Martin Luther wurde am 10.11.1483 geboren. Seine Mutter brachte ihn in Eisleben im Kurfürstentum Sachsen zur Welt. Seine Eltern waren Katholisch, wie alle gläubigen Menschen zur darmaligen Zeit. Sie erzogen ihren Sohn so, dass Gott für ihn nicht der gute, sanftmütige Vater sondern der strenge und zornige Richter war.
Luther studierte von 1501 bis 1505 an der Universität Erfurt Jura. Als er dann an einem Abend nach dem Besuch bei seinen Eltern auf dem Heimweg zur Universität war, überraschte ihn ein heftiges Gewitter. Unter dem strömenden Regen rutschte Luther im Schlamm aus und in diesem Moment schlug neben ihm ein Blitz ins Erdreich ein. Luther sah dies als eine Drohung Gottes und schwor unter Todesangst zitternd, Mönch zu werden. Als er seinen Freunden und seinen Eltern von seiner seltsamen Begegnung mit Gott und seinem Schwur erzählte, waren diese nicht so besonders erfreut. Schließlich wollte Luthers Vater das sein Sohn ein gescheiter und gut ausgebildeter Jurist wurde. Doch Luther ließ sich nicht abschrecken und trat, wie er es geschworen hatte, in einen Orden und somit in ein Kloster ein. Er wurde Mönch im Erfurter Augustinerkloster. Dort begann er dann sein Theologie Studium und wurde schließlich (1512) zum Professor für Bibelwissenschaft an der Universität Wittenberg.
Doch trotzdem hatte er immer noch ein Problem mit dem „gerechten Gott“.Seine wichtigste Frage war: „Wie bekomme ich einen gnädigen Gott??“
Er studierte sämtliche Briefe der Aposteln und auch die der Römer. Und eines Tages fand er eine Antwort auf seine Frage: „Der aus Glauben Gerechten wird leben“
Als Papst Leo X. (1513-1521) dann mit dem Weiterbau der Peterskirche die katholische Kirche in Finanzielle Schwierigkeiten brachte, brachte er einen neuen Ablass raus.
Durch die Ablassprediger waren viele Christen der Ansicht, sie könnten sich den Himmel erkaufen und müssten nicht mehr beichten gehen. Einer dieser Ablassprediger war auch der Dominikanermönch Johann Tetzel. Er predigte im Auftrag des Erzbischofes von Mainz. Dabei ließ er bei den Leuten den unwiderruflichen Eindruck, dass das Geld das wichtigste an all dem war. So predigte er: „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegfeuer springt!“
(Im laufe der Jahrhunderte wurde Tetzel mit seinem Spruch sehr berühmt!)
Doch die wenigsten Leute wussten wohin das Geld wirklich ging. Nur ein geringer Teil des Geldes ging an den Bau der Peterskirche. Der größte Teil des Betrags landete beim Erzbischof. Dieser deckte damit seine Schulden die er bei einem Vertreter des Bankhauses Fugger (in Augsburg) hatte.
Luther war einer dieser wenigen Menschen und schickte am 31.10.1517 einen Brief an den Erzbischof von Mainz. Darin schrieb er unter anderem:
„Welche Schande für einen Bischof,..., wenn er für sein Evangelium kein Wort übrig hat und bloß den Ablasslärm in sein Volk ausgehen lässt und sich darum mehr bekümmert als um das Evangelium!“
An die Bischöfe von Brandenburg und Magdeburg aber schickte er seine 95 Thesen. Diese bestritten den Ablasshandel. Zum Beispiel schrieb er: „ ... Man soll die Christen lehren, dass wer den Armen gibt oder den Dürftigen leiht, besser tut, als wenn er Ablass löst!“
Luther hatte die 95 Thesen zwar in Latein geschrieben, aber schon bald waren sie überall bekannt und wurden ins Deutsche übersetzt. Natürlich bekam die Katholische Kirche das mit, versuchte aber, das zu unterdrücken und nicht zu beachten. Aber das war ein dummer Fehler, denn schon bald gaben die Leute den Thesen mehr und mehr Bedeutung. Durch die Ablehnung der Kirche, wurde unter den Christen eine große Sympathie für Luther empfunden. Jeder sah damals, dass die Kirche in einer wirklich schlimmen Lage war, und so wurde Luther bei manschen Leuten schon als Retter der Katholischen Kirche angesehen. Anfangs hatte der Papst dieses nur als „Mönchsgezänk“ bezeichnet. Doch schon bald merkte er, dass immer mehr Leute gegen die Katholische Kirche waren.
