Inhaltsangabe Frühlings erwachen

Kategorie: Deutsch
Eingesendet: 14.09.2006
Wörter: 26968
Autor: JimmyPop22
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Inhaltsangabe Frühlings erwachen

 

          I.      Akt

 

1.     Szene

Zum 14. Geburtstag ihrer Tochter Wendla, hat Frau Bergmann deren Kleid länger gemacht und erregt da durch ihr Missfall. In Wahrheit will die Mutter ihr heranreifendes Kind vor den begehrlichen Blicken der Männer schützten.

Über dieses eigentliche Motiv der Mutter wird Wendla im Dunklen gelassen. Wendlas körperliche Veränderung, ihr Hang zur Grübelei und die unbewusste Artikulation ihrer Erotischen Vorstellung machen klar, dass sie mitten in der Pubertät ist.

 

2.     Szene

Es ist Sonntag Abend, Melchior und Moritz gehen spazieren. Zuvor hatten sie sich mit ihren Freunden und Klassenkameraden unterhalten. Diese jedoch sind gegangen und  nun unterhalten sich Moritz und Melchior über  ihre männlichen Regungen.  Bei diesem Gespräch erkennt man, dass Melchior, obwohl er ein Jahr jünger ist als Moritz, reifer und aufgeklärter ist. Melchior will Moritz alles erklären was er weiß, doch Moritz lehnt es ab und schlägt stattdessen vor, dass Melchior ihm alles aufschreiben soll und ihm in die Mappe stecken soll.

 

3.     Szene

Wendla und ihre Freundinnen Thea und Martha unterhalten sich bei einem Spaziergang. Sie kommen darauf zu sprechen, dass man durch Heirat Kinder bekommen soll und ob sie auch welche bekommen wollen. Hier wird deutlich, dass sie im Gegensatz  zu den Jungen kein Interesse und keine Erfahrungen in der Sexualität haben.

 

4.     Szene

In dieser Szene unterhalten sich die Freunde um Melchior in der Parkanlage vor ihrem Gymnasium. Als Melchior bemerkte, dass Moritz fehlt fragt er seine Freunde und Robert sagt ihm nach kurzem Zögern, dass dieser im Konferenzzimmer der Lehrer ist und gucken will ob er versetzt wird. Nach kurzer Zeit kommt Moritz und sagt er habe gelesen, dass er versetzt wird.

5.     Szene

Melchior und Wendla treffen sich in dieser Szene im Wald. Sie legen sich unter einen Baum und reden darüber, dass Wendla zu armen Familien geht und denen Essen bringt. Im Laufe des Gesprächs kommen sie darauf zu sprechen, dass sie beiden noch nie geschlagen wurden aber gerne das Gefühl mal kennen lernen wollen. Daher bittet Wendla Melchior sie zu schlagen. Er tut es auch und steigert sich, unter kräftigem Weinen immer mehr hinein.

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                                         II.      Akt

 

1.    Szene

Moritz ist in dieser Szene zu Gast bei Melchior. Die beiden unterhalten sich als Frau Gabor ins Zimmer hineinkommt. Sie hat den beiden Tee gebrach und bemerkt, dass ihr Sohn Melchior  das Buch „Faust“ ließt. Dies hält sie jedoch nicht für ratsam, da sie denkt Melchior würde es nicht verstehen. Doch er sagt, er lese es immer zu zweit damit er alles versteht. Als Frau Gabor gegangen ist kommen die beiden auf den Aufsatz, den Melchior für Moritz über die Fortpflanzung geschrieben hat, zu sprechen. Moritz hat den Aufsatz heimlich gelesen und ist froh über sein neues Wissen.

Jedoch zweifelt er einiges an. Das zeigt, dass er nicht so gebildet und erfahren ist als Melchior. Da er den Aufsatz heimlich gelesen hat und Melchior ihm sagt er solle alles für sich behalten, erkennt man, dass dieses Thema damals sehr umstritten war und die beiden nicht erwischt werden wollen.

 

2.    Szene

In dieser Szene geht es, wie in der vorherigen um Aufklärung. Da die Nachbarin der Familie Bergmann ein Kind bekommen hat, möchte Wendla von ihrer Mutter aufgeklärt werden. Diese jedoch versucht Wendla klar zu machen, dass die Kinder vom Storch gebraucht werden. Nach einer kleinen Diskussion, in der Wendla mit ihrer Ironie glänzt, will Frau Bergmann ihrer Tochter nun die Wahrheit sagen. Sie erklärt, dass wenn man ein Kind bekommen möchte den Mann sehr, sehr lieben muss. Dann würde man Kinder bekommen.

