerika gezogen bin. Ich und meine Eltern sind hier her gezogen, weil wir in Deutschland keine Zukunft mehr gesehen haben. Meine Eltern meinten: ''Deutschland ist pleite!'' Beim Umzug lernte ich dann Ann kennen. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und durch Zufall bin ich auf der neuen Schule in ihre Klasse gekommen. Ich hab sofort festgestellt, dass es an der Schule verschiedene ''Sorten'' von Gruppen gibt. Zum Beispiel die Skater, die Basketballspieler, die Cheerleader, die Fottballspieler, die Streber, die Langweiler, die die in den Schachclub gehen und dazwischen liegen die ''Normalen''. Ich würde sagen, dass ich zu den Normalen gehöre, da ich weder eine Sportart betreibe noch Schach spiele.
"Hi! Ich hab dich angerufen aber es ging nur deine Mailbox dran...und da dachte ich mir schon wo ich dich finde!" Sie lächelte mich stahlend an. Mir war nicht ganz klar was los war. Am Morgen war sie noch total aufgelöst gewesen, weil ihr Freund angeblich Schluss machen wollte. Ich starrte sie an. "Sag mal.." begann ich, aber sie kam mir zuvor und schien zu wissen was ich fragen wollte. "Marc will doch nicht Schluss machen! Er hat mit seinem Freund nicht mal über mich geredet! Und erst recht nicht vom Schluss machen! Weißt du..." Sie schien zu überlegen. "Also...es..naja..ging um dich."
"Wie jetzt?! Wie um mich? Du willst mich verarschen? Wieso sollte es denn um mich gegangen sein?!" Den letzten Satz sprach ich etwas aufgeregt aus obwohl es lässig klingen sollte. Aber Ann hatte es zum Glück nicht bemerkt. "Nun, du kennst doch John? Einen Freund von Marc? Also er..er würde dich gerne kennenlernen."
Kaum war dieser Satz gesprochen stockte mir der Atem. John war wohl der beliebteste Junge auf der Griffinton High School. Und er wollte mich kennen lernen? Das konnte nur ein schlechter Witz sein, denn ich war, wie gesagt, 'normal'. Naja ziemlich normal. Und John spielt im Football-Team. Ganz einfach gesagt-ich war relativ unbeliebt im Gegensatz zu ihm. Ich weiß nicht woran es lag. Ich denke ich war ein ziemlich normales Mädchen. Ich war fünfzehn, etwa 1,65 groß und hatte langes nussbraunes Haar. Ich hatte (ich will ja nicht angeben aber) eine ziemlich gute Figur. Okay meine Klamotten waren manchmal etwas ausgefallen, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Aber am schlimmsten war es mit Natalie Finnigan. Sie war die Königen was das Zicken angeht und sie ist Cheerleaderin. Sie hängt ständig mit ihrer Clique rum und war mit fast jedem Typen von der Schule zusammen- außer John. Zur Zeit ging sie mit Josh Rayner. Er ist ein ziemlicher Idiot und spielt auch im Football-Team. Naja, Natalie oder "Natter" wie ich sie gerne nenne, lässt keine Gelegenheit aus mich bloß zu stellen. Das heißt sie ist für meinen etwas schlechteren Ruf verantwortlich. Warum werdet ihr noch sehen. Aber jetzt möchte ich nochmal auf John zurück kommen. Er ist sooo süß! Alle Mädchen stehen auf ihn! Das ist auch kein Wunder, so wie er aussieht! Er hat dunkle Haare, braune Augen, sein Körper ist muskulös und seine Aura ist himmlisch! Ganz zu schweigen von dem Duft der immer von ihm ausgeht...er ist kaum zu beschreiben..sportlich und doch etwas süß. Also genau richtig und passend zu seinem Aussehen.
"Bist du noch da?" ich hatte völlig vergessen wo ich war und, dass Ann anwesend war. "J-ja..na klar.! Ich fasste mich wieder. Doch ich hatte immer noch ein flaues Gefühl im Magen. "Kommst du mit?" Ich war aufgestanden und wollte nach Hause gehen. Ann kam mit. Zu Hause erzählt sie mir alles über das Telefonat zwischen Marc und John. John hätte sich schon immer für mich interessiert und stehe nicht auf solche Tussis wie Natalie. Doch dann musste Ann nach Hause, denn es war schon spät und ihre Mutter ist in solchen Dingen wirklich hysterisch.
Ich lag im Bett und konnte nicht einschlafen. "Er würde dich gerne kennenlernen" Mir schwirrte die ganze Zeit dieser Satz im Kopf herum- doch dann, gegen elf, klingelte das Telefon. Miene Mutter ging ran, ich lauschte. "Alexia! Für dich, ein Junger Mann will dich sprechen!" Mir rutschte das Herz in die Hose. Welcher Junge ruft mich, mich um elf Uhr an. Ich nahm das Telefon meiner Mutter ab und stotterte: "Ha-hallo?" "Tut-tut-tut-tut-" Aufgelegt. Haha, dachte ich mir, witzig. Und ich mach mir fast in die Hose deswegen. Doch dann hätte ich fast einen Herzinfarkt bekommen als das Telefon in meiner Hand bimmelte. Diesmal war ich vorbereitet: "Was sollen diese Spielchen?" "Ähm..Alex? Ich bins, John!" Wenn mir etwas peinlich war, dann das. Etwas schlimmeres konnte nicht passieren."Entschuldigung. Wenn ich störe können wir ja morgen telefonieren." "Nein!" Das wollte ich auf keinen Fall, mich auch noch direkt vor ihm zu blamieren! "Ich..ähm..grad hat sich nur jemand einen Scherz erlaubt. Ich dachte ..ach egal.. was wolltest du denn?" "Ich wollte dich fragen ob du dich Montag nach der Schule mit mir treffen möchtest?!" Er klang so gelassen, wie geht das bloß? Aber ich antwortete ohne überhaupt nach zu denken (sogar genauso locker wie er gefragt hatte!) "Ja. Gerne. Sollen wir Eis essen gehen? Montag soll einer der letzten warmen Tage sein. Hab ich gehört..." Er antwortete nicht sofort, mir war als würde er sich mit einem Freund beraten. Doch dann:" Klar, aber ich lade dich ein, Okay? Gehn wir dann zu "Fortecue's Eissalon"? "Klar. Dann...Bis Montag."
"Ja Tschüss."
An diesem Abend konnte ich nicht mehr einschlafen...ich hörte die ganze Zeit seine Stimme im Hinterkopf..sie war so süß wie der Duft den er trug. Ich fiel schließlich doch in einen Schlaf, in dem ich- nicht underwartet- von John träumte.

