! ! Alex- meine Geschichte! ! 2

Kategorie: Eigene Geschichten
Eingesendet: 06.01.2007
Wörter: 20230
Autor: Jessi005
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! ! Alex- meine Geschichte! ! 2

6. Das Blatt wendet sich:

Die nächste Stunde hatte schon angefangen deswegen war die Halle auch leer. So gut wie... John kam auf mich zu."Hey!" Er hatte eine Freistunde. "Das riecht aber toll, und so sieht es auch noch aus!", witzelte er. "Komm mal mit..." "Wohin denn? So kann ich doch nicht rumlaufen!" "Ich wollte nur kurz in den Abstellraum der Theater-AG. Dort sind noch einige Kostüme und ich denke wir finden auch was für dich." Ich schämte mich, dass ich mich ihm gegenüber so oberflächlich verhalten hab. Er wollte mir doch nur helfen. ER! Ich sagte etwas kleinlaut, "Okay..." und ging mit."Cool, dass ich dich noch getroffen habe. Du wolltest anscheinend nach Hause?" Ich starrte ihn von der Seite her an. Er fand es gut mich noch getroffen zu haben...(dieser satz hat mich so irritiert, dass ich nicht auf seine Frage antwortete und gar nicht den Sinn dieses satztes begriff!) "Du wolltest doch nach Hause oder etwa zur Wäschrei?" Er grinste mich sooo süß an. Ich lächelte. "Nein..ich wollte nicht zur Wäscherei, nach Hause war schon richtig...WOW!" Wir waren in den Abstellraum gegangen. Wenn man das noch Abstellraum nennen konnte. Er war riesig und überall standen die herrlichsten Kostüme. "Toll nicht?" "Jaaah.., und all diese Kostüme, waren die schon immer hier? Ich meine hier sind Teile die ich noch in keinem Stück gesehen habe!" "Gefallen sie dir?" Ich sah ihn an als wollte er mich veräppeln. "Klar! Die sind echt super! Dann sehen die auch noch soo..." "...normal aus?!" Er traf es genau auf den Punkt. "Genau!" "Such dir was aus.! "B-bitte? Die Sachen sind doch viel zu gut!" "Ach was...so kannst du jedenfalls nicht rumlaufen." Ich suchte mir schließlich einen schwarzen Rock mit Knittern und eine weiße Bluse mit Mickey Mouse drauf aus. Das ganze sah gar nicht so übel aus. "Das sieht doch gar nicht so übel aus!" sagte auch John. "Danke." sagte ich und grinste ihn verlegen an. Wir verließen den Abstellraum der Theatergruppe und gingen durch die Schule. "Wie kam's eigentlich zu naja..dem da!" Er nickte zu der Plastiktüte in der sich meine vollgekotzen Sachen befanden. "Ach, Biologie. Wir mussten Fische sizieren und ,naja, irgendein Idiot hat das Waschbecken verstopft. Und Larry, das ist so ziemlich der Dümmste in der Klasse, hat sich dann übergeben. Ich stand direkt hinter ihm." "Oh..." Er schaute auf seine Füße und grinste. "Was ist?" fragte ich ihn. "Nichts, es ist nur...mir ist genau das selbe passiert wie diesem Larry. Nur hoffe ich, dass ich nicht so dumm bin!" Wir lachten und als dann die Schulglocke zum Stundenende klingelte beeilte ich mich um nicht noch etwas zu verpassen. Wir hatten eine Doppelstunde Politik. Ich saß neben Ann. Ich würdigte ihr jedoch keine Blick. Sie hatte Natalie mit aufs Klo geholt und mich damit blamiert, weil ich sie auch noch um Klamotten bitten musste. Sie versuchte die ganze Zeit in ein Gespräch mit mir anzufangen. Aber ich blockte ab in dem ich so tat als würde ich aufpassen. was ich nicht annähernd tat. Ich war mit den Gedanken ganz wo anders...(natürlich bei John). Dann endlich war es vorbei. Und alle wachten langsam auf. Als ich gerade zur Tür raus wollte rief mich Mrs. Johansson zurück. Sie ist eine hübsche und äußerst junge Frau. Ich schätze Anfang zwanzig. Nett ist sie auch und kann besonders gut mit Schülern umgehen. Deswegen ist sie mir sehr sympathisch. Doch jetzt hatte sie einen ernsten Ausdruck aufgesetzt der gar nicht zu ihr passte. "Ich habe gehört, dass du in der letzten Stunde abwesend warst. Stimmt das? Wenn ja weswegen?" "Ich war auf der Toilette." "Eine ganze Stunde lang?" fragte sie ungläubig. "Ja. Meine Klamotten waren dreckig." Sie sah mich ganz merkwürdig an. Der Blick war nicht zu deuten. Nicht bei ihr. "Nagut, aber wenn das nochmal vorkommt dann benachrichtige ich deine Eltern. Verstanden?" "Klar!" Sie lächlte mich an und ich verließ den Raum.

