Der Igel

Kategorie: Biologie
Eingesendet: 19.06.2004
Wörter: 2084
Autor: Rennmaus
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Der Igel

Der Igel



Igel gehören zu den ältesten noch existierenden Säugetieren. Igel gehören zum Nahrungsspektrum von Uhu, Fuchs und Dachs. Hunde können erwachsene Igel und Katzen ein Igeljunges töten. Diese Verluste spielen jedoch für das Überleben der Art keine Rolle. Der größte Feind der Igel ist der Mensch durch seine vielfältigen Eingriffe in die Natur.


Igel besitzen bei der Geburt bereits an die 100 in die aufgequollene Rückenhaut eingebettete Stacheln, ausgewachsene Tiere haben rund 6000 bis 8000 Stacheln. Bei Gefahr rollen sich die Igel ein und richten die Stacheln auf. Igel sind Nachtaktive Insektenfresser. Sie ernähren sich von Käfern und ihren Larven, auch von Larven der Nachtschmetterlinge und der Schnaken. Außerdem verzehren sie Regenwürmer, Schnecken, Spinnen, Hundert- und Tausendfüßler, seltener Asseln, hin und wieder Aas. Pflanzenteile werden nur zufällig mit anderer Nahrung aufgenommen. Der Igel steht unter Naturschutz. Er ist ein Wildtier. Der Igel lebt in Wäldern, Gärten und Parkanlagen.


Anfang Herbst sucht der Igel ein warmes Plätzchen unter einem hohen Laubbaum oder unter einer frei gespülten Baumwurzel, polstert es mit weichem Moos aus und hält seinen Winterschlaf. Dabei verbraucht der Igel sein im Spätsommer angefressenes Fett. Durch den Winterschlaf kann der Igel 95% Energie einsparen. Er senkt die Temperatur von 34°C auf 4°C ab. Auch das Herz schlägt deutlich langsamer, statt achtzig nur noch drei- bis viermal pro Minute. Er erwacht abgemagert im Frühjahr. Dann geht der Igel auf Nahrungssuche und frißt Schnecken, Mäuse, Regenwürmer, Kröten und Insekten. Im Sommer gebärt die Igelin meist 3 bis 7 Babys. Ihre gummiartigen Stacheln richten sich nach der Geburt auf. Unter dem Stachelkleid umschließt eine Muskelkappe den ganzen Körper, die Stachel werden aufgerichtet, und der Igel ist vor Feinden geschützt.

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Kommentare

  • unbekannt
    Thu, 18 Dec 2008 17:05:44 GMT sehr gut von herr Müller (Lehrer) (Gast)

    Liebe Rennmaus,
    du hast den Text sehr gut beschrieben.
    also gut weiter so.

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