2. Der letzte sonnige Sonntag:

Ich blinzelte in die Morgensonne als ich am Sonntag aufwachte. Kaum war ich aus dem Bett gestiegen fiel mir der Anruf von John am Vorabend wieder ein. Ich musste Ann anrufen. Wir telefonierten geschlagene drei Stunden und überlegten was ich tragen konnte und alles. Doch dann kam meine Mutter ins Zimmer und nahm mir wütend das Telefon aus der Hand. Ich wusste den ganzen Tag nicht was ich machen sollte, also ging ich wieder zum Spielplatz. Ich setzte mich auf die Bank und beobachtete zwei Kinder die im Sand spielten. Sie stritten sich um eine Schaufel. Ach, wenn ich doch auch nur solche Probleme hätte ob ich eine Schaufel haben darf oder nicht.Aber >>Nein<<, ich muss mich auch mit Jungs und der Schule rumplagen. Wenn das mal alles wär! Ich habe es noch nicht erwähnt, aber es wäre vielleicht nicht schlecht. Meine Eltern scheinen sich nur noch aus dem Weg zu gehn. Sie sehen sich nur noch beim Essen und wenn meine Vater von der Arbeit kommt oder dort hinfährt. Ansonsten sprechen sie nur noch über so Sachen wie den Haushalt und ob der Tag gut gelaufen wär. Sie kommen mir fast so vor als wenn sie nur noch Mitbewohner wären. Keine Eheleute. Ist das vielleicht normal,dass man sich nach so langer Zeit aus Gewohnheit so behandelt? Oder fängt es so an und am Ende scheiden sie sich und streiten ums Sorgerecht? Ich will es nicht hoffen. Ich hab meine Eltern doch lieb, und am liebsten wenn sie zusammen sind. Ich denk am besten nicht daran, dann wird es auch nicht passieren.
Ich stand auf und ging spazieren. Unterwegs traf ich Carmen. Sie wohnt einige Straßen weiter und ist eigentlich sehr nett. Sie ist eine von den Wenigen die zwar zu Natalie's Clique gehören aber in Wahrheit gar nicht so angeberisch sind. Ich fragte sie ob sie mit mir spazieren gehen wollte. Sie kam mit. Wir redeten über dies und das. Dann meinte sie plötzlich: "Es tut mir Leid, dass ich immer so fies zu Dir gewesen bin aber..." "Ach komm lass stecken! Wir kennen Natalie doch alle, sie beeinflusst jeden den sie in ihrer Clique haben will, weswegen auch immer..."
Den Rest des Weges schwiegen wir. Nur hin und wieder machte einer von uns eine Bemerkung. Als wir etwa eine Stunde unterwegs waren, gingen wir nach Hause. Es war heiß. Und die Sonne blendete einen egal wo man hinschaute.
Der Tag verging ziemlich schnell. Und am Abend war ich total aufgeregt. Ich würde John im Eiscafê treffen!
Ich legte mich ins Bett und schlief sofort ein. Ich wurde von schrecklichen Träumen geplagt. Ich träumte etwas mit John, er hat mich verfolgt und hat mich angeschrien, dass ich nicht ins Eiscafê gekommen bin.

3. Montag Morgen-Panik:

Ich wachte auf und zog mich an. Der Traum war so real gewesen. Und jetzt hatte ich ein bisschen Panik davor, dass etwas schief laufen könnte.
