| Kategorie: | lektüre |
|---|---|
| Eingesendet: | 19.04.2007 |
| Wörter: | 1967 |
| Autor: | Meline |
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Inhaltsangabe: "Unerlaubter
Weitschuss"
Die Geschichte "Unerlaubter
Weitschuss" von Peter Grosz handelt von einem Jungen, der aus schwierigen
Familienverhältnissen kommt und vor allem dadurch anfängt kriminell zu werden.
Die Geschichte ist ein ständiger Wechsel zwischen der Gegenwart und
Vergangenheit. Während Edgar, der auch Pille genannt wird, in der Deutschstunde
sitzt und den Parkplatz beobachtet, kreisen seine Gedanken immer wieder in
vergangene Zeit zurück.
Zu hause wird er geschlagen, sein Vater ist Alkoholiker und handelt daher oft
im Rausch, seine Mutter hat eigentlich auch nie richtig Zeit für ihn.
Als er auf dem Parkplatz ein fremdes Auto ankommen sieht und daraus zwei Typen
aussteigen, denkt er, dass sie von der Polizei sind und wegen ihm kommen.
Er hat nämlich aufgrund seiner blauen Flecken einfach gesagt, erspiele
Eishockey und als Beweis hat er sich einen Schläger gekauft. Doch da er so gut
wie kein Geld besitzt, stiehlt er zu hause, wie es ihm sein Vater vorgemacht
hat, und erpresst jüngere Schüler auf Schutzgeld.
Durch die Schläge zu hause und dem Druck, der dadurch in der Schule entsteht,
bauen sich natürlich auch bei ihm Aggressionen auf - die er dann an
"unschuldigen" Dingen wie einer Büste, die in der Schule steht,
auslässt und sie völlig zerstört.
Als die beiden Polizisten die Schule betreten, bleibt Edgar resigniert sitzen.
Er hat nicht mehr den Mut und die Kraft zu handeln, er möchte sich nur noch
"ausruhen".
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