1519 traf sich Luther mit dem Theologen Eck in Leipzig und diskutierte mit ihm über die 95 Thesen. Die Kirche konnte dabei nicht darauf verzichten, das Luther einigen seiner Thesen widerrufe. Doch Luther sagte, dass er seine Meinung zu seinen Schriften noch nicht geändert hätte.
Der Abt seines Klosters sah es für Luther als Gefahr an, weiterhin ein Mönch zu sein, und „schmiss“ ihn kurzerhand aus dem Kloster. Trotz allem blieben die beiden Freunde und Luther stellte bald schon fest, dass sein Abt recht gehabt hatte!!
Als Papst Leo X. dann im nächsten Jahr (1520) die Hälfte der Schriften Luthers als ketzerisch bezeichnete und ihm drohte, aus der Kirche verbannt zu werden, wenn er seine 95 Thesen nicht widerrufe blieb Luther seiner Meinung immer noch stand.
Als Luther am Reichstag in Worms am 19.4.1521 seine Meinung immer noch nicht geändert hatte, verhängte der Papst über ihn die Reichsacht. Auf dem Heimweg wurden Luther und sein Freund Ulrich, der ihn begleitet hatte, von Luthers Freund verschleppt. Ulrich durfte gehen, Luther musste bleiben. Sein Freund hatte Luther nicht etwa gefangen, um ihm Leid anzutun, sondern um ihn zu schützen. Er „sperrte“ Luther fast ein Jahr in einen Turm seiner Burg ein. Martin Luther wusste die Zeit zu nutzen und übersetzte die Bibel (NT) vom Lateinischen ins Deutsche. Eines Tages kam Luthers Freund in den Turm und sagte, dass müsse sich Luther ansehen. Darauf sagte Luther, er dürfe doch nicht den Turm verlassen. Luthers Freund wiederum: „Du darfst den Turm nicht verlassen! -Aber ich!“ Sie tauschten ihre Kleidung und Luther ging ins Dorf hinunter. Was er dort zu sehen bekam, erschreckte ihn sehr. Überall lagen tote Frauen, Männer und Kinder. Den einen fehlte ein Arm, den anderen ein Bein. Als Luther in die Kirche ging, überkam ihn ein Schauer. Überall lagen Schutt, Asche und Leichname herum. Von hinten, aus dem Eingangsbereich trat sein freund ein. „Es ist grausam, nicht wahr?“ fragte er. Luther war zu einer Antwort nicht fähig, er fragte nur: „Wie viele? Wie viele?“ „Die einen sprechen von 15.000, die anderen von 100! Man weiß es nicht genau.“ antwortete der Freund. „Hunderttausend Bauern!“ wiederholte Luther. „Alle tot! Und das nur durch meine Schuld!“ Luthers Freund trat näher. „Es heißt, es seien auch Edelmänner dabei!“
Im Sommer 1521 lernte Martin Luther die junge Katharina kennen. Und verliebt sich in sie. Die beiden Heiraten und die Welt scheint ihren Frieden gefunden zu haben. Auf jeden Fall für Martin! Doch wer das glaubte, der täuschte sich!! Ein paar Wochen nach der Hochzeit warf ein Mönch Steine gegen das Fenster des Ehepaares. Luther stand genervt auf, öffnete das Fenster und fragte: „Was ist denn noch?“ Die bittere Antwort lautete: „Martin, komm schnell!! Sie wollen Ulrich verbrennen. Sie haben ihn vor den Stadtmauern erwischt!“ als Luther die Nachricht hörte rannte er die Treppe runter, um seinem Freund zu Hilfe zu eilen. Doch er kam zu spät!!
Luther verlor „zwar“ seinen besten Freund, aber nicht sein Selbstvertrauen!! Und die Erinnerungen an seinen freund Ulrich sind ja -wie man sieht- bis heute erhalten geblieben!
Anmerkung des Einsenders:
das is jezz nich soo ganz perfect!! wir solten das für reli machen!! es kan natürlich sein, das manche das scho früerdurchnehm, aba, ... das is ja schnubbe!!!!!
lg an alle die ich kenn
Desary
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