Archimedes

Kategorie: Latein
Eingesendet: 17.10.2006
Wörter: 8181
Autor: KurtCobainGirl
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Archimedes

Biografie

Archimedes, ein griechischer Erfinder und Entdecker, wurde 287 v. Chr. in Syrakus auf Sizilien geboren. Er war der Sohn des bekannten Astronomen Pheidias und verwandt mit dem damaligen Herrscher König Herion II. Als junger Mann ging Archimedes nach Alexandria, um dort zu studieren. Sein Aufenthalt, ermöglichte ihm den Besuch der damals noch existierenden Alexandrinischen Bibliothek (um 390 n. Chr. zerstört). Er lernte dort zwei Mathematiker kennen, mit denen er sein ganzes Leben über in Verbindung blieb. Einer der beiden war Konon von Samos, ein bekannter Astronom, der am Hofe des Königs tätig war. Der zweite war Eratosthenes. Er befasste sich mit allem, von der Geografie bis zur Komödie. Außerdem erfand er das Wort „Philologe“ (dt.: Gelehrter).
Einigen unglaubhaften Berichten zufolge, reiste Archimedes, nachdem er Alexandria verlassen hatte, nach Spanien. Wenn man diesem Glauben schenken darf, so war er zu diesem Zeitpunkt bereits ein erfahrener Erfinder. Außerdem hieß es, dass Archimedes im Seekrieg gegen die Engländer König Ecliderides als Militäringenieur beriet und eine Maschine erfunden habe, die brennendes Pech auf feindliche Schiffe feuerte.
Als Archimedes nach Syrakus zurückkehrte, widmete er sich nur noch der reinen Mathematik. Eines Tages aber beorderte Plutarch ihn zum Hafen. Dort sollte er ein Schiff namens Syrakosia zu Wasser lassen, obwohl es über 4000 Tonnen wog. Das Schiff gehörte Herion und er wollte es dem ägyptischen König Ptolemaios schenken. Doch leider hatte er beim Bau nicht bedacht, dass es so schwer ist, dass die Schiffsbauer es nicht zu Wasser lassen konnten. Also musste sich Archimedes etwas überlegen. Man ist sich nicht ganz sicher, wie er es schaffte, aber vermutlich benutzte er den Flaschenzug. Aus diesem Anlass kam Archimedes´ berühmter Spruch zustande: „Gebt mir einen Platz zum Stehen und ich werde die Erde bewegen.“
Weil der König sehr zufrieden mit Archimedes war, nahm er seine Dienste ein wenig später noch einmal in Anspruch. Herion ließ sich von einem Künstler aus Syrakus einen goldenen Kranz anfertigen, welchen er den Göttern darbringen wollte, um sein anhaltendes Glück
zu feiern. Allerdings war er sehr misstrauisch, weil er dachte, dass der Künstler das Gold mit billigerem Silber vermischt hat und den Gewinn für sich behalten wollte. Deshalb rief er Archimedes zu sich, der herausfinden sollte, ob der Kranz aus purem Gold bestand.
Leider hatte er keinerlei Ideen das Problem zu lösen. Bis er eines Tages in die Badewanne stieg und etwas feststellte. Je tiefer er in das Wasser eintauchte, desto mehr Wasser floss über den Rand. In diesem Moment ging Archimedes ein Licht auf. Er hatte gerade die Dichte entdeckt. Hocherfreut über sein Ergebnis sprang er aus der Badewanne, lief nackt durch die Straßen und rief dabei: „Heureka! Heureka!“ (dt.: Ich habe es gefunden!) Nun brauchte er nur noch den Kranz und einen gleich schweren Goldklumpen ins Wasser tauchen und das verdrängte Wasser ablesen. Letztendlich kam heraus, dass der Künstler wirklich etwas Silber hinzugemischt hatte.
Im Großen und Ganzen kann man doch sagen, dass Archimedes ein ruhiges und verrücktes Leben als einer der größten Mathematiker aller Zeiten gehabt hatte. Er starb 212 v. Chr. und wurde ca. 79 Jahre alt.
Getötet wurde er von einem römischen Soldaten, der Archimedes bei mathematischen Berechnungen störte. Der Soldat forderte ihn auf mitzukommen, doch Archimedes sagte nur: „Störe meine Kreise nicht.“ Daraufhin nahm der Soldat sein Schwert und erschlug ihn.


