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Geographie Bericht


Kategorie: Erdkunde
Eingesendet: 04.12.2002
Wörter: 8610
Autor: Brottuete
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Geographie Bericht

1. Energie:

Energie hat verschiedene Bedeutungen. Es steht für Tatkraft, Kraft, Nachdruck, Arbeitsvorrat und gespeicherte (eingesperrte) Arbeit.

Ohne Energie läuft nichts. Energie ist zum Kochen, zur Bewegung der Transportmittel, zum Heizen und Kühlen genau so wichtig wie für die Industrie. Man unterscheidet verschiedene Primär- und Sekundärenergieträger, die als feste, flüssige, gasförmige oder radioaktive Stoffe die Energie als chemische Energie gespeichert haben.

Wir verbrauchen immer mehr Energie. Am meisten verschlingen Verkehr und Industrie. Die Vorräte an Kohle, Erdöl und Erdgas (nicht erneuerbare Energie) gehen eines Tages zur Neige. Deshalb sucht man nach anderen Energieformen. Die Energien von Sonne, Wind und Wasser, aber auch der Pflanzen und des Erdinneren erneuern sich ständig. Sie verschmutzen die Umwelt viel weniger als die fossilen Energiequellen.

Die Geschichte der Energie:

• Nutztiere (Pferd, Esel…)

• Wassermühlen und Windräder

• Dampfmaschine

• Ottomotor

• Solarenergie

Erneuerbare Energie:

Erneuerbare Energien stecken in Wind, Wasser, Sonne, Biomasse oder Erdwärme. Erneuerbar oder regenerativ heißen sie deshalb, weil sie von der Natur immer wieder zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei ihrer Nutzung keine oder kaum Umweltschäden entstehen und sie (fast) keine Rohstoffe verbrauchen.

Nicht erneuerbare Energie:

Zu dieser Energieart gehören z.B. Erdöl, Erdgas, Steinkohle und Kernenergie, also solche Stoffe, die nach einmaligem Benutzen verbraucht sind. Diese nennt man auch primäre Energieträger. Sie können in ihrer natürlichen Form genutzt werden, während die sekundären Energieträger vorher umgewandelt werden müssen.

2. Erdöl

Die wichtigsten Erdölfundorte sind Venezuela, Nigeria, Algerien, Libyen, Syrien, Iran, Saudi-Arabien, Norwegen, Indonesien, Australien, Mexiko, China, Ägypten, Golfstaaten und die Vereinigten Arabischen Emirate, die Opec-Länder spielen dabei

nur eine geringe Rolle. Das Erdöl kommt hauptsächlich aus den EU-Ländern. Die Ölpreise sind seit 1998 stark angestiegen und steigen weiter.

Das Erdöl gelangt hauptsächlich über den Indischen Ozean, den Atlantik, den Suezkanal, das Kap der guten Hoffnung, das Rote- und Mittelmeer und die Straße von Gibraltar zu den Verbrauchern.

Die Importhäfen in Europa:

• Rotterdamm: Köln, Wesseling

• Rotterdamm: Antwerpen

• Malaga: Puertollano

• Marseille: Lyon, Basel, Frankfurt, Köln, Rotterdamm

• Genua: Aosta, Collembey/Murraz

• Genua: Rho/Genua, Mailand

• Genua: Piacenca, Cremona

• Triest: München, Stuttgart, Frankfurt, Köln, Rotterdamm

• London: Liverpool, Glasgow, Aberdeen, Haugesund

• Milford Haven: vorbei an London, Nordsee



3. Kernenergie

Seit 1960 wird mit der Energie der Kernspaltung gearbeitet. Lange Zeit wurde die Entwicklung dieser gefährlichen, aber auch nützlichen Energie nicht bemerkt, bis schließlich zehn Jahre später die Probleme der Kernenergie an die Öffentlichkeit kamen. Es wurde verhandelt, ob Kernkraftwerke sich lohnen oder ob sie eine große Gefahr sind.

1. Pro:

Kernkraftwerke erzeugen Strom billiger als herkömmliche Kernkraftwerke, weil sie niedrige Brennstoffkosten haben. Außerdem können die Energieträger Kohle, Erdöl, Erdgas und Wasser (nicht erneuerbare Energie) den Bedarf der Energie auf Dauer nicht decken, weil er sich etwa alle 10 Jahre verdoppelt.

Contra:

Auch die Kosten der Entwicklung müssen berücksichtigt werden. Für

diese ist der Staat zuständig. Außerdem muss sich der Energiebedarf nicht zwangsweise alle 10 Jahre verdoppeln. Durch Einsparungen könnte diese Entwicklung gestoppt werden. Die Kohlevorkommen, genauso wie das Erdöl reichen für die nächsten 100 Jahre. So müsste nur die Technik, die zur Gewinnung gebraucht wird entwickelt werden.