Ich ging runter um zu frühstücken. Dad war nicht mehr da, er war schon zur Arbeit gegangen. Mum saß am Küchentisch und starrte aus dem Fenster. Sie hatte nicht bemerkt, dass ich reingekommen war und schreckte auf als ich ein Glas aus dem Schrank nahm. Dann sagte sie, sie habe mir ein Brot vorbereitet für die Schule. Ich nahm es vom Küchentisch und packte es in meine Tasche. "Ich gehe heute Eis essen. Gegen drei bin ich wieder da." Sie schaute mich an. Es war grausam. Man konnte ihrem Blick nicht ansehen was sie dachte. Sie sprach mich etwas misstrauisch an: "Mit wem gehst du denn Eis essen?" Ich überlegte einen Moment ihr zu sagen, dass es John war aber dann holte mich mein Selbst ein und sagte mir, dass ich so was nicht mit meiner Mutter zu besprechen habe. "Mit Ann." "Oh..achso..." Sie klang ein wenig enttäuscht und schien mir zu glauben. Ich trank ein wenig Orangensaft und aß dazu eine Scheibe Toast. Dann gab ich meiner Mutter einen Kuß auf die Wange und rannte zum Bus. Ich setzte mich neben Ann wie ich es jeden Schulmorgen tat. Sie stieg eine Haltestelle früher ein.
Wir stiegen aus als wir an der Schule ankamen. In der ersten Stunde hatten wir Geschichte bei Mr. King. So schien er sich wohl auch manchmal zu fühlen, denn wenn er eine Frage stellte wusste keiner eine Antwort. Und da er sich immer jemanden anders als Opfer aussucht ist jeder eine Null bei ihm. Es hat keinen Sinn seinen Reden zuzuhören oder es auch nur zu versuchen. Denn seine Stimme ist so ölig, dass man einfach einschlafen muss. Stattdessen dachte ich über mein Treffen mit John nach. Wie würde es ausgehen? Kann es sein, dass er mich nur verarschen will und mich einfach versetzt? Ich hörte schon wie er mich auslachte"...Alex...man diese Alex ist echt dumm! " "Alex! Bist du noch da oder auf welcher Wolke schwebst du gerade?!" Mr. King hatte mich dran genommen, doch ich hatte überhaupt nichts mitbekommen. "W-wie? Wie bitte? Können sie ihre Frage wiederholen-Sir?" "Tsstsstss....nein. Für mich hat es sich schon erledigt." Er beugte sich über sein Notizbuch und zeichnete einen großen Kringel. Also die Sechs war mir jetzt sicher. "Natalie, würdest du mir bitte sagen womit die Griechen die Trojaner überlisten konnten und sie somit besiegten?" "Nein." sagte sie unbekümmert. Es war ihr wohl egal, denn mit ihren Schmeicheleien bekommt sie immer ihre guten Noten. Dann meldete sich Robert Nilson. Er war der Streber der Klasse und war trotzdem ziemlich beliebt. "Ja, Robert?" "Troja wurde, wie schon gesagt von einigen Griechen, durch eine List erobert. Diese Gruppe von Griechen schaffte es, versteckt in einem großen hölzernen Pferd, in die Stadt zu kommen. Später plünderten sie die Stadt und brannten sie nieder. Nur weinige Trojaner entkamen." Es sprudelte alles aus seinem Mund als hätte er es schon seit Wochen auswendig gelernt. "Sehr gut Robert. Natalie und Alex könnten sich eine Scheibe von dir abschneiden...!" Er schreib in sein Notizbuch zwei weitere Noten und ich wusste, dass es eine sechs und eine eins waren.
Kaum war Geschichte um waren alle aus dem Klassenraum gestürzt. Und ehe man es sich versah war die Schule aus. In der Pausenhalle war es total überfüllt und die Schüler drängten sich zu beiden Ausgängen. Ich sah mich um aber ich konnte John nirgendwo entdecken. Er ist ja nicht gerade zu übersehen, so süß wie er aussieht. Da packte mich eine Hand von hinten. Ich erschrak und wirbelte herum.

