Herbstgedicht

Kategorie: Gedichtsinterpretationen
Eingesendet: 14.11.2006
Wörter: 2207
Autor: Gremly
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Herbstgedicht

Herbstbild

 

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!

Die Luft ist still, als atmete man kaum,

Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,

Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!

Dies ist die Lese, die sie selber hält,

Denn heute löst sich von den Zweigen nur,

Was von dem milden Strahl der Sonne fällt.

 

Friedrich Hebbel

1813 - 1863

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