| Kategorie: | Biologie |
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| Eingesendet: | 20.04.2006 |
| Wörter: | 18701 |
| Autor: | unbekannt |
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ZECKEN
Was für Tiere sind Zecken?
Zecken sind weltweit verbreitete blutsaugende Parasiten, die sich vom Blut ihrer Wirte ernähren. Sie haben als Überträger von Krankheiten auf Mensch und Tier zweifelhafte Berühmtheit erlangt. Ist eine Zecke mit Krankheitserregern infiziert, kann ein an und für sich harmloser Zeckenstich zur Gefahr für den Menschen werden. Im Darm oder in den Speicheldrüsen von Zecken können Bakterien oder Viren sitzen. Sticht eine Zecke zu, können diese Krankheitserreger in den Körper des Blutwirts gelangen. In Deutschland haben vor allem zwei durch Zecken übertragbare Erkrankungen Bedeutung: die von Bakterien ausgelöste Borreliose und die virale Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Darüber hinaus sind Zecken aber auch hoch spezialisierte Tiere, die durch Körperbau und Verhalten hervorragend an ihre Umwelt angepasst sind. Zecken gehören zu den Spinnentieren, genauer zur Ordnung der Milben. Die Zugehörigkeit zu den Spinnentieren erkennt man z.B. an den acht Beinen der erwachsenen Zecken. Zecken sind Parasiten. D.h. sie brauchen andere Lebewesen (in diesem Fall Tiere oder den Menschen), von deren Blut sie sich ernähren, ähnlich wie Stechmücken, manche Fledermäuse oder Blutegel. Zecken brauchen aber viel mehr Blut als andere Parasiten. Sie müssen im Extremfall bis zu 15 Tage lang auf einem Wirt bleiben und Blut trinken.
Wie viele Zeckenarten gibt es?
Bis heute sind weltweit über 800 Zeckenarten bekannt. Sie verteilen sich hauptsächlich auf die beiden Familien der Schild- und der Lederzecken. Schildzecken sind weltweit verbreitet, Ausnahmen bilden nur Arktis und Antarktis. Lederzecken kommen meistens in den Tropen und Subtropen vor. Schildzecken haben ihren Namen von dem harten Schild, den sie auf dem Rücken tragen. Lederzecken fehlt der Rückenschild, ihre Haut ist relativ weich und lederartig. In Deutschland sind die Schildzecken am weitesten verbreitet. Zu den Schildzecken gehört auch der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus). Von dieser Art werden in Deutschland Menschen am häufigsten gestochen. Zu den Schildzecken gehören außerdem die Schafzecke, die Igelzecke und die braune Hundezecke. Zu den Lederzecken gehört z.B. die ebenfalls in Deutschland vorkommende Taubenzecke.
UNTERSCHIED:
Im Gegensatz zu den Schildzecken leben sie in den Nestern, Bauten oder Ställen ihrer Wirtstiere.
Lebensräume
Die in Deutschland am häufigsten vorkommende Schildzecke lebt im Freien, vorzugsweise an Waldrändern, an Lichtungen oder an Bächen. Auch Gärten werden gerne als Lebensräume akzeptiert. Sie bewegen sich am Boden, im hohen Gras oder in Gebüsch und Unterholz. Dort treffen sie ihre bevorzugten Wirtstiere: kleine und größere Säugetiere wie z.B. Mäuse, Igel oder Rehe oder auch Vögel. Zecken lieben Feuchtigkeit und Wärme. Aus diesem Grund sind sie z.B. nach einem Regentag im Sommer besonders aktiv. Aber auch bei trockenem oder kühlem Wetter sind Zecken noch auf der Jagt nach Wirten. Solange der Boden im Wald noch feucht ist, überleben Zecken auch längere Trockenzeiten. Bei Kälte sind Zecken weniger aktiv, sie überleben aber auch kältere Perioden. Milde Winter überleben sie verborgen in der Laubstreu unter dem Schnee. Im Wasser können Zecken nicht überleben und ertrinken bzw. ersticken, da sie unter Wasser durch ihre an den Hinterbeinen gelegenen Atemöffnungen keine Luft mehr bekommen.
