Einleitung
Der Roman „Das Parfum“, welcher1985 im Diogenes Verlag erschienen ist, ist von Patrick Süskind und handelt von Jean-Baptiste Grenouille, einem Duftgenie, der im Laufe seines Lebens lernt diese Besonderheit zu nutzen. Dies formt seinen Charakter natürlich auf eine besondere Art, die ich im Folgenden erläutern werden.
Jean-Baptiste Grenouille wird am Anfang des 18. Jahrhunderts in Paris geboren. Seine Mutter will ihn auf dem Fischmarkt, wo sie ihn gebärt einfach liegen und sterben lassen, jedoch rechnet sie nicht mit seinem eisernen Lebenswillen, der dazu führt, dass Grenouilles Mutter gehängt wird und Grenouille von einer Amme zur anderen gereicht wird. Er unterscheidet sich nur mit einer Eigenschaft von den anderen Kindern – er hat keinen Geruch. Doch dieser scheinbar unwichtige Fehler an ihm lässt andere Leute einen gewissen Abstand von ihm halten. Auch, dass er einen unglaublichen Geruchssinn hat, führt zu einem Misstrauen von seinen Mitmenschen. Somit wird er mit acht Jahren zum Gerber Grimal gebracht, wo er seinen eisernen Lebenswillen erneut unter Beweis stellt in dem er einen lebensgefährlichen Milzbrand überlebt. Grenouille schafft es, dass der Parfumeur Baldini ihn bei sich aufnimmt. Doch nach einiger Zeit, als Grenouille alles erlernt hat, entscheidet er sich nach Grasse zu ziehen, um dort andere und besser Methoden zu erlernen um einen Duft zu verewigen. Denn sein Ziel ist es, den perfekten Geruch zu kreieren. Auf dem Weg nach Grasse findet er sich aber in einer geruchlosen Einsamkeit wieder und lebt 7 Jahre in einer Höhle, um dem menschlichen Geruch zu entkommen. Schließlich gelangt er doch nacht Grasse, nach dem sein Geruchskönigreich ineinader fällt. Schließlich widmet er sich weiter seinem Wunsch das perfekte Parfum zu erschaffen und schafft es letztendlich auch, trotz aller Konsequenzen.
Hauptteil
Schon von Anfang an zeigt sich, dass Grenouille etwas Besonderes ist. Doch schon als Kind macht ihn seine Einzigartigkeit zu einem Einzelgänger, denn die anderen Kinder gruseln sich vor ihm. „Vom ersten Tag an war ihnen der Neue unheimlich. …“ „Sie konnten ihn nicht riechen….“(S.30) So ist Grenouille lieber allein und beschäftigt sich mit seiner eigenen Gerüchewelt. Jean-Baptiste entwickelt sich zu einem Einzelgänger, doch das stört ihn nicht, denn so etwas wie Freundschaft kennt er nicht. „Recht, Gewissen, Gott, Freude, Verantwortung, Demut, Dankbarkeit usw. – was damit ausgedrückt werden sollte, war und blieb ihm schleierhaft.“(S.33)
Außerdem zeigt er auch von seiner Geburt an, dass er überleben will! Diese Eigenschaft zeigt er immer wieder. „…zäh, genügsam, unauffällig..“ (S.41) Grenouilles Leben hat aber einen Sinn – er will immer wieder einen besseren Geruch in seiner imaginären Sammlung haben. „Für Grenouille stand fest, dass ohne den Besitz des Duftes sein Leben keinen Sinn mehr hatte“(S.55) Seine Zielstrebigkeit bringt ihn sogar dazu bei Baldini zu arbeiten, auch wenn er weiß, dass Baldini ihm eigentlich nicht gewachsen ist. Dort will er jedoch die Verfahren um Duftstoffe herzustellen zu erlernen. „Er wollte ja wirklich lernen. Nicht das Mischen von Parfums, nicht die rechte Komposition eines Duftes, natürlich nicht!“(S.121)
Nach und nach wird Jean-Baptist klar, dass er wirklich etwas Einzigartiges ist. Dies hat zur Folge, dass er eine Selbstsicherheit entwickelt, und keine Skrupel hat seine Ziele mit allen Methoden, die es gibt, zu erreichen. Obwohl er sich eigentlich nicht als Mensch sieht, gibt es einen Moment, als sogar er Liebe empfindet. „Er liebte den Duft.“(S.242) Diese Liebe bringt ihn mehr und mehr dazu seinen Plan auszuarbeiten, um den Duft zu bekommen. Sein Hass den Menschen gegenüber bringt Grenouille nur noch mehr dazu sich seinen Wunsch zu erfüllen. „Am befreiendsten empfand er die Entfernunf von den Menschn.“ (S.148) „Aber der Haß, den er für die Menschen empfand, blieb ohne Echo“ (S.306)
Der Autor versucht mit all diesen negativen Eigenschaften zu zeigen, welch ein Scheusal Grenouille ist, jedoch zeigt er uns auch, dass auch Grenouille nur ein Mensch ist, der etwas erreichen will. Auch wenn Grenouille uns als Mörder beschrieben wird, hat der Leser Mitleid mit ihm. Grenouille ist ein selbstsicherere und zielstrebiger Mann. Er ist zwar auch ein Mörder, doch für ihn persönlich mordet er nicht. Im Gegenteil, er lässt den engelsgleichen Duft weiterleben.
Der Leser ist fasziniert von einer Welt von Gerüchen. Einerseits kann der Leser sich das alles nicht vorstellen, doch gerade diese Reise in die Welt der Gerüche macht dieses Buch so lesenswert.
Anmerkung des Einsenders:
verfasst von Deutsch-Lkler ;)
Diskussion
Dein Kommentar
Was hältst du von dem Dokument "Das Parfum" - Patrick Süßkind Zusammenfassung? Sag uns eines Meinung!
Diskussion
Dein Kommentar
Was hältst du von dem Dokument "Das Parfum" - Patrick Süßkind Zusammenfassung? Sag uns eines Meinung!
Kommentare