7.Das Leben- eine große Enttäuschung

Ich verließ die Schule und, ich hatte es erwartet, da stand Ann. "Alex...! Hör mir doch wenigstens zu...!" Ich war so enttäuscht gewesen...ich wollte keine Erklärung, doch die auch, aber warum hatte sie mich auch vor Nathalie bloß gestellt! Ich wollte eine Entschuldigung. Aber die hätte es auch nicht besser machen können. "Was willst du?!", fragte ich in einem beleidigtem Ton. "Ich wollte Dir nur sagen, dass...ich dachte wirklich...sie hatte diese geilen Klamotten im Schrank und hat auch noch so getan als würde es ihr wirklich leid tun!" Ich konnte es nicht fassen. "Sie? Ihr tut doch nichts Leid! Die würde morden um im Mittelpunkt zu stehen oder andere klein zu machen! Aber du siehst das ja nicht! Ich dachte wenigstens du wüsstest wen oder was ich brauche...und das war ganz bestimmt nicht Nathalie Finnigan!" Ich wandte mich von ihr ab und ging in einem schnellen Schritt nach Hause. Auf dem Weg plagte mich das schlechte Gewissen. Ich wollte mich nicht mit ihr streiten. Sie war doch die einzige mit der ich befreundet bin. Meine beste Freundin eben...Aber sie war doch selbst Schuld. Beim Mittagessen verflog mein schlechtes Gewissen und sah ein, dass ich nicht Schuld daran war und kein schlechtes Gewissen haben müsste. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Mum und Dad sich ausgiebig unterhielten. Nicht nur über das Wetter und die Arbeit. Über das Leben, Gott und die Welt! Und die Liebe...Als sie damit anfingen wollte ich nach Oben in mein Zimmer aber meine Mutter rief mich zurück. "Wie läufts denn bei dir mit der Liebe?" Ich überlegte kurz. "Was soll denn da schon laufen?" "Ich weiß nicht...", sagte meine Mutter in einem gekünstelten, unwisserischem Ton, "die Liebe hat doch in diesem Alter einen Vorrang, sogar über der Freundschaft, oder etwa nicht?!" Ich starrte sie an. "Freundschaft. Ja, sicher. Ich geh jetzt nach Oben wenn ihr nichts dagegen habt." Ich drehte mich um, ging die Treppe schnell hinauf, ging den Flur entlang in mein Zimmer und schmiss mich aufs Bett. Ich fing an zu heulen. Und ich weiß nicht einmal warum. Warum war denn alles so gemein und unfair? Ich dachte nach, was war denn eigentlich gemein und unfair. Doch ich hatte mir die Frage schon beantwortet bevor ich sie mir stellte. Das Leben...Wozu leben wir eigentlich? Um verletzt und enttäuscht zu werden? Um gehasst und verachtet zu werden? So kam es mir jedenfalls vor. Meine beste Freundin weiß sich nicht besser zu helfen, als die von mir am meisten gehasste Person mitzubringen. Dann fällt ihr noch nicht einmal eine Entschuldigung ein! Und mein Schwarm scheint mich nicht einmal als Frau wahr zu nehemen. Bloß als dummes Mädchen, mit dem er ein wenig flirten kann. Ja, genau so war es. Ich setzte mich langsam hin und wischte mir die Tränen vom Gesicht. Ich blickte auf meinen Teppich. Diese leute brauchen mich doch gar nicht. Sie nehmen mich nur hin weil..weil..ich schon da war. Sie hätten sich eine Person wie mich doch nie gewünscht! Ich stand schnell auf und schmiss dabei versehentlich mein Kissen vom Bett.
Ich öffnete die Tür und lauschte ob meine Eltern sich noch immer unterhielten. Ja, aber Vater würde gleich zur Arbeit gehen. Ich musste mich mit meinem Vorhaben beeilen bevor er ins Bad kam um sich fertig zu machen. Ich huschte schnell durch die Tür am Ende des Ganges und schloss sie ab. Ich atmete schnell als wäre ich gerade einen Marathon gelaufen. ich öffnete langsam das Spiegelschränkchen und kramte in der Dose, die darin stand. Ich fand was ich gesucht hatte eine Rasierklinge.
