T10 – Staatliche „Wachhunde“

Kategorie: Kantharos
Eingesendet: 25.09.2001
Wörter: 868
Autor: MaGiStRiX
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T10 – Staatliche „Wachhunde“

Sokrates: Wir wollen nun betrachten, wie ein Wächter beschaffen sein muss, und wie das Werk der Wächter sein muss. Zu den Freunden war er am freundlichsten, zu den Feinden jedoch am fürchterlichsten. Ansonsten ist er kein guter Wächter.


Glaukon: Wir können aber die Wächter mit den Hunden vergleichen. Von den Hunden nämlich sind die Edlen zu den Bekannten sehr milde und zu den Unbekannten das Gegenteil.


Sokrates: Genauso ist es: Es ist dem Wächter auch nicht erlaubt, betrunken zu sein, so dass er nicht mehr weiß, wo auf der Erde er sich befindet.


Glaukon: Es ist nämlich lächerlich, wenn ein Wächter einen Wächter braucht.



Das Gesetz ist nämlich für die verständigen Menschen Gott, für die unverständigen die Lust.

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