4. Mein Date:

Es war John. Er grinste mich an. Ich grinste verlegen zurück. "Wollen wir?" fragte er mich und deutete auf die Eingangstür. "Klar! Was denn sonst?" Wir gingen los. Etwa zehn Minuten später saßen wir im Eiscafê und warteten auf unser bereits bestelltes Eis.Wir schwiegen uns an. Dann kam unser Eis. Wenigstens hatten wir jetzt einen Grund nichts zu sagen. Dann durchbrach er die Stille und ich war sofort aufmerksam. Nicht weil ich mich etwa erschrocken habe, nein. Sondern weil seine Stimme sooo süß war und ich einfach zuhören musste. "Was machst du eigentlich nach der Schule immer so?" Ich wusste plötzlich nicht mehr, dass ich einem Tanzverein war und in die Musikschule ging. "Ach..nichts Besonderes. Ich..äh..geh in einen Tanzverein und ähm.. ne Musikschule." Geschafft. Es war ein Wunder, dass ich den Satz überhaupt rausgebracht habe. Ich war soo nervös! Aber es ist ja verständlich, immerhin war ich in ihn verliebt. "Cool. Was denn für eine Musik Schule? Eine für Gesangsunterricht oder eher um ein Instrument zu lernen?" " Naja, ich spiele Gitarre und singe dazu..." Wir lachten und haben weiter geredet. Wir haben uns so gut unterhalten, dass wir gar nicht auf die Zeit geachtet haben. Ich zumindest nicht. Es war inzwischen acht Uhr und ich musste nach Hause. Er umarmte mich zum Abschied. Mir wurde ganz heiß dabei. "Bis Morgen in der Schule." "Ja", sagte ich."Bis Morgen." Und er ging die Straße entlang. Ich musste in die andere Richtung. Auf dem weg wurde mir kalt. Wenn ich gewusst hätte wie lange wir dableiben würde, dann hätte ich meine Jeansjacke mit genommen. Zum Glück wohnte ich nicht so weit weg vom Cafê.
Ich ging ins Haus. Es war kein Licht mehr an. Nur der Fernseher im Wohnzimmer lief noch. "Mom? Dad? Seid ihr da?" Ich bekam keine Antwort. Ich zog meine Schuhe aus und ging ins Wohnzimmer. Dort saß Mom zusammen gekauert auf dem Sofa und starrte den Fernseher an. In dem bläulichen Licht sah sie grausam aus. Ich schaltete das Licht an und setzte mich zu ihr. "Mom? Was ist los?" Sie sah auf und blickte direkt in meine Augen. Sie waren so traurig und ich wusste, dass etwas nicht stimmen konnte. "Nichts. Es ist nichts. Dein Vater und ich haben...wir haben uns nur ein wenig gestritten. Aber es ist nichts weiter...." "Wo ist er?" "Er möchte heute Nacht in einem Hotel schlafen. Er meinte dies wäre das Beste." Mir schien es auch so. In diesem Moment konnte ich meiner Mutter richtig nachfühlen. Wir blieben noch lange an diesem Abend neben einander sitzen. Wir redeten nicht viel miteinander aber wir verstanden uns auch so, und zwar auf eine Weise, wie sich nur Mutter und Tochter verstehen können. Gegen zehn Uhr ging ich ins Bett. Ich freute mich schon auf den nächsten Tag. Ich würde John wieder sehen. Dann würde ich ihm sagen, wie süß ich ihn finde. Ja. Das würde ich tun. Ich schlief ein. Ich träumte nichts.