Ich fuhr langsam an der scharfen Seite mit meinem Finger entlang und dachte nach. Nein! Ich durfte nicht. Warum? Wir sprachen in der Schule mal übers Ritzen und auch, dass es viele Opfer bis zum Tod getrieben hat. Ich setzte die Klinge an. Wozu sollte ich denn noch bleiben? Ich wollte doch sterben. Ich hörte Schritte. Aber nur langsam weil mein Vater sich noch mit meiner Mutter unterhielt. Was würde er denken wenn er seine Tochter - nachdem er den Schlüsseldienst angerufen hatte- tot und mit Blut überströmt im Bad finden würde? Ich schrak zurück und stach mir mit der spitzen Seite der Klinge in den Arm. "Aah.." zischte ich. Ich sah nur einen winzigen Tropfen und doch tat es weh. Schon erstaunlich wie die kleinsten Wunden so schmerzen können. Ich Legte die Klinge in die Dose zurück und schloss den Spiegelschrank. Kaum hatte ich die Tür aufgeschlossen und geöffnet stand auch schon Dad da. "Alex mein Schatz, das nenn ich mal Time- was ist denn mit Dir los? Du siehst ganz blass aus. Gehts dir nicht gut?" Ich schaute ihn an und zwang mich zu einem Lächeln. "Doch doch. es ist alles in Ordnung." ich drängte mich an ihm vorbei und wollte in mein Zimmer.Doch Dad rief mich zurück. "Deine Mutter will mit dir sprechen. Sie meinte deine Mathelehrerin hätte angerufen. Es ging um Nachsitzen...!" "Oh.." sagte ich nur. Das Nachsitzen hatte ich wegen der ganzen Aufregung total vergessen! Ich ging leise die Treppe runter. Meine Mutter war in der Küche und machte den Abwasch. Sie summte dazu eine Melodie die ich nicht kannte. "Äh...Mom?", fing ich an und wünschte mir nichts gesagt zu haben. Sie verstummte mit einem Mal und drehte sich zu mir um. "Wie kommt es, dass du dir Nachsitzen einhandelst und noch nicht einmal dazu erscheinst?!" Sie wurde mit jedem Wort lauter und wütender. Ich wurde gut erzogen und so etwas wie Nachsitzen sollte normalerweise nicht vorkommen. Normalerweise... "Du kannst dir weitere Verabredungen für diese Woche sparen. Und wenn ichs mir recht überlege für nächste Woche auch! Ich möchte, dass du jetzt auf dein Zimmer gehst!" Ich sagte nichts mehr. Es hätte sowieso nichts gebracht. Also ging ich, wie meine Mutter es wollte, auf mein Zimmer. Sie würde sich schon noch beruhigen. Die nächsten Tage verliefen, zum Glück, nicht ganz so chaotisch. Zwar hatte ich mich immer noch nicht mit Ann vertragen, aber John grinste mich, immer wenn er an mir vorbei lief, soo süß an. Als ich am Freitag nach Hause kam waren meine Eltern ausgeflogen. Wahrscheinlich würden sie erst spät abends nach Hause kommen. In der Küche fand ich einen Zettel ich sollte mir mein Essen in der Mikrowelle warm machen. Es war Kartoffelbrei mit Möhren und Erbsen. Nicht gerade mein Leibgericht aber ich aß es. Ich setzte mich ein wenig vor den Fernseher und zappte mich durch die Kanäle. Da nur ein Horrorfilm lief (ich hasse Horror, ich krieg richtige Alpträume davon) und alberne Comedyshows liefen schaltete ich ihn aus und ging auf mein Zimmer.
Ich setzte mich auf mein Bett. Das war echt zu viel für eine Woche. Es steht übrigens am Fenster. Ich schaute hinaus, es war schon dämmerig, und dachte wieder nach. Mum und Dad hatten sich wieder vertragen. Würde das auch bei mir und Ann möglich? Würde ich mich irgendwann mit Nathalie verstehen? Oder würde sich John in mich verlieben, wenn er es nicht schon ist? Und es mir gleich Morgen gestehen? Ich musste irgendwann in meinen Gedanken eingeschlafen sein.
