Marcus Tullis Cicero

Kategorie: Latein
Eingesendet: 04.07.2010
Wörter: 4393
Autor: susii94
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Marcus Tullis Cicero

Marcus Tullis Cicero

Zu seiner Person:

Marcus Tullis Cicero wurde am 6.Januar 106 v.Chr., in eine Familie der lokalen Oberschicht, in Arpinum hineingeboren.
Er war der Älteste Sohn seines gleichnamigen Vaters, der zu dieser Zeit ein römischer Ritter war, und seiner Mutter Helvia. Später wurde in die Familie noch ein kleiner Bruder hineingeboren:
Quintus Tullis Cicero.
Der Nachnahme Cicero lautet auf Deutsch wahrscheinlich ‚Kichererbse’.
Wie zur damaligen Zeit alle Kinder, sprach Cicero schon von klein auf fließend griechisch. Schon früh entdeckte er in sich eine Begabung, die er sorgsam förderte.
So kam es, dass er in Rom Recht unter Quintus Mucius Scaevola, Rhetorik, Literatur und Philosophie studierte. Nach etlichen Übersetzungen von Dichtern wie Homer, wandte er sich mit 20Jahren der Philosophie zu und übersetzte philosophische Vokabeln in die lateinische Sprache.
Nach seinem mehrjährigem Militärdienst, sammelte er erste Erfahrungen als Anwalt. Seine erste Rede hielt er 81 v.Chr.
79 v.Chr. setzte er dazu Studien in Griechenland und Kleinasien fort.
77 v.Chr. kehrte er nach Rom zurück und began seine Karriere als Politiker und Rechtsanwalt.
Er hatte zwei Töchter und einen Sohn. Beide seine Töchter starben. Die Ältere bei einer Entbindung, die jüngere wenige Tage nach der Geburt.
Er starb am 7. Dezember 43 v.Chr.

Sein Schriftverkehr :

Cicero war einer der vielseitigsten Köpfe der römischen Antike. Er schrieb Reden, Philosophische Schriften, Rhetorische Schriften und Briefe. Seine Briefe an Atticus beeinflussten die europäische Briefkultur. Seine Briefe und anderen Werke, liefern ein detailreiches Bild der Zustände in Rom am Ende der Republik.
Als Schriftsteller war er schon in der Antike ein stilistisches Vorbild. Seine Werke wurden als Muster einer vollendeten „goldenen“ Latinität nachgeahmt. Seine wichtige Rolle als Philosoph liegt vor allem in der Vermittlung griechisch-philosophischen Gedankenguts an die lateinische Welt. Oft kann man nur in seinen Werken seine Quellen erschließen, da sie sonst nirgends zu finden sind.
Die Niederschlagung der „Verschwörung des Catilina“ und die daraus resultierende vorläufige Rettung der Republik brachte ihm den Titel pater patriae (dt. Vater des Vaterlandes) ein.

Seine politische Laufbahn -> cursus honorum (dt. Ehrenlaufbahn):

Durch den Erfolg bei dem Fall wo Sextus Roscius wegen Vatermords angeklagt wurde, bekam Cicero bei der Rückkehr aus Griechenland großes Ansehen. Das half ihm –obwohl er ein Neuling war- alle Ämter der Ehrenrunde in dem dafür vorgesehenem Mindestalter zu erreichen.
So kam es das er 75 v.Chr. Quästor (auf ein Jahr gewähltes Amt) auf Sizilien war, wo er das Getreide für Rom zu sichern hatte. Dort fand er das Grab des Archimedes (gr. Mathematiker, Physiker und Ingineur). Durch das ordentlich Handeln seines Amtes, erwarb er den bleibenden Respekt der Sizilianer.
70 v.Chr. legte er den Grundstein für seine Karriere. Er vertrat die Sizilianische Gemeinde, die wegen Erpressung gegen den Stadthalter anging. Dieser verließ noch vor dem Urteil Italien. Durch diesen Prozess kam Cicero an die Stellung des ersten Redners in Rom.
69 v.Chr. wurde Cicero zum curulischen Ädil (niedriges Amt der Ämterlaufbahn) gewählt. Während dieser Zeit führte er vor allem sein Amt als Anwalt fort, durch dessen Erfolge er Verteidiger wurde.
66 v.Chr. wurde er Prätur (höheres Amt der römischen Ämterlaufbahn – dritthöchstes nach Quästor und Ädil). In dieser Zeit hielt er sie Rede „de imperio cn. Pompei“. In dieser ergriff er jedoch keine Partei, sondern sprach für das gesamte römische Volk. Seine Gegner zur Wahl des Konsulats schreckten weder vor Bestechung noch vor Gewaltanwendungen zurück. Gegen ihre Machenschaften hielt Cicero die Rede „intoga candila“. Er gewann die Wahl mit allen Stimmen.
Im Jahr 63 v.Chr. trat er das Amt des Konsuls an, was ihn aus dem Ritterstand aufstiegen ließ. Das war eine besondere Auszeichnung für ihn.

Sein Tod:

Am 7. Dezember 43 v.Chr. wurde er auf der Flucht vor Antonius brutal ermordet. Sein Leichnam wurde bestialisch verstümmelt und durch die Straßen geschliffen. Seine Hände und sein Kopf wurden am Forum Romanum ausgestellt.
Eine Frau, Fulvia, die nacheinander mit all seinen Feinden verheiratet war, durchbohrte seine Zunge mit ihrer Haarnadel.
Sein Bruder erlitt das gleiche Schicksal.

Anmerkung des Einsenders: Das Referat ist ein Kurzreferat. Wenn eure Lehrer so gut drauf sind wie mein ehemaliger Lateinlehrer, müsstet ihr damit auf jedenfall eine 2+ bekommen.
Es sollte damals als Hausaufgabe angefertigtwerden und wurde dann eingesammelt.

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