5. Ein Alptraumtag:

Am nächsten Tag wurde ich von meinem Radiowecker unsanft aus dem Schlaf gerissen. Eine laute Rocknummer wurde gerade gespielt. Dann hörte ich genauer hin und bemerkte, dass es ein Titel der Red Hot Chilli Peppers war. Diese Band liebe ich. Ich stand auf und begann meinen Tag - merkwürdigerweise - gut. Ich schaute in meinen Schrank und stellte fest was für langweilige Klammotten ich trug. Ich überlegte mir, dass ich unbedingt noch am selben Tag shoppen gehen müsste. Ich zog eine alte Jeans und eines meiner Lieblings-t-shirts an und ging- wie jeden Morgen- hinunter in die Küche. Meine Mutter saß am Küchentisch und las die Zeitung. Komischerweise saß mein Vater ihr gegenüber. Ich beobachtete die beiden eine Weile während ich in der Tür stand. Dann fasste ich mich wieder und machte mir ein Butterbrot für die Schule (mit extra viel Erdnussbutter wie ich es mag!). Dann trank ich noch etwas Orangensaft und rannte zum Bus. Doch diesmal hab ich ihn nicht erwischt. Das konnte auch nur mir passieren! Ich wartete auf den nächsten Bus, der zum Glück nur einige Minuten später kam und ich schließlich doch noch pünktlich an der Schule ankam. "Wo warst du?", fragte mich Ann flüsternd in der Mathestunde. " "Wieso warst du nicht im Bus?", fragte sie nochmal und diesmal etwas aufdringlicher. Ich war nämlich noch nie zu spät oder gar nicht gekommen, es sei denn ich war wirklich krank. Und dann würde ich sie am Abend davor noch einmal anrufen. "Ich hab den Bus einfach verpasst." Sie starrte mich verwundert an. "Du? Wie kannst du bitte den Bus verpassen? Das hast du noch nie!" , sagte sie empört und war dabei leider so laut das ich nur noch: " Dann wurde es ja langsam mal Zeit." herausbrachte weil Mrs.Ledbridge unser Gespräch mitbekommen hatte und uns unterbrach. "Darf ich euch nun fragen was ihr besprechen musstet, dass es nicht einmal Zeit hatte bis zur Pause zu warten?" "Nein. Und wenn sie es doch tun kann ich nur sagen, dass es sie nichts an zu gehen hat worüber wir reden!", entgegnete ich ihr trotzig. Sie sah mich erschrocken an. und ich spürte das dies auch der Rest der Klasse tat. Ich selbst blickte etwas erschrocken drein. Ich war sonst immer schüchtern und zurückhaltend und besonders bei Mrs. Ledbridge hielt ich mich zurück aber in dieser Stunde hat sie es, auf irgendeine Weise geschafft mich aus der haut fahren zu lassen. "Nachsitzen." sagte sie nur. Sie war wohl zu aufgewühlt als, dass sie mir auch nur einen Grund nennen konnte. "Also fahren wir mit dem Unterricht fort. Wer kann mir den Ausdruck..." Ich hörte nicht mehr zu. Ich musste nachsitzen. Ich musste noch nie nachsitzen. Den Rest der Stunde verbrachte ich damit mit einem Fetzten Papier zu spielen und dabei einigen Definitionen zuzuhören. Es klingelte. Ich packte schnell meine Sachen zusammen und war als erste aus der Tür. Ich wartete nicht einmal auf Ann, sondern ging sofort zu meinem Spint. Als ich mein Mathebuch hinein schmiss kam Ann gerade auf ihr Spint zu . Ihr Spint war genau neben meinem. Sie öffnete ihren Schrank und sagte nebenbei: "Ledbridge hat uns noch Hausaufgaben aufgegeben. Kannst also dein Buch gleich wieder einpacken." Dann drehte sie sich so schnell zu mir um, dass ich dachte sie hätte sich ihren Hals verrengt. Sie guckte mich verständnislos an und begann zu reden: "Was war denn mit dir los? Erst fährst du nicht mit dem Bus! Dann handelst du dir Nachsitzen, und das ausgerechnet bei Ledbridge ein, was kommt dann? Springst du aus dem Fenster?!" Ich sagte nichts. Tatsächlich war mein Tag seit dem Morgen nicht mehr normal verlaufen. Und das schon seit dem ich aufgestanden war. "Ich weiß es auch nicht. Bin heut wohl nicht so gut drauf." Das stimmte nicht. Ich