Ich wachte später am Abend wieder auf. Vielleicht war es auch Nachts. Auf jeden Fall war es dunkel. Ich ging in den Flur und schaute auf unsere Einfahrt. Der Wagen meine Mutter stand dort. Also war sie zu Hause. Mein Vater musste wohl auf der Arbeit sein. Ich ging die Treppe runter und wollte mir ein Glas Milch holen. Auf der letzten Stufe hielt ich inne. Ich hatte ein Geräusch gehört. Doch als ich nachdachte war mir klar, dass es wahrscheinlich die Nachbarskatze gewesen war. Doch dann hörte ich ein Husten vor der Tür. Ich dachte erst ich hätte es mir nur eingebildet doch als ich durchs Fenster schaute, sah ich einen Schatten. Ich war total nervös. Wer stellt sich mitten in der Nacht vor unsere Tür und Hustet? Ich schaute auf die Uhr. Es war erst kurz nach zehn. Ich suchte nach einem Gegenstand den ich als Waffe benutzen konnte. Ich sah eine leere Wasserflasche auf dem Tisch stehen. Ich kam mir ein wenig verrückt vor. Ich ging mit der Flasche zur Tür und legte die Hand auf die Klinke. Ich atmete tief durch und öffnete sie.
Da stand... John! "Hi. Was hattest du denn mit der Flasche vor?", und deutete auf die Flasche die ich in meiner gehobenen linken Hand hielt. "Ach..ich leide höchstwahrscheinlich an Verfolgungswahn oder so." Er lächelte. Das war mir richtig peinlich. "Und warum stehst du so spät am Abend noch vor meiner Tür?" "Ich..ähm..", begann er. '' Ich hab zu Hause ein paar Probleme mit meinen Eltern...'' Er schaute auf den Boden. ''Oh...ähm...das tut mir Leid für dich. Kann ich irgendwas tun?'' ''Ja. Deswegen bin ich hier. Meinst du ich könnte heute Nacht hier bleiben? Ich halt es zu Hause einfach nicht mehr aus.'' Ich überlegte kurz. John stand spät abends vor meiner Haustür und bittet mich darum bei mir zu schlafen? Bin ich verrückt? ''Klar. Ich müsste nur kurz meine Mum fragen. Komm rein und warte kurz.'' Ich lief die Treppe hoch und war immer noch perplex. Ich klopfte an die Schlafzimmertür und meine Mutter sagte: ''Herein.'' Ich ging hinein und sah sie in ihrem Sessel ein Buch lesen. ''Äh..Mum? John, ein guter Freund, stand gerade vor der Tür weil er, ...er wollte fragen ob er diese Nacht hier bleiben könnte. Er hat Probleme mit seinen Eltern..'', begann ich hastig, aber meine Mutter nickte bereits. ''Er kann hier bleiben. Du Kannst das Klappbett in deinem Zimmer aufstellen.'' Ich sagte ihr es sei kaputt. ''Tja dann...müsst ihr wohl in einem Bett schlafen. Oder würdest du den Boden vorziehen?'' Sie grinste mich an. Ich grinste zurück und eilte die Treppe runter. ''Meine Mutter ist einverstanden.' Er lächelte. ''Toll. Ist echt nett von deiner Mum wo sie mich doch nicht einmal kennt.'' ''Es gibt da nur ein Problem. Äh...unser Gästebett ist kaputt und das Sofa ist nicht zum schlafen geeignet..'' Macht nichts, ich kann auf dem Boden schlafen.'' ''Das kommt gar nicht in Frage!'', sagte ich schnell, ''Du bist der Gast du kannst in meinem Bett schlafen.'' Er nickte. ''Ich hoffe es wird nicht zu eng zu zweit oder?'' Ich konnte nicht glauben, dass er mit mir in einem Bett schlafen wollte. Wir gingen hoch in mein Zimmer. Er schaute sich um. ''Ein schönes Zimmer hast du.'', sagte er dann. ''Danke. Möchtest du etwas trinken?'' Er schüttelte den Kopf und sah aus dem Fenster. '' heute soll ein Sternschnuppenschauer zu sehen sein. Da! Schau! Die ersten sieht man schon.'' Er deutete auf den Himmel und ich trat näher an ihn heran und sah sie auch. ''Wünsch dir was..'', flüsterte er mir von der Seite her ins Ohr und er kam mir dabei so nahe, dass ich seinen heißen Atemzug auf dem Hals spürte. Ich wünschte mir was und war mir sehr sicher, dass dieser Wunsch, vielleicht noch am selben Abend, in Erfüllung ging. John trat hinter mich und nahm mich in den Arm. Mir wurde dabei ganz warm und ich fühlte mich sicher und geborgen. Er hielt meine Hände fest. Dann drehte ich mich zu ihm um und sah ihm direkt in die Augen. Unsere Gesichter kamen sich immer näher. Er beugte sich zu mir herunter und küsste mich. Ein warmes Gefühl durchströmte meinen Körper und ich war kurz