Fortbewegung und Verbreitung
Zecken sind keine Langstreckenläufer. Kurze Strecken können sie mit erstaunlicher Geschwindigkeit überwinden, ihre Energie reicht aber nur für wenige Meter. Trotzdem verbreiten sich Zecken über große Gebiete hinweg. Diese Verbreitung erreichen sie durch ihre Wirte: Zecken werden von ihren Wirten in Gebiete getragen, die "zu Fuß" für sie nicht erreichbar wären, besonders wenn es sich bei den Wirten um Vögel handelt. Hundezecken kamen in Europa ursprünglich nur in südlichen Ländern vor, verbreiten sich aber seit einigen Jahrzehnten auch in Deutschland. Eingeschleppt werden sie durch Hunde, die nach einem Urlaub aus südlichen Ländern zurück nach Deutschland kommen. Die Suche nach Opfern Um ihre Blutopfer besser erreichen zu können, klettern Zecken auf Gräser und Büsche. Eine erwachsene Zecke kann dabei bis zu 1,50 Meter hoch klettern. Meistens aber findet man sie in Knie- bis Hüfthöhe. Entgegen der weit verbreiteten Annahme klettern Zecken nicht auf Bäume und lassen sich von dort aus auch nicht fallen. Oft streckt sie ihre Vorderbeine in die Höhe, an denen sich auch das wichtigste Sinnesorgan der Zecken befindet (Hallersches Organ). Streift der ahnungslose Wirt die Zecke, hält sie sich blitzschnell mit den starken Krallen an ihren Vorderbeinen an der Haut, im Fell oder an der Kleidung fest. Dafür reicht eine Berührung von wenigen Sekundenbruchteilen aus. Sitzt die Zecke auf der Haut, sucht sie sich eine Stelle, an denen die Haut besonders dünn, feucht und warm ist. Den Menschen stechen Zecken daher besonders gerne in die Kniekehlen, unter den Armen, im Nacken, am Haaransatz oder zwischen den Beinen.
Natürliche Feinde der Zecke
Zecken haben nicht sehr viele natürliche Feinde. Einige Vogelarten fressen Zecken. Zecken können außerdem von bestimmen Fadenwürmern befallen werden, dieser Befall ist für die Zecke tödlich. Natürliche Feinde von Zecken sind zudem ein Ansatz zur natürlichen Bekämpfung der Blutsauger, die sich in den letzten Jahren aufgrund der milden Winter immer stärker vermehren. Hier ruhen die Hoffnungen auf Miniwespen (1-2mm) z.B. der Gattung Ixodiphagus, die sich auf Zecken spezialisiert hat. Aus den USA und Ostafrika ist bereits bekannt, dass die winzigen Wespen an Zecken parasitieren, die sich in Rindern festgebissen haben, indem sie die Zecken als Brutstätte für ihre eigenen Eier benutzen. Schlüpfen die Wespenlarven in der Zecke, fressen sie diese anschließend innerhalb weniger Tage von innen her auf. Zurück bleibt eine leere Zeckenhülle.
Körperbau
Als Spinnentiere haben ausgewachsene Zecken (ebenso wie Nymphen) acht Beine, als Larve besitzen sie nur sechs davon. Am Kopf befinden sich die Stech- und Saugorgane zur Nahrungsaufnahme. Am ersten Beinpaar sitzen die wichtigsten Sinnesorgane und die kräftigen Klauen, mit denen sich Zecken an ihren Opfern festhalten. Die Atemöffnungen befinden sich hinter dem letzten Beinpaar, die Geschlechtsteile sitzen am unteren Bauch. Beißen oder stechen Zecken? Zecken haben einen hochentwickelten Stechapparat, der für ihre Art der Nahrungsaufnahme hervorragend geeignet ist. Im Gegensatz z.B. zu Stechmücken stechen Zecken keine Adern an. Mit ihren scherenartigen Mundwerkzeugen (Cheliceren) reißen sie die Haut des Wirtes auf und graben mit ihrem "Stachel" (Hypostom) eine Grube in das Gewebe, die mit Blut volläuft und während des Saugvorganges immer wieder leergesaugt wird. Deshalb spricht man von einem Zeckenstich. Dabei gibt die Zecke während des Verdauungsvorgangs überschüssige Flüssigkeit zurück in die Wunde. Dieser Vorgang wiederholt sich während der gesamten Saugdauer. Hierbei können Erreger übertragen werden, die sich im Darm der Zecke befinden (z.B. Borrelien). Zecken ernähren sich ausschließlich von Blut, sie brauchen keine andere Nahrung. Mit einer einzigen Blutmahlzeit kann eine Zecke sehr lange überleben. Im Labor konnten Schildzecken, die vorher Blut gesaugt haben, bis zu 10 Jahre lang ohne weitere Nahrung überleben. Die Zecke saugt das Blut in ihren Darm. Dieser besteht aus vielen Anhängen und ist so dehnbar, dass eine vollgesaugte Zecke bis zu 200 mal so viel wiegen kann, wie eine hungrige. Um das Blut verdauen zu können, wendet die Zecke einen Trick an. Sie behält nur die nahrhaften und für sie wichtigen Bestandteile des Blutes (Nährstoffe), während die überschüssige Flüssigkeit wieder an den Wirt zurückgegeben wird.