war nämlich die ganze Zeit sehr gut drauf gewesen trotz der ganzen Umstände. Der wahre Grund lag glaube ich am vorigen Abend und der Anblick meiner Eltern die so taten als hätte es ihn nicht gegeben. Ich sah sie noch einmal kurz an, dann packte ich schnell mein Mathebuch wieder ein und das Biologiebuch gleich dazu. In Biologie begannen wir mit dem Sizieren. Fische. Ich hasste Fische und dann sollte ich sie auch noch aufschlitzen. Das war ekelig. Und trotz der ganzen Proteste mussten wir weiter machen. Am Ende der Stunde gab es einen kleinen Stau am Waschbecken, da man sich das Blut von den Fingern waschen musste. Vor mir stand Larry. Er ist einer von den Dümmsten aus meiner Klasse. Ein Wunder, dass er sich nicht seinen kleinen Finger abgeschnitten hat. Als er am Waschbecken stand war er plötzlich völlig regungslos. "Larry? Man, Larry...jetzt wasch dir die Hände und mach dass du hier weg kommst!" Doch er rührte sich nicht von der Stelle. Ich beugte mich nach vorne und sah warum er sich nicht wusch. Jemand hatte sich einen Scherz eraubt und das Abflussrohr mit Fischresten zu gestopft. Das Blut staute sich mit Wasser vermischt im Becken. Es war ekelerregend. Dann drehte sich Larry um und weiter möchte ich lieber nicht erzählen. Aber Okay. Er reiherte über die Köpfe derjenigen die noch in der Schlange standen. Ich bekam das meiste ab weil ich direkt hinter ihm stand. Ich rannte sofort zum Mädchenklo und nahm nicht einmal meine Sachen mit. Ich sah in einen Spiegel auf dem an den Rand mit Lippenstift gekritzelt war: "Ich hasse Dreed!" Das war der Name unseres Schuldirektors.Ich wischte mir den größten Dreck von meinem T-shirt aber ich konnte so nicht mehr durch die Schule laufen. Ich überlegte was ich machen könnte. Die einzige Möglichkeit war wohl so schnell wie möglich nach Hause zu gehn. Die Tür ging auf. Ich blickte vom Waschbecken auf. Ich sah Ann und war erleichtert. Sie trug meine Tasche in den Händen. "Danke, ich hab grad gar nicht mehr..." Ich stockte mitten im Satz. Sie ist mit Natalie reingekommen. "Oh..sieht ja echt übel aus..." ekelte sie sich vor mir. Ich dachte ich werd nicht mehr. "Ähm...ich denke mal du willst dich heute noch umziehen?" fragte sie spöttisch. Nein! hätte ich fast gesagt. Aber ich beherrschte mich. "Ja. Und wenn es dir nichts ausmacht geh doch bitte aus dem Weg damit ich nach Hause gehn kann um mich dort um zu ziehen!" Sie blickte mich mitleidig an. "Willst du wirklich erst nach Hause und dann wieder zur Schule kommen? Wie mühsam. Also wenn du mich gefragt hättest hätte ich dir ja was geliehen. Ich hab nämlich ein paar Sachen dabei aber..." "Würdest du mir was leihen?!" fragte ich sie genervt und fast schreiend. Sie sah mich an und schien sich zu überlegen ob sie mir, MIR etwas leihen würde. "Komisch, dass ich so etwas von ihr denke, hat sie denn überhaupt ein Gehirn womit sie denken kann? Doch meine Gedanken bestätigten sich als sie sagte:" Wieso sollte ich Dir etwas von meinen Sachen leihen. Ich sehe jetzt keinen Grund mehr dazu, so unverschämt wie du dich mir gegenüber benimmst. Ich meine nicht nur die Tatsache wie du mich gefragt hast sondern auch all die anderen Vorfälle..." Ich hasste sie! Ich hasste sie und ihre schleimige Stimme, ihre Art und ihre Ausdrücke. Man konnte meinen Hass auf sie nicht mehr mit Worten beschreiben. Ich ging auf sie zu und sie verstummte auf einen Schlag. Sie sah mich verdutzt an und ehe sie begriff hatte ich sie auch schon geohrfeigt. Bevor sie mich anschreien konnte nahm ich Ann, die das ganze Schauspiel ohne ein Wort beobachtet hatte, meine Tasche ab und verließ das Klo. Als ich am Ausgang der Schule ankam ärgerte ich mich über mich selbst. Ich war immer noch dreckig und stank. 