vorm abheben. Dann löste er sich von mir und zog mich, mit meiner Hand in seiner, aufs Bett. Wir lagen Ganz eng aneinander und küssten uns und kuschelten noch lange. Irgendwann sind wir dann Arm in Arm eingeschlafen. Ich verbrachte wohl die schönste Nacht meines Lebens. Am Morgen wachte ich auf und blinzelte in die Sonne. Ich sah neben mich und da lag John. Er sah so süß aus wenn er schlief. Ich streichelte mit meiner Hand über sein Gesicht und dann wachte auch er auf. Er grinste mich an und küsste mich. Ich war so glücklich. Wir kamen und sehr nahe. Und ich hatte das Gefühl bereit zu sein. Ich küsste ihn am Hals und zog ihm sein Shirt hoch. Er verstand und knöpfte langsam meine Bluse auf. Wir zogen uns gegenseitig aus und küssten uns. Dann passierte es. Es war wunderschön und das tollste daran war, dass es mit geschah. Ich spürte, dass er mich auch liebte.
Wir lagen eng umschlungen im Bett. Er küsste mich noch einmal und stand auf und zog sich an. ''Alex. Ich muss kurz mit dir reden.'' Ich schaute ihn verliebt an. ''Was ist denn?'' , fragte ich ihn ganz lieb. Doch als er sich zu mir umdrehte war mir klar, dass irgendetwas nicht stimmte. Eigentlich sollte er mich grinsend anschauen und mir beteuern, dass ich jemand ganz besonderes bin und mir sagen, dass er mich liebte. Stattdessen nahm er meinte Hand und setzte ein ernstes Gesicht auf. ''Alex, was zwischen uns passiert ist, sollte eigentlich nicht so laufen. Du bist zwar ganz süß und so... aber mehr ist da nicht. Es tut mir Leid.'' Für mich brach eine Welt zusammen. Alles lief so perfekt, wieso musste er das jetzt sagen?! ''Alex'', sagte er eindringlich, als ich nichts sagte, ''Du musst das verstehen, er war bloß diese Situation, wenn meine Eltern sich nicht gestritten hätten, wäre das alles gar nicht passiert. Es tut mir Leid, dass ich dir das so sagen muss, aber ich glaube ich musste mich nur ablenken.'' Das waren die entscheidenen Worte. Ich war also nur eine Ablenkung für ihn gewesen? ''Machst du das immer so wenn deine Eltern Stress haben?! Suchst du dir dann eine X-Beliebige und machst mit ihr rum, nur um dich abzulenken? Und lass mich raten: Hinterher erzählst du ihr auch noch, dass sie nur eine Ablenkung war!'' ''Alex..bitte...'' ''Nein! Geh!'' ''Aber...'' fing er an. Ich schaute ihn misbilligend an und er verstand, dass es besser war nichts mehr zu sagen. Er packte seine Jacke und ging. Ich blieb auf meinem Bett sitzten. Ich hörte wie meine Mutter ihn fragte ob er nicht noch auf einen Kakao bleiben wollte. Doch er sagte nur, dass es besser sei wenn er nach Hause ginge. Ich hörte die Haustür zufallen. Ich spürte wie mir eine Träne über die Wange lief. Ich wischte sie mit meiner Hand weg. Ich wollte nicht weinen, nicht wegen ihm! Ich war wütend auf ihn und gleichzeitig liebte ich ihn. Mir liefen immer mehr Tränen übers Gesicht und es war sinnlos sie weg zu wischen. Ein wenig später ging ich runter und schmierte mir ein Brötchen. Meine Mutter saß in der Küche und lackierte sich die Nägel während im Fernsehn eine Talkshow lief. Sie beobachtete mich. Schließlich fragte sie mich: ''Und? Wie ist es gewesen?'' Ich sagte nichts und tat als hätte ich sie nicht gehört. ''Ich weiß, dass man mit seiner Mutter nicht gern über so etwas spricht, ich war schließlich auch mal in deinem Alter.'' Jetzt kam sie auch noch mit der Leier. Sie wusste nichts, rein gar nichts! Damals war es nicht so wie jetzt. Damals konnte man sich ja noch sagen was man fühlt und denkt. Aber jetzt?! Ich muss schweigen, damit ich nicht als 'Heulsuse' abgestempelt werde. Oder als eine Schlampe die sich den gutaussehenden Jungs an den hals schmeißt! Heute läuft es eben ein wenig anders!