Warum bemerkt man Zeckenstiche nicht?
Saugende Zecke auf der Haut Die Zecke sondert bereits während des Stechens mit ihrem Speichel ein Betäubungsmittel ab, das die Einstichstelle unempfindlich macht. Deshalb spürt man Zeckenstiche nicht, auch wenn der "Stachel" der Zecke wesentlich größer und gröber ist, als beispielweise der feine Stechrüssel einer Stechmücke. Darüber hinaus enthält der Speichel der Zecke bestimmte Stoffe, die dafür sorgen, dass das Blut nicht gerinnt und andere Stoffe, die verhindern dass sich die Einstichstelle entzündet. Bei diesem Vorgang können mit dem Speichel bereits Krankheitserreger von der Zecke an den Wirt (Menschen) übertragen werden (z.B. FSME-Viren). Der Stechapparat selbst besitzt zahlreiche kleine Widerhaken, die symmetrisch angeordnet sind. Mit ihnen hält sich die Zecke an ihrem Wirt fest. Das allein reicht aber bei vielen Zecken noch nicht aus, um zu verhindern, dass sie aufgrund ihres steigenden Eigengewichts beim Blutsaugen einfach abfallen. Sie produzieren etwa 5-30 Minuten nach dem Stich eine Art Klebstoff (Zement), durch den sie sich mit dem Wirt fest verkleben. Aus diesem Grund sind Zecken nur mit einem verhältnismäßig großen Kraftaufwand zu entfernen.
SINNESORGANE
Wie orientieren sich Zecken?
Nicht alle Zeckenarten haben Augen. Die meisten Schildzecken besitzen Augen, der gemeine Holzbock und Lederzecken dagegen nicht. Aber auch die Schildzecken mit Augen sehen nur sehr schlecht. Sie orientieren sich daher nicht über den Sehsinn, sondern hauptsächlich mit dem Hallerschen Organ und den zahlreichen Tasthaaren an ihren Beinen. Mit ihnen können sie Hindernisse und Bewegungen in ihrer Umwelt wahrnehmen. Wie erkennen Zecken ihre Opfer? Zecken erkennen ihre Opfer am Geruch, der Körperwärme und am ausgeatmeten Kohlendioxid. An den Vorderbeinen besitzen sie ein spezielles Organ, das auf die Erkennung bestimmter Stoffe ausgerichtet ist. Es befindet sich in einer grubenartigen Einsenkung und wird als Hallersches Organ bezeichnet. Das Hallersche Organ ist spezialisiert auf die Wahrnehmung verschiedenster Stoffe wie Buttersäure und Ammoniak, die im Schweiß enthalten sind und von Kohlendioxid, das beim Ausatmen entsteht. Mit Hilfe dieser Stoffe, die von Tieren und Menschen abgesondert werden, können Zecken ein herannahendes potentielles Opfer erkennen. Streift ein Wirt die Zecke, kann diese sich blitzschnell an ihm festhalten und anschließend eine geeignete Stelle für einen Stich suchen. Es ist nicht die Menge eines bestimmten Stoffes, die ein Tier oder den Menschen für eine Zecke besonders interessant macht, sondern die Mischung aus diesen Stoffen. Nur wenn sein Schweiß die "richtige Mischung" aufweist, erkennt die Zecke einen Menschen als möglichen Wirt. Man vermutet, dass aus diesem Grund manche Menschen öfter von Zecken gestochen werden, andere dagegen weniger.
