| Kategorie: | Referate |
|---|---|
| Eingesendet: | 21.03.2007 |
| Wörter: | 30351 |
| Autor: | Bierfan |
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Spanien
Amtssprache: Spanisch
Hauptstadt: Madrid
Staatsform: Parlametarische Erbmonarchie
Staatsoberhaupt: König Juan Carlos 1.
Regierungschef: Ministerpräsident Josè Luis Rodrìguez Zapatero
Fläche: 504.646 km²
Einwohnerzahl: 44.708.964
Währung: Euro
Nationalhymne: Marcha Real
Lage
Das Königreich Spanien ist ein Staat , der im Südwesten Europas liegt und nimmt sechs Siebtel der Iberischen Halbinsel ein. Im Nordosten grenzt Spanien an Frankreich und an Andorra. Im Westen grenzt Spanien an Portugal. Weiterhin gehören die Balearen und die Kanaren, sowie die an der nordafrikanischen Küste gelegenen Städte Ceuta und Melilla zum Staatsgebiet.
Bevölkerung
Sprache:
In Spanien wird überwiegend Spanisch, Katalanisch, Galicisch und Baskisch gesprochen.
Religionen und Weltanschauungen
Zwar gehören 92% der Bevölkerung offiziell der römisch-katholischen Kirche an jedoch schwindet die Anzahl derer, die aktiv am religiösen Leben teilnehemen.
Eine größere Minderheit von 12% der Bevölkerung bezeichnet sich als nicht religiös.
Die Muslime machen 0,5%, die Protestanten 0,3% der Bevölkerung aus. Juden, Angehörige anderer Konfessionen und Konfessionslose stellen 7,2% der Bevölkerung.
Geschichte
Die Ureinwohner der Pyrenäenhalbinsel waren die Kelten und die Iberer, nach denen auch die Halbinsel benannt worden ist. Im 11. Jahrhundert v. Chr. siedelten sich die Phönizier an der Südküste an; die berühmteste von ihren Kolonien war Cádiz (Gades). Die Bezeichnung Spanien leitet sich von der römischen Bezeichnung "Hispania" ab. Geprägt wurde das Land auch durch die Jahrhunderte lange arabische Vorherrschaft, deren Erbe sich sowohl in der Architektur als auch in der Sprache niedergeschlagen hat. Mit der Vertreibung der Mauren von der iberischen Halbinsel und der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 stieg Spanien vorübergehend zur Weltmacht auf.
Von 1936 bis 1981 war Spanien eine Militärdiktatur
Politik
Gemäß der Verfassung vom 6. Dezember 1978 ist Spanien ein sozialer und demokratischer Rechtsstaat mit der Staatsform einer parlamentarischen Monarchie. Der Königstitel ist erblich. Der derzeitige König ist Juan Carlos I. Der König ist Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Thronfolger ist Prinz Felipe de Borbón y Grecia, der gleichzeitig den Titel Fürst von Asturien trägt.
Das oberste Gesetzgebungsorgan in Spanien ist das Parlament, die Cortes Generales. Die Cortes unterteilen sich in zwei Kammern, das Abgeordnetenhaus und den Senat. Die zwischen 300 und 400 Mitglieder des Abgeordnetenhauses werden per Direktwahl für vier Jahre gewählt. Der Senat besteht aus 259 Sitzen. Davon werden 208 Mitglieder direkt vom Volk gewählt und die restlichen 51 von den Parlamenten der Autonomen Gemeinschaften bestimmt. Senatoren werden für eine Amtszeit von vier Jahren ernannt.
Der Ministerpräsident, wörtlich übersetzt „Regierungspräsident“ und die Regierungsmitglieder werden vom Abgeordnetenhaus gewählt.
Derzeitiger Ministerpräsident ist José Luis Rodríguez Zapatero vom sozialdemokratischen Partido Socialista Obrero Español (PSOE). Amtssitz ist der Palacio de la Moncloa in Madrid.