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Kommentare

  • LukasManaque
    Thu, 23 Oct 2008 20:12:53 GMT mmmmmmmeeeeeeeeeehhhhhhhhhr!!! von LukasManaque

    wow! Ist wirklich gelungen, gefällt mir. Sind da Sachen aus deinem eigenem Leben
    mit eingearbeitet? Oder ist alles ausgedacht? Freu mich schon auf die
    Fortsetzung!

  • Jessi005
    Fri, 21 Mar 2008 19:50:22 GMT at Isily, XxblackyxX, outside von Jessi005

    wie ich vorhin schon erwähnte, solltest du,<Isily>, dir das ganze mal in ruhe
    durchlesen. auch wenn es durch die fehlenden absätze etwas erschwert wird. Und
    das ganze hatte bis zu einem gewissen Punkt auch für mich keinen Sinn, aba wo
    ist denn der Sinn im nomalen Leben? und damit auch ein 'danke' an <XxblackyxX>,
    die nämlich genau erkannt hat wie der Hase läuft^^ schließlich passieren im
    echten Leben auch Dinge die man nicht versteht. Und damit zu <outside>, du
    kannst vllt nicht verstehen wie alles plötzlich und auf einmal gewendet wird.
    das heißt du kennst dieses gefühl nicht. ich kenne es, und auch in meinem umfeld
    gibt es viele leute denen es so ging, daher bin ich erst auf die idee gekommen
    so etwas zu schreiben...
    es kommen einfach dinge auf einen zu die man nicht erwartet. In der Pubertät
    neigt man nunmal dazu in einem Moment die beste Seite von etwas zu sehen und im
    nächsten Moment sich deswegen umbringen zu wollen.
    Das ist nunmal das Gefühlschaos, was weder ich, und ich glaube laum jemand
    anders, besser als in einer Geschichte umschreiben kann.
    Vielen Dank
    eure Jessy [P.S. Die Fortsetzung folgt bald ;-) ]

