Erdmittelzeit (Mesozoikum) --- Trias

Kategorie: Erdkunde
Eingesendet: 19.06.2006
Wörter: 23078
Autor: Stormhunter
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Erdmittelzeit (Mesozoikum) --- Trias

Erdkunde

 

Trias

 

Inhaltsverzeichnis

 

1.Allgemein............................................................................................................Seite 1

 

2.Tiere....................................................................................................................Seite 2

 

3.Pflanzen..............................................................................................................Seite 3

 

4.Quellen...............................................................................................................Seite 4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Erdmittelzeit (Mesozoikum)

1.Allgemein:


Trias, in der geologischen Zeitrechnung die älteste der drei Perioden des Mesozoikums. Die zwischen Perm und Jura gelegene Trias begann vor 250 Millionen Jahren und endete vor 205 Millionen Jahren. Die Landmassen waren in der Trias immer noch größtenteils in einem einzigen Kontinent, der Pangäa, vereint. Der Nordpol wanderte über die nördliche Kamtschatka, der Südpol über die Antarktis. Gegen Ende der Trias begann Pangäa auseinander zu brechen. Die Trias war durch ein insgesamt warmes Klima geprägt, das Wärmemaximum lag in der mittleren Trias (etwa 240 bis 230 Millionen Jahre vor heute). In dieser Zeit, wurde es sehr trocken und riesige Wüsten bildeten sich. Außerdem verdunstete viel Wasser, somit wurden die Gewässer zunehmend salziger. Die Polgebiete waren eisfrei, die Tropen reichten bis in hohe Breiten. In manchen Regionen gab es saisonale Klimaschwankungen, wie die Jahresringe von Bäumen belegen

Beschaffenheit des Landes:
In Deutschland, wird die Trias dreigeteilt (daher der Name - lateinisch: Dreiheit) in Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper. Mitteleuropa wies in der Trias ein Wüstenklima auf und wurde wiederholt von einem Randmeer der Tethys überflutet. Die Tethys war ein mesozoisches Meer, das durch die Gebirgsbildung immer mehr eingeengt wurde und als dessen Überrest das heutige Mittelmeer angesehen wird. Mitteleuropa war seit dem Perm als Becken (das so genannte Germanische Becken) ausgebildet, das durch mächtige Sedimente angefüllt wurde. Im Buntsandstein waren es vor allem Ablagerungen von Flüssen und flachen Seen, von Lagunen und flachen Meeresarmen. Der Verwitterungsschutt der umliegenden Festländer wurde abgelagert, und es bildeten sich Konglomerate, rote Sandsteine, Schiefertone, Kalksteine und Steinsalz. Im Muschelkalk war das Germanische Becken meeresüberflutet; es bildeten sich vor allem fossilreiche Kalksteine, aber auch Dolomite, Mergel und Steinsalz. Im Keuper schütteten Flüsse riesige Deltalandschaften auf, aus denen Sandsteine hervorgingen. Erneute Meeresvorstöße hinterließen Dolomite und Schiefertone.


2.Tiere:


In den Gewässern entwickelten sich zahlreiche Schalentiere, wie zum Beispiel Austern. Auch neue Gastropoden (Schnecken und ihre Verwandten) entstanden. Die Gewässer wurden zunehmend niedriger und gaben steinige Küsten frei. Dort lebten zahlreiche Schnecken, wie zum Beispiel die Napfschneken, die Strandschnecken und die Kreiselschnecken. Außerdem entwickelten sich die ersten "modernen" Seeigel, auch die Ammoniten waren immer noch zugegen.

Auch in den Meeren lebten bereits zahlreiche Tiere. Haie und Knochenfische entwickelten besondere Kiefer zum zermalmen von Krabben und Schalentieren (Miesmuscheln). Der Nothosaurier war ein echsenartiges Lebewesen und schnappte mit seinen scharfen Zähnen nach Fischen. Der delphinähnliche Ichthyosaurier verließ sich bei seiner Jagd ganz auf seine Schnelligkeit.



Die Landtiere waren sich in der Trias auf der ganzen Welt sehr ähnlich. Viele Tiere aus der Perm starben am Anfang der Trias vermutlich, wegen der Klimaänderung aus. Einige säugetierähnlichen Reptilien jedoch überlebten, viele sogar in großer Zahl. Riesige Herden von Pflanzenfressenden Lystrosaurus- Reptilien suhlten sich an See- und Flussufern. Ihre Fossilien wurden in China, Indien, Südafrika und sogar in Antarktika gefunden.

Die Raubtiere in der Trias waren zum einen, einige Cynodonten ("Hundezähne"), die Jagd auf langsame Herden der Pflanzenfresser machten, und einne neu entstandene Reptiliengruppe, die so genannten Archosaurier ("herrschende Reptilien").

Einige Tiere wie etwa die kleine permische Eidechse Weigeltisaurus hatten bereits erste Flugversuche gemacht, sie besaßen jedoch noch keine richtigen Flügel. Sie glitten vielmehr mit Hilfe von Flughäuten, die zwischen stark verlängerten Rippen gespannt waren, von Baum zu Baum.


3.Pflanzen:


Noch heute lebende Pflanzen sind u. a. Ginkgos, die eine zunehmende Formenvielfalt und Häufigkeit zeigten, sowie Schachtelhalme. In der Trias erschienen erstmals Palmfarne, die als "lebende Fossilien” gelten. Am Ende der Trias treten die Vorläufer der Blütenpflanzen auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.Quellen

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Trias_%28Geologie%29

 

http://www.zum.de/Faecher/Materialien/beck/13/bs13-53.htm

 

http://www.tiere-online.de/Erdzeitalter.htm

 

 

 



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Kommentare

  • LaRrYmAgI
    Thu, 17 Jan 2008 14:58:43 GMT na toll von LaRrYmAgI

    lol zviil Abständ

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