Ernährung
Der Blauwal ernährt sich von Kalmaren ,Krill ,Krebstieren und Plankton.
Er filtert diese wie alle Bartenwale durch seine bartartigen Borsten. Einer Serie von 260-400 gefransten, sich überlappenden Hornplatten, die von jeder Seite des Oberkiefers dort herunterhängen, wo bei anderen Tieren Zähne wären. Diese Platten bestehen aus einer fingernagelähnlichen Substanz, Keratin genannt, und haben an der Innenkante nahe der Zunge feine Haarfransen. Sie sind schwarz, vorn im Maul etwa 51 cm und hinten etwa 102 cm lang. Während der Nahrungsaufnahme können große Mengen Wasser und Nahrung ins Maul aufgenommen werden, da die zusammengefalteten Kehlfalten sich ausdehnen. Wenn das Maul sich schließt, wird das Wasser durch die Bartenplatten herausgepreßt, die dabei die Nahrung bis zum Herunterschlucken nahe der Zunge festhalten.
Im Sommer zieht er in kältere Regionen wie die Antarktis ,denn dort gibt es Unmengen an Phytoplankton (mikroskopischkleine Algen).
Die Nahrungssuche bringt den Blauwal in Tiefen von bis zu 100 m.
In den Sommermonaten vertilgt er täglich bis zu 40Millionen Kleinkrebse das entspricht dreieinhalb Tonnen.
Gesang
Der Wal ist das einzige Lebewesen außer dem Menschen und ein paar Vögeln ,dass über eine komplexe Sprache verfügt.
Blauwale besitzen einen Kehlkopf aber keine Stimmbänder.
Wie sie die Töne genau erzeugen ist noch unklar.
Der Gesang wird während der Paarunngszeit erzeugt und dient zur Anlockung von Weibchen.
Abstammung
Der Wal stammt vom Indohyus (ausgestorbener Paarhufer) ab.
Der Indohyus lebte vor etwa 50 Millionen Jahren (Eozän) im heutigen Kaschmir das in Indien liegt.
Damals gab es den Himalaya noch nicht und Kaschmir war eine wasserreiche Tiefebene.
Aus einem waschbärgrossen Paarhufer entwickelte sich der 25-30 m lange Blauwal.
Und auch heute ist solch eine Evolution im Gange den ein kleiner Paarhufer aus der Familie der Schweinehirsche ist vom Wasser begeistert……
Achtung Walfang!!!!
In Korea wird schon seit 7’000 Jahren Walfang betrieben.
Nicht nur in Asien gibt es Walfang sondern auch bei den Inuit (Eskimos) wird er heute noch betrieben das schlimmste daran ist ,dass er nicht nur zur Ernährung dient sondern in manchen Ländern auch eine Sportart ist.
Die getöteten Tiere werden dann oft einfach liegen gelassen.
Die Eskimos heissen so weil sie rohe Fische- Wale essen den Eskimo heisst in der Sprache eines weiter südlich lebenden Indianerstamm nämlich “Rohfleischesser”.
Der Tran des Wals war damals ein Brennstoff.
Als dann 1583 William Poole und 1596 Willem Barents auf der Suche nach der Nordost-Durchfahrt nördlich von Sibirien bei Spitzbergen ein reiches Vorkommen an Grönlandwalen feststellten, begannen 1611 die Engländer und 1612 die Holländer eine umfangreiche Jagd auf Wale, denen sich 1644 deutsche Schiffe aus Hamburg und Altona und 1650 die englischen Kolonisten in Nordamerika anschlossen.
Aus dem Blauwal wurde vom 17. Jahrhundert an Fischbein hergestellt, bis im 20. Jahrhundert steife aber elastische Kunststoffe (z. B. Nylon) sowie leichte Federedelstähle den nachwachsenden Werkstoff ersetzten.
BEDROHUNG
Der Blauwal ist vor allem wegen des Walfangs bedroht aber auch die Verschmutzung der Weltmeere ist schuld daran das der Bestand des Blauwals auf 5% seines früheren Bestands schrumpfte.
Es gibt nur noch 8’000-12’000 Blauwale.
Der Klimawandel könnte die Wanderungen der Wale durcheinander bringen was verheerende Folgen haben wird.
Die Anreicherung von giftigen Substanzen in der Nahrungskette der Wale kann ihre Fortpflanzung und ihr Immunsystem beeinträchtigen.
In manchen Japanläden in der Schweiz wird sogar illegal Wal und Delfinfleisch verkauft!
Hilfe ist nötig!
Deshalb arbeitet der WWF an einem Schutzprogramm für alle Walarten damit sich diese vom ausgiebigen Walfang erholen können.
Wenn du helfen möchtest achte darauf kein Wasser zu verschwenden den alles Wasser dass du verbrauchst geht ins Meer zurück.
Falls du an den Blauwal spenden möchtest (was super wäre) geh auf die Internetseite: www.wwf-arten.de
Fortpflanzung
Zur Fortpflanzung ziehen die Wale in tropische bis in subtropische Gegenden.
Blauwale erreichen die Geschlechtsreife mit fünf bis sechs Jahren.
Ihr Paaarungsverhalten ist unbekannt.
Das Blauwalkalb kommt nach elf Monaten zur Welt dann ist es noch ein wenig behaart dass liegt an der Abstammung von Indohyus.
Dann ist es sieben Meter lang und wiegt 2,5t.
Es wird sechs bis sieben Monate lang gesäugt.
Ein Weibchen wird alle zwei Jahre schwanger.
Anmerkung des Einsenders:
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