Die Räuber - Friedrich von Schiller

Kategorie: Deutsch
Eingesendet: 26.05.2006
Wörter: 25189
Autor: Aleera
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Die Räuber - Friedrich von Schiller

Kreatives Schreiben

 

Mitte des 18 Jahrhunderts (1760)

Franken: Schloss Moor

Sachsen: Studium

Böhmen: Wald der Räuber (79 Räuber z. Z. des Überfalls)

 

1. Akt

 

1. Szene: Franz fälscht Brief

2. Szene: Karl wird Räuberhauptmann

3. Szene: Franz bemüht sich um Amalia

 

2. Akt

 

1. Szene: Franz schmiedet den Plan, den Vater zu ermorden

2. Szene: Franz scheint erfolgreich

3. Szene: Gute und schlechte Räuber (Spiegelberg erzählt),

Befreiung Roller

 

3. Akt

 

1. Szene: Amalia wehrt sich gegen Franz  (Herman erzählt Wahrheit)

2. Szene: Karls Zweifel und Begegnung mit Kosinsky

 

4. Akt

 

1. Szene: Karl auf dem weg nach Hause

2. Szene: Daniel erhält den Mordauftrag

3. Szene: Daniel erkennt Karl (Narbe)

4. Szene: Karl und Amalia erkennen ihre Liebe

5. Szene: Selbstmordgedanken, Der alte Graf von Moor wird gefunden

 

5. Akt

 

1. Szene: Franz erdrosselt sich

2. Szene: Karl stellt sich der Justiz

 

 


itzt = jetzt

geizen = gierig streben

missraten = abgeraten

auszureichen = zu erreichen

frommen = nützen

Ahndung = Ahnung

Zeitung = Nachricht

Dukaten = Währung bis 1871 in D

Luderleben = sittenloses Leben

Galan = vornehmer Liebhaber

Wehmutter = Hebamme

Busenkind, Schoßkind = Lieblingskind

Exzesse = Ausschreitungen

geil = üppig, kraftvoll, ausgelassen

einen Rest setzen (schwäbisch) = bankrott sein

Pakta = Verträge

Schachern = feilschen

Säkulum = Jahrhundert

loh = flammend

Traktament = Bewirtung

Zahlen: funfzig, eilfe, zwo

Mort de ma vie! = Tod meines Lebens = Verdammt

Gaudium = Freude, Vergnügen

milzsüchtige Laune = schlechte Laune

Fatum = Schicksal

englisch = engelhaft

Junker = Sohn eines Edelmanns

Judizium = Urteil

Verweser = Verwalter

 

Portrait

gerochen = gerächt

Blutliebe

Lousdore

Kanaille

balsamisch

Pästilenz

ein End setzen

wähnen

Gräuel

Hülfe

schröcklich

Teufelsbrut

Heuchler

Schmach

Unglückseligster

mir grauet

abscheulich

entzwei brechen

nimmermehr

ekstatisch

dem Verstand entziehen

stünde

erwehren

grämen

sollt’s dem Teufel um ein Ohr gelten

Zeter und Lamento

Gomorrha und Sodom

Mammon

eine Prise Tobak

dörfen (=dürfen)


 

 

Franz:

Gewissenlos, von Natur benachteiligt, vom Vater benachteiligt, hochmütig, Minderwertigkeitskomplexe, fühlt sich ungerecht behandelt und will durch Intrigen ausgleichen, skrupelloser Machtherrscher, Reichtum und Macht im Vordergrund, Materialist, konsequent, Intellektueller = Schreibtischtäter, verbreitet Lügen, Egoist, will Gesellschaft zum Untertan machen, sich keiner Schuld bewusst, bis kurz vorm Ende unreligiös, hasst und beneidet Karl heimlich, hintergeht und lügt den Vater heimlich an, wünscht sich Vaterliebe

 

Karl:

Erstgeborener = Erbe, starrsinnig, Lieblingssohn, stolz, hochmütig, rebelliert gegen Konventionen, Kleinbürgerlichkeit, seine Familie und das politische System, private Enttäuschung, Rachebedürfnis, verliert Vertrauen in Gesellschaft, eigentliche Handlungsmotive kehren sich um, Gutes durch Gewalt?, am Ende resigniert und verzweifelt, inkonsequent und selbstbezogen. Schwarze Augen, buschige Augenbrauen (Franz beschreibt Karl als er ihn erkennt)