2. Pro:

Es entweichen zwar Nebelschwaden aus den Kühltürmen der Kernkraftwerke, keineswegs wird aber hierdurch eine geschlossene Wolkendecke entstehen. Es können sich also hieraus keine Gefahren für die Pflanzen entwickeln. Außerdem arbeiten die Kühltürme nur, wenn der Rhein wenig Wasser führt. Bei diesem Punkt muss außerdem berücksichtigt werden, dass auch andere Kraftwerke Feuchtigkeit an die Luft abgeben.

Contra:

Wenn bestimmte landschaftliche Aspekte zusammenkommen (z.B. tiefergelegene Kraftwerke) können die kalten Abgase nicht in die wärmere Luft entweichen. Es bildet sich ein Deckel.

3. Pro:

Das rückgeleitete Wasser der Kernkraftwerke so wie der herkömmlichen Kernkraftwerke erwärmt das Flusswasser. So können die Schmutzstoffe, die mit dem Abwasser in den Fluss gelangen, schneller abgebaut werden. Dazu wird jedoch Sauerstoff benötigt und deswegen nimmt der Sauerstoffverbrauch ebenfalls zu. Aus diesem Grund darf die Temperatur nicht zu hoch steigen. Für die einzelnen Flüsse gibt es eine Höchsttemperatur. Wenn diese eingehalten wird, kann es keinen Sauerstoffmangel geben.

Contra:

Mit dem Kühlwasser geben die Kernkraftwerke viel mehr Abwärme an die Flüsse ab als herkömmliche Kraftwerke. Das so erwärmte Flusswasser hat einen geringeren Sauerstoffgehalt. Dieses kann zu einer Vernichtung des Fischbestandes führen. Also darf das Flusswasser nicht über die angegebenen Höchsttemperatur erwärmet werden. Es kann des Weiteren zu Vergiftungen des Wassers führen, wenn zu große Abwassermengen in den Fluss eingeleitet werden.

4. Pro:

Wir sind ständig radioaktiver Strahlung aus dem Weltraum, der Medizin (Röntgenstrahlen) und der Erdkruste ausgesetzt. Bisher wurden keine gesundheitlichen Schäden festgestellt. Kernkraftwerke haben eine geringere Strahlung als die der Röntgenstrahlen. Sie kann nach Meinung der Forscher also weder für die dort Beschäftigten, noch für die Bevölkerung gefährlich sein.

Contra:

Radioaktive Strahlen sind gefährlich. Es wurde noch nicht bewiesen, dass Röntgenstrahlen keine Erkrankungen hervorrufen. Radioaktive Strahlen können Krebs auslösen, Veränderungen des Erbguts hervorrufen und es kann eine Gefährdung für Schwangere sein.



5. Pro:

Bei Kernkraftwerken sind so viele Sicherheitsvorrichtungen eingebaut worden wie bei keiner anderen technischen Anlage. Für die Sicherheitsplanung geht man von einem „größten anzunehmenden Unfall“, dem GAU aus, der aber wie berechnet, nur alle 100 000 Jahre auftritt. Es ist also so sicher gebaut, dass bei einem solchen Unfall nicht mehr als die gesundheitlich zulässige Strahlenmenge an die Umgebung abgegeben wird.

Contra:

Andere Wissenschaftler jedoch berechnen den Unfall schon nach 17 000 Jahren. Käme es zu diesem Unfall, würden zerstörte und geschmolzene Reaktoren mit ungeheurer radioaktiver Strahlung in den Boden sinken. Die Folgen wären mindestens mehrere hunderttausend Tote und die Verwüstung ganzer Landstriche.



4. Steinkohle

Steinkohle ist ein fossiler Brennstoff. Wegen ihres höheren Alters liegt sie meist tiefer als Braunkohle und muss unter Tage abgebaut werden (Fördertiefen heute bis zu 1.200 m).

Verwand wird Steinkohle zur Stromerzeugung, als Koks (Kokerei) in der Eisenindustrie und als Brechkoks und Eierkohle zur Hausfeuerung (Heizung, Ofenheizung). Zusammen mit Gas und Öl ist es die Energiequelle der Welt, wobei Kohle der am längsten verfügbare Energieträger ist. In Deutschland ist die Kohle außerdem der einzige nennenswerte verfügbare Energieträger und deckt zusammen mit der Importkohle rund 53 Prozent des deutschen Strombedarfs.

Steinkohle wird hauptsächlich in China (1330 Tonnen) und den USA (927 Tonnen) abgebaut. Danach kommen Indien, Südafrika, Australien, Polen, Deutschland, Großbritannien und Kanada.

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