Spanien ist seit Januar 1986 Mitglied der Europäischen Union.
Politische Gliederung
Spanien gliedert sich administrativ in 17 Autonome Gemeinschaften oder Regionen, vergleichbar den deutschen Bundesländern, und in die zwei Autonomen Städte Ceuta und Melilla. Die autonomen Gemeinschaften selbst gliedern sich ihrerseits in insgesamt 50 (52 mit Ceuta und Melilla) Provinzen, die fast alle nach ihrem jeweiligen Verwaltungssitz benannt sind.
Wirtschaft
Mit dem demokratischen Wandel in der Zeit nach 1975, dem Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft im Jahr 1986 und der Teilnahme an der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion hat Spanien die Grundlage für einen langanhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung gelegt. Die Industrie des Landes wurde sukzessive liberalisiert und modernisiert. Hieraus sind einige international erfolgreich agierende Unternehmen hervorgegeangen, z.B. Iberia, Seat, Telefonica, Zara oder Endesa. Die Öffnung Spaniens für den internationalen Wettbewerb zog umfangreiche ausländische Direktinvestitionen an.
Landwirtschaft
54 % der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt, Bewässerungsfeldbau wird auf ca. 20,1 % der Anbaufläche betrieben. 144.000 km² der Landesfläche sind bewaldet. In Spanien werden folgende Agrarprodukte hergestellt: Getreide (vor allem Weizen und Reis), Gemüse, Oliven, Weintrauben, Zuckerrüben, Zitrusfrüchte wie Orangen und Zitronen, Fleisch (Schaf, Ziege, Kaninchen, Geflügel), Milchprodukte (z. B. Manchego-Käse), Seefisch und Meeresfrüchte. Spanien ist zu dem seit 2004 das einzige europäische Land mit einer signifikanten transgenen Anbaufläche (vor allem genveränderter Mais).
Tourismus
Spanien ist das zweitbeliebteste Urlaubsland weltweit nach Frankreich und Ziel von 7 % aller Touristen. 2004 brachte der Tourismus Spanien Einnahmen in Höhe von 35,7 Mrd. €. Zwischen Januar und November 2005 haben ca. 52,4 Mio. ausländische Touristen Spanien besucht, dies sind 6,2 % mehr als in der entsprechenden Periode des Vorjahres.
Katalonien ist das wichtigste touristische Ziel in Spanien: 25,3 % aller Touristen sind dorthin gereist, 12,7 % mehr als im Vorjahr. Zweitwichtigstes Touristenziel sind die Balearen, sie wurden von 9,4 Mio. Touristen besucht, 1% mehr als im Vorjahr. Danach kommen Andalusien mit 7,6 Mio. Touristen (1,3 % mehr) und das Land Valencia mit 4,8 Mio. (9,5 % mehr).
Beliebte Reiseziele (mit viel besuchten Orten) sind :
Sport
Fußball ist in Spanien der mit Abstand wichtigste Publikums- und auch ein viel betriebener Breitensport. Weitere Mannschaftssportarten sind Basketball, Handball, Feldhockey und Volleyball, an den Universitäten erfreut sich außerdem Rugby großer Beliebtheit.
Ein typisch spanisches Spektakel ist der Stierkampf, der nicht als Sportart angesehen wird. Nach Meinung seiner Anhänger ist er als eine Kunst anzusehen, in der Eleganz und Ästhetik eine wichtige Rolle spielen. In den Augen vieler Kritiker stellt er eine archaische und brutale Tradition dar, die es aufgrund der mit ihr verbundenen Tierquälerei nicht wert sei, in ihrer heutigen Form fortgeführt zu werden.
Anmerkung des Einsenders: Über das Wappen hab ich noch nix geschrieben...
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danke schonmal für Antwort
Espana es un país con muchos contrastes.
En el este está la Costa Brava, hablan Catalán.
En el oeste está Santiago de Compostela. Una ciudad universitaria muy antigua
con muchos bares.