 

Der Alte Moor:

Alt, krank, willensschwach, ungerecht, passive, Selbstvorwürfe (spontan, ändern tut er aber nichts), jammert, selbstherrlich, keineswegs selbstkritisch, glaubt ans Schicksal, stirbt durch Schmerz, einfältig, keine Menschenkenntnis

 

Amalia:

Treu, kämpferisch, selbstbewusst, widerstandsfähig, großherzig, liebevoll, einfach, liebenswürdig, ehrlich, schwärmerisch, Karl ist ihr Ideal, gutgläubig, Gefühlsmensch. Noch keine 23 Jahre alt (sagt der Graf von Brand zu ihr)

 

Spiegelberg:

Jude, machtgierig, anarchistisch (ohne Gesetze), zerstörerische Großfantasien, sinnlose Gewalttaten, kann nur Razmann instrumentalisieren, Karl als Gegenspieler

 

Pater (katholisch): Bigott, unduldsam, der Obrigkeit untertan

 

Pastor Moser: (evangelisch) Lässt sich nicht einschüchtern, droht Franz mit der Rache Gottes

 

Daniel:

Treuer Diener, sehr religiös und gläubig, liebt Karl wie einen Sohn, spricht schwäbischen Dialekt (sagt oft „ei“)

 

Roller:

Zweifelt noch, lässt sich erst von den anderen überzeugen, schlägt Karl als Hauptmann vor. Karl und Roller werden / sind beste Freunde, bis in den Tod. Wurde gefoltert, doch er verriet trotzdem nicht, wo der Hauptmann sich befand. Karl rettet Roller und Roller gibt schließlich sein Leben für das von Karl.

 

Schweizer:

Als Erster von Spiegelbergs Plänen überzeugt, will Karl unbedingt als Hauptmann, verachtet Spiegelberg, (als er angstvoll jammert und später noch mehr). Er weiß auch, dass Spiegelberg im Kloster Nonnen beraubt hat. Ist voll und ganz auf Karls Seite (z.B. als der Pater fordert, Karl auszuliefern). Als Spiegelberg die Meuterei entfachen will, bringt Schweizer ihn um. Seinen Gehilfen Razmann vertreibt er. Nimmt die Bürde auf sich, Franz lebend zu Karl zu bringen. Doch als Franz bereits Selbstmord begangen hatte bei seinem Eintreffen, nimmt er sich das Leben.

 

Grimm:

Stimmt dem Räuberdasein zu, als die anderen es getan haben, war im Cäcilienkloster mit dabei, aber nicht wirklich einer von den Bösen.

 

Schwarz:

Brachte Karl den Brief von Franz, auch schnell vom Räuberleben überzeugt, will Karl als Hauptmann

 

Kosinsky:

Tritt erst viel später auf, seine Verlobte heißt Amalia, doch nachdem man ihn ungerechterweise des Verrats angeklagt hatte, ließ man Amalia die Wahl zwischen Kosinsky sterben zu lassen und die Mätresse des Fürsten zu werden. Sie opferte sich für ihn auf. Kosinsky spielt den Diener von Karl im Moorischen Schloss.

 

Schufterle:

Auch schnell vom Räuberleben überzeugt, er ist derjenige, der Karl berichtet, dass bei der Befreiung von Roller hauptsächlich Kinder, Greise, Kranke und Hochschwangere gestorben sind. Weil er ein Baby gefunden und in die Flammen geworfen hat verbannt Karl ihn. Als das Versteck umlagert wird, soll er sich als Reisender ausgeben.

 

Razmann:

Schnell vom Räuberleben überzeugt, böser Räuber, erfreut von Spiegelbergs Streich im Nonnenkloster zu hören. Wird von Spiegelberg angestiftet zur Meuterei gegen Karl. Doch Schweizer vertreibt ihn.

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Kommentare

  • unbekannt
    Sat, 09 May 2009 17:31:37 GMT hmm. von (Gast)

    das is yah ka schularbeit.
    thh.

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