Anmerkung des Einsenders: Hab die Geschichte angefangen zu schreiben und würde mich sehr über Kommentare freuen. Würd einfach mal gern wissen obs euch interessiert. ^^
Liebe Grüsche eure Jessy

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Dein Kommentar

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Kommentare

  • cinderella5
    Fri, 22 Jan 2010 19:02:24 GMT wow von cinderella5

    also die geschichte ist echt toll

    sie spricht mir aus dem herzen

  • unbekannt
    Thu, 07 Jan 2010 19:53:08 GMT Sehr gut! von (Gast)

    Deine Geschichte ist wirklich gut, schreib doch noch mehr Teile!!!!Sie werden
    sich genau so gut, viel Spaß!!!

  • unbekannt
    Sat, 12 Dec 2009 00:24:47 GMT ohaa..... von Manon (Gast)

    jessy, deine geschichte ist genial! hab angefangen zu lesen und konnte nicht
    mehr aufhören......wie lang hast du gebraucht um das zu schreiben? ist echt DER
    wahnsinn...... mach weiter so!

  • Annaschwarz
    Fri, 22 May 2009 13:37:53 GMT Guten Tag von Annaschwarz

    guten tag wie gehts es ihen diese geschichte ist supi es ist volle liebe
    geschrieben gewurden

  • unbekannt
    Sat, 07 Mar 2009 14:31:23 GMT Gut von Gast (Gast)

    Also im großen und ganzen ist die geschichte gut bloß die Übergange der kapitel
    sollten ncoh verfeinert werden

  • 19saemi96
    Sat, 25 Oct 2008 23:27:48 GMT des is der hammer von 19saemi96

    hey du könntest schriftstellerin werden und deine eigenen romane schreiben...xD
    nur eine frage is die wirklich echt?