Hier hat sich gezeigt, dass Wendla in der Unterhaltung mit ihrer Mutter dominiert ist und sie sie mit dem Mittel der Übertreibung und Ironie ihrer Mutter die „richtige“ Wahrheit entlocken will. Doch diese lügt erneut und man erkennt, wie schwer es damals für den Menschen war über Sexualität zu reden.

3.    Szene

Hänschen Rilow befriedigt sich in dieser Szene selbst. Er hat ein Bild der Venus von Palma mit auf die Toilette genommen und die Tür hinter sich verriegelt. Während er sich selbstbefriedigt führt er Selbstgespräche in denen er wie in Tranche seinen Gedanken zu freien Lauf läst.

4.    Szene

Als Wendla nach Melchior auf dem Heuboden sucht, da dieser bei der Ernte helfen soll, kommt es zum Geschlechtsverkehr zwischen den beiden. Wendla versucht sich scheinbar mit Worten zu wehren doch Melchior gibt nicht nach und schläft mit ihr.

 

5.    Szene

In dieser Szene verfasst Frau Gabor einen Brief an Moritz Stiefel. Diese hatte sie um Geld für eine Auswanderung nach Amerika gebeten. Doch Frau Bergmann gibt ihm kein Geld sonder tröstet ihn scheinbar. Doch man merk, dass sie ihm eigentlich nur eine Erpressung unterstell und sich als führsorglich und vorteilhaft darstellen will. Sie will keinerlei Verantwortungen für Moritz` Verhalten übernehmen und sie eigentlich nicht weiter um ihn kümmern möchte. Daher schreibt sie ihm auch nur ein Brief anstatt z.B. mit Moritz Eltern reden.

 

 

 

 

 

6.    Szene

Wendla sitzt in diese Szene in dem Garten ihres Hauses und führt einen inneren Monolog. Sie überlegt sich eine Ausrede für ihrer Mutter, da sie die Nacht nicht zu Hause geschlafen hat. Außerdem wünscht sie sich jemandem, dem sie um den Hals fallen kann und mit dem sie über ihre Nacht mit Melchior sprechen kann. Dies zeigt, wie glücklich Wendla ist und dass sie es nicht bereut.

7.    Szene

In dieser letzten Szene des zweiten Aktes wandert Moritz durch das Ufergras. Er läst sein Leben Revuepassieren und verfällt in Depressionen. Da trifft er Ilse eine Schulkameradin und sie reden über ihre Kindheit. Doch als Ilse wieder gegangen ist verfällt Moritz zurück in seine Depressionen. Schließlich zündet er den Brief, den er von Frau Gabor bekommen hatte, der auch einen der Gründe für seine Stimmung ist, an und nimmt sich das Leben.

 

 

 

                                                                                                                                                                    III.      Akt

 

1.    Szene

In dieser Szene wird, in eine Konferenz über Melchiors Verbleib auf der Schule diskutiert. Herr Stiefel hat nämlich die Aufzeichnungen, die Melchior über den Geschlechtsverkehr verfasst hat, gefunden und macht ihn nun für den Selbstmord von seinem Sohn, Moritz verantwortlich, da dieser durch die Aufzeichnungen angeblich verwirrt und verstört war.

Auf der Konferenz jedoch beschäftigen sich die Lehrer anfangs  nicht mit diesem Sachverhalt,  sonder diskutieren, ob ein Fenster auf gemacht werden soll oder zu bleiben soll. Nach dieser Diskussion kommen sie zum eigentlichen Sachverhalt. Rektor Sonnenstich befürchtet, dass es mehr solcher Selbstmorde geben wird und dass Melchior einen schlechten Einfluss auf seine Mitschüler hat. Dann wird Melchior hinzu geholt und  Sonnenstich stellt ihm Fragen, die er jedoch nur mit „ja“ oder „nein“ beantworten darf. Melchior hat keine Change sich zu verteidigen oder überhaupt zur Sache zu äußern, da Rektor Sonnenstich in der ganzen Konferenz seine Machtposition ausnutzt. Als Melchior  dann  versuch alles zu erklären unterbricht ihn Sonnenstich sofort und liest die Konferenz.

 

2.    Szene

In dieser Szene wird Moritz beerdigt. Als  Pastor Kahlbach seine  Rede abgeschlossen hat gehen alle Trauergäste. Unter ihnen auch der Lehrer Knochenbruch und Rektor Sonnenstich.  Diese jedoch wie auch die anderen Gäste trauen nicht um Moritz sonder beschimpfen ihn. Er wird als verhurt und versumpft von Knochenbruch beschimpft und Herr Stiefel zweifelt seine Vaterschaft an.

