| Kategorie: | Geschichte |
|---|---|
| Eingesendet: | 22.07.2006 |
| Wörter: | 8733 |
| Autor: | jugendch1 |
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Exkursion – Buchenwald
2. Informiere dich über den Tagesablauf im Konzentrationslager!
Im Sommer wurden die Häftlinge zwischen 4.00 und 5.00 Uhr aus dem Schlaf gerissen, im Winter zwischen 6.00 und 7.00 Uhr. Zuerst mussten die in der Nacht an Entkräftung gestorbenen Mitgefangenen "entsorgt" werden. Die Gefangenen mussten sich dann waschen, Betten machen, ihre Spinde ordnen und ihr Frühstück einnehmen, welches aus einem Stück Brot und einem halben Liter dünner Suppe oder Kaffee (ohne Milch und Zucker) bestand. Danach mussten sich alle Gefangenen in ihrem jeweiligen Block sammeln und zum Morgenappell auf den Appellplatz marschieren. Nachdem sich jeder Block auf seinem Platz befand, wurde durchgezählt. Diese Prozedur währte ca. eine Stunde. Den Gefangenen war es nicht gestattet sich zu rühren. Wenn jemand fehlte, mussten alle so lange stehen bleiben, bis festgestellt wurde, wer abwesend war und warum. Das war die Zeit, in der die Aufseher der SS ihre persönlichen sadistischen Perversionen auslebten. Nur wenige nahmen davon Abstand. Nach der Zählung traten die Häftlinge zu ihren jeweiligen Arbeitskommandos an. Das waren zum Beispiel Straßenbauarbeiten ohne technische Hilfsmittel, schwere körperliche Arbeit in Wäschereien und später Montage von Munition ohne Sicherheitsvorkehrungen. Das Mittagessen dauerte eine halbe Stunde. Es gab meist einen wenig gehaltvollen Eintopf, der den Tagesbedarf an Kalorien und Vitaminen nicht decken konnte. Arbeitsschluss war im Sommer gegen 20.00 Uhr und im Winter gegen 17.00 Uhr. Danach mussten die entkräfteten Häftlinge wieder auf dem Appellplatz antreten und anschließend gab es Abendessen. Das bestand aus einem Stück Brot mit Margarine, manchmal dazu auch ein Stückchen Wurst. Im Sommer war um 20.45 Uhr Nachtruhe. Punkt 21.00 Uhr mussten alle Insassen vollkommen still sein. Wer den Zeitplan nicht einhielt, wurde schwer bestraft. Viele Häftlinge starben bei diesen alltäglichen Quälereien. Sonntags war frei (ausser Strafarbeiten)
3. Was war das „Kommando 99 – Pferdestall“?
Im KL Buchenwald hatte die SS eine eigene Liquidationsanstalt neben der Reithalle, außerhalb des Stacheldrahtbereichs. Dort wurde nur erschossen. Für das Kommando bestand bei der Kommandantur das Stichwort »99«. Die Scharführer wurden ihm, soweit sie sich nicht
freiwillig gemeldet hatten, abwechselnd zugeteilt.
Wenn die ahnungslosen Opfer, fast durchweg russische Kriegsgefangene, in den Stall kamen, hielt der leitende SS-Offizier des Mordkommandos eine kurze Ansprache, die übersetzt wurde: »Sie sind in einem Sammellager. Um die Ansteckungsgefahr zu vermeiden, müssen Sie vorher untersucht, desinfiziert und gebadet werden. Beim Ausziehen zuerst den Rock, dann die Hose hinlegen, die Schuhe daneben stellen, die Erkennungsmarke in die Schuhe legen, damit es keine Verwechslungen gibt.« Die Scharführer gingen in weißen Mänteln umher, um Ärzte vorzutäuschen. Dann hieß es: »Die ersten sechs Mann zum Baden"« Ein
Lautsprecher wurde auf volle Stärke eingeschaltet, der Grammophonmusik brachte, während durch einen anderen Namen und Nummern laut gerufen wurden. Zur selben Zeit spielte sich in den nächsten Räumen die blutige Tragödie ab. Die zum »Baden« bestimmten Opfer gingen in einen kleinen Raum, der schalldichte Wände und Türen hatte; er war als Baderaum ausgestattet, mit Fliesen am Boden und an den Wänden und acht Duschen. In der Tür befand sich ein 30 Zentimeter breiter und drei Zentimeter hoher Schlitz. Ein SS-Mann schloß die Tür
fest zu und schoß die auf das Bad Wartenden mit einer automatischen Pistole zusammen. Lagen alle am Boden, oftmals nicht tödlich getroffen, so wurden sie auf ein Lastauto geworfen, das mit Zinkblech ausgeschlagen war. Die Duschen wurden aufgedreht, das Blut
weggespühlt - die nächsten konnten antreten! Auf diese Weise wurden an manchen Tagen von neun Uhr abends bis fünf Uhr morgens 500 Mann »gebadet«."
