| Kategorie: | Geschichte |
|---|---|
| Eingesendet: | 11.02.2006 |
| Wörter: | 2294 |
| Autor: | MaddinTT |
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Inflation und Deflation
Begriffe aus der Volkswirtschaft, die eine Abnahme bzw. eine Zunahme des Wertes von Geld im Verhältnis zu den Waren und Dienstleistungen bezeichnen, die man dafür kaufen kann.
Inflation bezeichnet den Marktübergreifenden und kontinuierlichen Anstieg des gesamtwirtschaftlichen Preisniveaus, der anhand eines Indexes der Kosten der verschiedenen Güter und Dienstleistungen gemessen wird (siehe Preisindex). Wiederholte Preissteigerungen untergraben die Kaufkraft des Geldes und anderer Finanzanlagen mit festem Wert und führen zur wirtschaftlichen Destabilität. Inflation entsteht, wenn der tatsächliche wirtschaftliche Druck und die Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen eine Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen bewirken, die das vorhandene Angebot zu den jeweils aktuellen Preisen übersteigt oder wenn sich die verfügbare Produktion infolge abnehmender Produktivität und Marktbeschränkungen verringert.
Eine Deflation nennt man die kontinuierliche Abnahme des gesamtwirtschaftlichen Preisniveaus, wie z. B. während der großen Depression in den dreißiger Jahren. Sie ist meist mit einer weitgehenden Zerstörung der wirtschaftlichen Aktivität und hoher Arbeitslosigkeit verbunden. Deflationen treten jedoch kaum noch auf. Die Inflation ist heute die dominierende makroökonomische Variable, die sowohl die öffentliche als auch die private wirtschaftliche Planung beeinflusst (siehe Wirtschaftspolitik).
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