  • unbekannt
    Sun, 19 Oct 2008 21:31:53 GMT SSUUPPEERR!!! von NELE (Gast)

    Sie ist dir sehr gu
    t gelungen!!!

    VON MIR EIN GROßES LOB!!!

  • summerfriend
    Mon, 30 Jun 2008 13:53:01 GMT is okay. von summerfriend

    also ich find den schreibstil an sich gut.

    nur, das thema ist etwas...wie soll ich sagen...es ist so ein thema, wo man vom
    ersten satz an schon weiß, wie die geschichte wahrscheinlich asugeht...

    also von mir gibt es ein OK.

  • angigirl12
    Tue, 13 May 2008 15:42:46 GMT hmmm naja von angigirl12

    also die geschichte finde ich jetzt en bischen sehr lange aber da sie gut aus
    geschrieben ist finde ich sie eig. ganz gut also was heist eig. ja sie ist gut
    du hättest ja noch ein bischen mehr schreiben jönnen

  • Evihesmdl
    Tue, 18 Mar 2008 14:55:14 GMT Zu lang von Evihesmdl

    das bekomm ich net ganz gelesen

  • outside
    Thu, 24 Jan 2008 21:18:44 GMT wie gehts weiter..:) von outside

    Aaaah ich will wissen wie es weitergeht!!! Aber echt cool

  • breakable
    Wed, 28 Mar 2007 21:37:14 GMT swweeeeeeeeeeeeeeet von breakable

    man ich mag wissen ob die jetz zam kommen und was mit den eltern is und wieos
    ann mit der natter zusammen ins klo gekomme is und überhaupt .. =) i schrienb
    selber auch kleiner er sachen aber die story is echt sweeeeeet

  • Mascha1991
    Wed, 28 Mar 2007 14:17:28 GMT lol is ja niedlich von Mascha1991

    wow das ist ja voool niedliche geschichte kiss kiss bussy

  • Jessi005
    Sat, 24 Mar 2007 23:29:08 GMT Dankeeee.. :) von Jessi005

    erst einmal danke für eure einträge und verbesserungsvorschläge/korrekturen- das
    mit den absätzen tut mir leid, aba irgendwie wollte der nie nich mitkopieren,
    ich versuchs so bald wie möglich zu beheben-
    bis dahin, nochmal vielen dank

  • kita3
    Fri, 23 Mar 2007 17:33:16 GMT VIEL ZU LANG von kita3

    ey die geschichte is finde ich viel zu lang da hat doch kein schwein bock die zu
    lesen wenne mehrere teile geschrieben hättest währ es viel besser gewesen.......

  • Q00
    Sat, 17 Mar 2007 16:13:20 GMT Da steckt viel Mühe drin... von Q00

    das merkt man sofort. Es lohnt sich auf jeden Fall weiter zu schreiben. Denn der
    Schreibstil ist absolut iO. Man hat richtig @#$% weiterzulesen.
    Nur eine Sache, bitte füge ein paar Absätze ein. So im Block traut man sich kaum
    anzufangen und es liest sich unnötig schwer.

  • Pasi94
    Fri, 09 Feb 2007 18:58:00 GMT Pasi94 von Pasi94

    die ist cool und hast dir bestimmt mühe gegeben

  • crazymize
    Sat, 20 Jan 2007 12:40:53 GMT hey...nicht schlecht..but von crazymize

    in amerika geht die schule bis um 4 oda länga wenn man no andre kurse hat...aber
    sonst echt cool

  • GiaCarter
    Thu, 18 Jan 2007 20:54:08 GMT Anmerkung von GiaCarter

    Eine kurze Anmerkung: In Amerika gibt es keine Schulklassen! Nur bis zur vierten
    Klasse! Danach gibt es nur Kurse, die man belegen muss...

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