Nicht nur die Erwachsenen sprechen nicht gut über Moritz sonder auch seine Freunde. Otto erwähnt z.B. dass er noch Geld von Moritz bekomme. Die einzigen die wirklich trauern sind Ilse und Martha. Diese reden über seinen Mord und Ilse will die Pistole, mit der er sich erschossen hat als Erinnerung behalten.

 

 

3.    Szene

In dieser Szene streiten sich Herr und Frau Gabor die Eltern von Melchior. Melchior wurde zwar nicht der Schule verwiesene doch er soll, wenn es nach Herrn Gabors Wunsch gehe,  in eine Korrektionsanstalt, da sein offenes sexuelles Verhalten für ihn ein Frevel darstellt. Außerdem ist er entsetz über die Tatsache das sie Melchior sexuell an einem Mädchen vergangen hat wie er von einer Frau erfahren hat.

Nach einer langen Diskussion, in der Frau Gabor keine Fehler in ihrer freien Erziehungsmaßnahme sieht, kommen die Eltern zum Endschluss, dass es für Melchior besser sei in die Anstallt zu gehen.

 

4.    Szene

Melchior befindet sich in dieser Szene in der Korrektionsanstalt. Er ist mit ein paar anderen Männern, welche ein Glücksspiel um 20 Pfennig machen, im Flur.  Melchior entwickelt Pläne, wie er aus der Anstalt fliehen kann. Er denkt über die Anfreundung mit einigen Männern nach, da diese ihm bei seiner Flucht helfen können.

Im Verlauf seiner Überlegungen verwirren seine Gedanken immer mehr. Er muss an Wendla und Moritz denken, doch er versucht sich auf seine Flucht und das Leben danach zu konzentrieren.

 

5.    Szene

 

Da Wendla durch den Geschlechtsverkehr mit Melchior schwanger geworden ist, geht es ihr nicht gut. Ihr ist übel und sie hat keinen Appetit mehr. Daher ist Dr. von Brausepulver gekommen und hat sie untersucht. Er verschreibt ihr Tabletten gegen Bleichsucht, da er nicht sagen will, dass Wendla schwanger ist. Auch ihre Mutter die weiß, dass Wendla schwanger ist, redet ihr ein, die Bleichsucht zu haben. Doch als Wendla den Verdacht äußert, sie denken, dass sie die Wassersucht habe und Sterben  müsse, erzählt Frau Bergmann ihr die Wahrheit. Aber Wendla wundert sich, da ihre Mutter ihr erklärte, dass man nur ein Kind bekommt wenn man verheiratet sei.

Doch Frau Bergmann versucht die Schuld  von sich zu weisen, indem sie nicht näher drauf eingeht und Wendla zum durchhalten anfleht.

 

6.    Szene

Es ist Sonnenuntergang und Hänschen Rilow und Ernst Röbel sitzen im Weinberg. Sie schauen den Sonnenuntergang, unterhalten sich und essen Trauben. Als  Hänschen Ernst tröstet, da dieser traurig ist, küsst er ihn plötzlich. Dieser jedoch ist nicht erschrocken sonder erfreut und küsst ihn ebenfalls.  

 

7.    Szene

In der letzten Szene bricht Melchior aus der Korrektionsanstalt aus. Er ist über die Mauer geklettert und aus Versehen auf ein Kreuz eines Grabes getreten. Als er weiter geht und das Grab von Wendla sieht, macht er große Vorwürfe, er sei ihr Mörder gewesen.

Da taucht plötzlich Moritz als Geist auf. Die beiden unterhalten sich wo bei Moritz versuch Melchior den Tod schmackhaft zu machen und ihn, durch berühren seiner Hand zu tötet.

Da kommt ein vermummter Mann hinzu, der die positiven Aussagen Moritz` über Tod in Frage stellt und Melchior davon abhält sich umzubringen. Stattdessen geht der mit dem Mann mit. Dieser jedoch will ihm nicht sagen wo sie hingehen oder wer er ist.

Moritz sieh auch ein, dass es falsch war Melchior töten zu wollen und geht nach der Verabschiedung wieder in sein Grab, von welchem Melchior das Kreuz umgetreten hatte.

Diskussion

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Kommentare

  • unbekannt
    Thu, 17 May 2012 08:33:31 GMT Super ! von Riven (Gast)

    gute Arbeit

  • unbekannt
    Sun, 15 Apr 2012 18:38:22 GMT Dankööö :D von Superto (Gast)

    Hat mir sehr geholfen

  • unbekannt
    Thu, 15 Dec 2011 18:03:19 GMT anna-sophie von anna-sophie (Gast)

    super buch!!! <3 :D

  • unbekannt
    Mon, 14 Nov 2011 16:32:02 GMT jop von jojio (Gast)

    Hat mir voll geholfen thx

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