Entwicklungszyklus
Wie entwickeln sich Zecken? Larven sind bei einer Größe von weniger als einem halben Millimeter mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Im Gegensatz zu den achtbeinigen erwachsenen Zecken besitzen Larven nur sechs Beine. Um sich zu entwickeln, benötigen Zecken für jeden Entwicklungsschritt eine Blutmahlzeit. Die weichhäutigen Laven befallen zum Blutsaugen vor allem Kleinsäuger wie Mäuse oder Igel. Nach dieser ersten Blutmahlzeit verlässt die Larve ihren Wirt und häutet sich während einer mehrwöchigen Reifezeit zur sogenannten Nymphe. Nymphen sind geschlechtslos, etwa doppelt so groß wie Larven, haben bereits acht Beine und ihre Haut ist stärker gepanzert als die von Larven. Wie die Larven verbringen sie zunächst eine Zeit freilebend, bevor sie sich ein Opfer für die nächste Blutmahlzeit suchen. Als Wirte suchen sich auch Nymphen bevorzugt kleinere Tiere, z.B. Amseln, Eichhörnchen, Igel oder Füchse. Aber auch Menschen werden nicht verschmäht. Aufgrund ihrer Anzahl sind Nymphen das Stadium von denen Menschen am häufigsten befallen werden. Nach der zweiten Blutmahlzeit folgt die zweite Häutung: Die Nymphe entwickelt sich zur ausgewachsenen und geschlechtsreifen Zecke. Erwachsene Zecken sind in ungesogenem Zustand 2 bis 4 Millimeter groß. Von diesem Entwicklungsstadium an unterscheiden sich nun auch männliche und weibliche Zecken. Im Erwachsenenstadium saugen hauptsächlich die weiblichen Zecken erneut Blut. Sie suchen sich dazu gerne auch größere Säugetiere als Wirte aus. Die Weibchen saugen allerdings um ein vielfaches mehr - sie brauchen das Blut eines Wirts zur Bildung von bis zu 3000 Eiern. Eine vollgesogene weibliche Zecke wiegt am Ende fast 200 mal soviel wie eine ungesogene.
Wie vermehren sich Zecken?
Die erwachsenen Zeckenweibchen senden beim Blutsaugen einen Duftstoff aus, der den Zeckenmännchen der Umgebung die Paarungsbereitschaft des Weibchens signalisiert. Männchen kopulieren immer, auch wenn das Weibchen noch kein Blut gesaugt hat. Das Zeckenmännchen ist viel kleiner als das Weibchen und klettert zur Paarung unter den Bauch des Weibchens, um ein Spermienpaket in deren Geschlechtsöffnung zu platzieren. Das Männchen stirbt nach der Paarung. Das Weibchen lässt sich voll gesogen vom Wirt abfallen und legt anschließend bis zu 3000 Eier. Hat es die Eier abgelegt stirbt auch das Weibchen.
KRANKHEITEN
Welche Krankheiten können Zecken übertragen? Die bekanntesten Krankheiten, die von Zecken übertragen werden können, sind FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis, eine schwere Form der Gehirn- bzw. Hirnhautentzündung) und Borreliose(eine Infektionskrankheit). Außerdem gibt es aber noch über 50 weitere Krankheiten, die weltweit von Zecken übertragen werden können. Die meisten sind aber sehr selten. Einige Beispiele sind: Ehrlichiose: Von Bakterien übertragen verursacht sie Kopfschmerzen, Fieber und Muskelschmerzen. Zeckenstichfieber: Es kommt hauptsächlich in den Mittelmeerländern vor und verursacht Fieber und Ausschlag. Babesiose: Auch sie tritt überwiegend am Mittelmeer auf. Fieber, Müdigkeit und Muskelschmerzen sind Kennzeichen der Babesiose. Sie ist allerdings selten.