 

Erfindungen

Erfindungen

Archimedes machte eine große Vielzahl an Entdeckungen und praktischen Erfindungen. Leider sind viele seiner Bücher und Aufzeichnungen verloren gegangen. Doch einige wurden doch noch gefunden und können jetzt studiert und weitergeführt werden.
Eine seiner bekanntesten Erfindungen war die Entdeckung des Auftriebs. Diese verdankte Archimedes König Herion Π. Er sollte herausfinden, ob seine Krone auch wirklich aus purem Gold bestand. Archimedes dachte mehrere Tage über das Problem nach, bis er schließlich mal ein Bad nahm. Da stellte er fest, dass umso tiefer er in die Wanne eintauchte desto mehr Wasser auch über den Rand floss. Diese Entdeckung heißt das Archimedische Prinzip und es besagt, dass das Gewicht der verdrängten Flüssigkeit gleich groß wie das Gewicht des schwimmenden Körpers ist.


Eine weitere Erfindung war die archimedische Schraube, die als Wasserpumpe und somit für die Bewässerung der Felder diente. Sie besteht aus einer zentralen Achse, um die ein spiralförmiges Gewinde angeordnet ist. Wenn man diese Schraube in einen Zylinder steckt und sie dreht, wird das Wasser durch die Drehbewegung nach oben befördert. Voraussetzung für den Wassertransport ist allerdings das feste Anliegen der Spiralränder an der Rohrwand.


Der berühmte Satz, „Gebt mir einen Platz zum Stehen und ich werde die Erde bewegen.“,
entstand, als Archimedes das Schiff Syrakosia mithilfe des Flaschenzugs zu Wasser lies.
Dieses Phänomen ist auf das Hebelgesetz zurückzuführen. Der Hebel überträgt eine Kraft von einem Ort zum anderen und hat viele Anwendungsmöglichkeiten. Außerdem besagt er, dass
sich zwei Körper, deren Massenverhältnis umgekehrt proportional zu ihrer Entfernung vom Stützpunkt des Hebels ist, im Gleichgewicht befinden.




Leistungen für seine Zeit bis heute
Es ist wirklich erstaunlich, welch enorme Leistungen Archimedes für seine Zeit erbrachte. Er entdeckte Formeln zur Volumen- und Oberkörperberechnung gekrümmter Körper, er erfand fast die Integralrechnung, bewies Hebel- und Schwerpunktgesetze entdeckte beinahe den Logarithmus und beschrieb das Gesetz des Auftriebs von Körpern in Flüssigkeiten.
Mit all diesen Entdeckungen und Erfindungen legte er den Grundstein der Mathematik und Physik. Erst nach ca. zweitausend Jahren konnte ihm jemand das Wasser reichen. Er wurde nur zum besten Mathematiker seiner Zeit, weil er sich Stunden um Stunden härtester theoretischer Arbeit widmete. Wenn es stimmt, das Archimedes sich wirklich mit der Lichtbrechung befasste, dann hat er dies ganze eineinhalbtausend Jahre vor jemandem gemacht, der dann erst auf die Idee kam das Phänomen wissenschaftlich zu untersuchen.
Erst Mitte des 16. Jahrhunderts ließen sich weitere große Mathematiker von Archimedes inspirieren. Wie zum Beispiel: Vieta, Kepler, Fermat, Pascal und noch zahlreiche mehr.
Viele seiner Entdeckungen, wie zum Beispiel die Formel zur Berechnung von Oberfläche und Volumen einer Kugel, wurden Bestandteil des mathematischen Kanons. Selbst die archimedische Schraube wird noch heute im nahen Osten und in Ägypten zur Bewässerung der Felder genutzt. Auch seine Annäherung an π, welche auf drei Stellen genau stimmte, wurde übernommen. Und weil es so bekannt ist, dass Archimedes nackt durch die Straßen lief und „Heureka“ schrie als er die Dichte entdeckte, sprechen noch heute Wissenschaftler vom „Heureka- Moment“, wenn sie eine Lösung für ein Problem gefunden haben.
Archimedes schrieb alle seine Erfindungen und Entdeckungen auf. Doch leider sind viele seiner Werke verloren gegangen. Es wurden nur zehn dieser Abhandlungen gefunden.
Man kann wirklich mit Respekt auf die Werke dieses Genies schauen, dessen Gedanken die Mathematik und Physik fast zweitausend Jahre beeinflussten.

Anmerkung des Einsenders: Joa also i musste in Latein meine Facharbeit üba Archimedes schreiben und hab auch ne 1 drauf bekomm. Freu mich wenn i euch hab weiter helfen können damit! =)

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Kommentare

  • unbekannt
    Mon, 30 Nov 2009 15:59:18 GMT Kommentar von sexxy biiitch (Gast)

  • unbekannt
    Thu, 01 Oct 2009 10:37:34 GMT iich LiiEbE ArChIiMääÄdes von seXy BiitCh (Gast)

    ER iist soOo seXy & acH eiiNfaCh unBescHraiiBliich PoOornooO!!!

    Ich WiilL EiiN KiinD voOon DiiaAa

    @#$% meEe

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