4.Was war „Bunker“ ? Wer trug den Namen „Mandrill“?
Der Bunker war eine Art Arrestzelle für Gefangene. Mandrill war der Hauptscharführer und Bunkerchef Martin Sommer.
5.Trage Informationen über den Kommandanten Koch und seine Frau Ilse zusammen!
Ilse Koch lebte von 1937-1943 in Buchenwald. Seit Ende 1937 lebte Ilse Koch im Lager. Ende 1941 wurde ihr Mann wegen Korruption verhaftet, danach wurde sie durch SS-Ermittlungsbeamten festgenommen. Die Position als Ehefrau des Lagerkommandanten bot ein Leben voller Bequemlichkeit und Luxus. Sie hatte Häftlinge die ihr Haus und Garten säuberten. Ilse Koch stand spät auf, ausser wenn sie ausritt, nahm Sonnenbäder, machte Spaziergänge mit ihren Kindern. Ihr großes Hobby war Reiten in provozierender Kleidung. Für ihr Hobby wurde extra eine Reithalle errichtet, in der eine Kappelle spielte. Familie Koch hat auch noch extra ein Zoo in Buchenwald für ihre Kinder anlegen lassen.
6. Berichte über Strafen im Konzentrationslager!
Kommando 99-Pferdestall, wenig Essen zu bekommen, stundenlang stehen auf dem Appellplatz bei Wind und Wetter, Auspeitschung, Verbrennung an Heizkörpern im Sommer im Bunker
7.Werte die Tabelle aus und ziehe Schlussfolgerungen auf die Ernährung der Häftlinge!
Die Häftlinge waren abgemagert und sind teilweise and zu wenig Essen gestorben. Das Essen konnte den Nährstoff bedarf nicht decken.
8. Wie viel Menschen überlebten die Hölle von Buchenwald nicht? Aus welchen Ländern kamen die Opfer?
Es überlebten 65.000 Polen, Franzosen, Russen, Dänen, Deutsche und Tcheschen die Hölle in Buchenwald nicht.
9.Welches Ziel haben die Überlebenden?
Sie wollen alle SS-Leute vor den Richter der Völker bringen. „Entnazifizierung“
10. Warum gab es nach der Befreiung 1945 noch Gefangene in Buchenwald!
Als die Amerikaner nach Buchenwald kamen, hatten siech die Gefangenen schon selbst befreit. Die Amerikaner brauchten dann nur noch die SS-Leute einzusperren. Also eine Art „Entnazifizierung“. Auf diese Weise starben zu Recht ca.7000 SS-Leute, auch Ilse Koch.Was hältst du von dem Dokument Buchenwald? Sag uns eines Meinung!
es sind viele fehler darin zum beispiel...es starben in buchenwald nie 7000 ss
leute auch nicht die hexe von buchenwald ilse koch.......alles sehr
oberflächlich geschrieben,es war einfach zu schlimm um damit so umzugehen,aber
wenigstens war der gutgemeinde wille vorhanden.....m.wuttke
hab ihn zwar net grad gebraucht, hat mich aber neugierig gemacht, super erklärt
alles , daumen hoch