THERAPIE: Gegen die FSME kann man sich impfen lassen, eine Therapie ist aber nicht möglich. Da die Borreliose eine bakterielle Erkrankung ist, lässt sie sich gut antibiotisch behandeln(eine Impfung ist nicht möglich.) DIE
HÄUFIGSTEN IRRTÜMER:
Die sechs häufigsten Irrtümer über Zecken
Nach wie vor kursieren viele falsche Vorstellungen von Zecken und den von ihnen übertragenen Krankheiten.
1. Zecken fallen von den Bäumen. Zecken lassen sich nicht von Bäumen fallen. Sie warten im Gras, im Unterholz und in Büschen auf Warmblüter, die die Zecken im Vorbeigehen abstreifen. ^ nach oben 2. Vor allem Jäger und Forstarbeiter sind von einer Ansteckung mit FSME gefährdet. 90 Prozent der FSME-Infektionen ziehen sich die Patienten bei Freizeit-Aktivitäten zu (Gartenarbeit, Campen, Wandern usw.).¹ ^ nach oben 3. Die Krankheit kommt nur im Frühsommer vor. Die meisten Erkrankungen werden hauptsächlich in den Monaten April bis Juli gemeldet. ^ nach oben 4. Bei uns besteht kein Risiko durch Zeckenstich. In ganz Deutschland können Zecken die Lyme-Borreliose übertragen (keine Impfung möglich). FSME-Übertragungen werden vor allem in Süddeutschland beobachtet. Allerdings beobachtet man in den letzten Jahren eine Ausweitung der Risikogebiete nach Norden hin. Ob eine Person gefährdet ist, hängt jedoch nicht nur von ihrem Wohnort, sondern auch von ihrer Mobilität und ihrem Freizeitverhalten ab. ^ nach oben 5. Mit der richtigen Kleidung kann ich mich schützen. Im Prinzip halten Gummistiefel und lange Hosen Zecken ab oder zumindest auf. Sicheren Schutz kann Kleidung allein jedoch nicht gewähren. Zecken können eine ganze Zeit herumkrabbeln und nach einer geeigneten "Stichstelle" suchen. ^ nach oben 6. Rechtzeitiges Entfernen der Zecke reicht aus. FSME-Viren können schon unmittelbar nach dem Stich übertragen werden. Von Borreliose-Erregern nimmt man an, dass die Übertragung erst nach längerem Saugen erfolgt. Allerdings gibt es auch hierbei Hinweise auf Infektionen innerhalb kürzerer Zeit.
SCHUTZ VOR ZECKEN
Wie schütze ich mich vor Zecken? Einen sicheren Schutz vor Zecken gibt es nicht. Aber man kann dennoch einiges tun, um Zeckenstiche zu vermeiden: Auf die richtige Kleidung achten. Geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln und lange Hosen tragen. Da Zecken hauptsächlich im Unterholz und an Gräsern sitzen, ist es sinnvoll, die Socken über die Hosenbeine zu ziehen. Helle Kleidung ist günstiger als dunkle, da man Zecken darauf gut erkennen und noch vor einem Stich entfernen kann. Nach einem Besuch im Freien in einem Zeckengebiet sollte man den ganzen Körper nach Zecken absuchen. Zecken suchen sich erst eine geeignete Stelle bevor sie stechen und krabbeln meist eine zeitlang am Körper entlang. Zecken bevorzugen dünne und warme Hautstellen, deshalb sollte man sich unter den Armen, in den Kniekehlen, am Hals, auf dem Kopf (vor allem bei Kindern) und im Schritt besonders gründlich auf Zecken untersuchen. Den Aufenthalt im hohen Gras oder Unterholz vermeiden. Insektenabweisende Mittel verwenden. Diese helfen zumindest eine Weile. Aber auch sie stellen keinesfalls einen sicheren Schutz vor Zecken dar. Wie wirken die zeckenabweisenden Mittel? Zecken suchen sich ihre Opfer nach dem Geruch: Mit dem Hallerschen Organ nehmen sie ganz bestimmte Stoffe wahr, die von ihnen als "attraktiv" eingestuft werden. Es gibt aber auch bestimmte Duftstoffe, die Zecken nicht mögen.
Anmerkung des Einsenders: Hoffe das hilft euch weiter!...
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ur unübersichtlich. wollte es nicht mehr lesen...
mann des is ja lang aber wenn ich mal ein referat über ne zecjke halten soll
dann nimm ich des von dir
Dasar tol tol tol tol