  • Jessi005
    Fri, 21 Mar 2008 19:41:29 GMT ->also<- von Jessi005

    so, ich bin jez endlich wieder dazu gekommen weiterzuschreiben =) für
    diejenigen, denen es zu unübersichtlich war, die muss ich enttäuschen denn es
    wird noch unüberischtlicher^^ wenn ihr allerdings mal genauer lesen würdet und
    euch beim lesen konzentrieren würdet, würdet ihrs auch besser verstehen.
    Jedenfalls danke ich euch nochmal für eure kommis und im folgenden werde ich
    eure kommentare quasi ''kommentieren''
    Liebe Grüsche eure
    Jessy

  • outside
    Thu, 24 Jan 2008 21:28:43 GMT irgendwie bisschen komisch^^ aber gut :) von outside

    also schon ziemlich cool und ich bin gespannt, wies weitergeht und hoffe , DASS
    es überhaupt weitergeht, aber irgendwie kam diese Wendung für mcih etwas
    überraschend das sie auf einmal so deprimiert und ja beinah selbstmordgefährdet
    war^^ das ging mir etwas zu schnell und das fand cih ein bisschen komisch aber
    sonst, gut gut, weiter so

  • XxblackyxX
    Fri, 19 Oct 2007 21:10:58 GMT nächter teil .. bitte von XxblackyxX

    , ich muss schon sagen diese geschichten sind erste sahne, du hast wahrlich
    ein talent fürs schreiben...

    .. hofendlich kommt bald eine fortsetzung ..

    Deine Geschichte ist sehr eng am echten Leben .. das finde ich gut so und da ist
    wahrlich NIX UNLOGISCH... den es gibt leute dennen es so geht.

    also allgemein 100Punkte, sehr gut

  • Isily
    Mon, 16 Jul 2007 11:43:06 GMT komisch.... von Isily

    Das ergibt alles keinen Sinn.
    zuerst möchte John die tuss kennenlernen
    und jetzt sagt er das er nix von ihr will und
    alles einfach total verwirrend und unübersichtilich geschrieben
    ich mein,schon respekt...is ja net schlecht
    aber ansich einfach nur unlogisch
    und irgendwie
    bizarr...

  • Jessi005
    Mon, 28 May 2007 23:51:15 GMT jua.... von Jessi005

    also nochmal thx für eure kommis. bin in letzter zeit nich dazu gekommen weiter
    zu schreiben werde mich aber auf jeden fall bemühen, dass noch was kommt. und
    das ende ist bis jetzt noch lange nicht in sicht ;)
    eure Jessy

  • 19Rapha91
    Sun, 20 May 2007 17:05:21 GMT Super.... von 19Rapha91

    Die Geschichte is echt super!!
    Aber irgendwie fehlt mier da das Ende. Wenn du noch einen Teil schreiben würdest
    fänd ich das echt cool!! Denn wie schon gesagt is die Story echt cool!!!!

  • DanteMustDie
    Thu, 08 Mar 2007 16:28:17 GMT wars das? von DanteMustDie

    also bis jetzt ist die geschichte super. aber da fehlt eindeutig was.
    bist du dabei was zu schreiben?

  • liwein
    Sun, 18 Feb 2007 18:38:01 GMT gibts noch mehr??? von liwein

    Geht die Geschichte noch weiter oder wars das?

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