KTM Referat (nicht zu lange und das wichtigste drinnen)
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KTM ist ein österreichischer Motorradhersteller
Das Unternehmen wird 1934 von Hans Trunkenpolz als Schlosserwerkstatt in Mattighofen gegründet. Es übernimmt 1937 den Vertrieb von DKW- Motorrädern. Die Firma Trunkenpolz wird von 1937-1950 an ständig ausgebaut und entwickelt sich zu einer der größten Reperaturwerkstätten Österreichs. Ab 1950 lautet der offizielle Name Kraftfahrzeuge Trunkenpolz Mattighofen. Im Jahre 1953 werden mit 20 Personen bis zu 3 Stück KTM R100 pro Tag erzeugt. 1953 steigt der Salzburger Kaufmann Ernst Kronreif als Gesellschafter in die Firma ein. Der neue Firmenname lautet ab diesem Zeitpunkt Kronreif Trunkenpolz Mattighofen. Nun geht es mit dem Betrieb steil bergauf. 1957 gewinnt KTM erstmals die österreichische Motocross – Staatsmeisterschaft bis 125ccm. Leider stirbt im Jahre 1962 der Gesellschafter Ernst Kronreif völlig unerwartet. Zu dieser Zeit wird mit 180 Mitarbeitern bereits ein Jahresumsatz con ca. 3,5 Mio. € erreicht. Um diesem rasanten Wachstum gerecht zu werden, errichtet man 1964 eine 800m² große Lagerhalle und 1967 eine 3000m² große Shedhalle. Der Umsatz steigt bis 1972 bei 400 Beschäftigten auf über 23,6 Mio. €. Im darauf folgenden Jahr wird eine weitere Shedhalle für die Konstruktions- und Entwicklungsabteilung errichtet. 1976 wird auf dem 30000m² großen KTM Areal in Mattighofen ein neues Werk errichtet. Bereits 1978 wird eine Tochterfirma „KTM America Inc.“ In Lorain (bei Ohio) gegründet. Der Exportanteil liegt bei 72%. 1983 erzielt KTM noch einen Umsatz von 50,8 Mio. €. 1988 wird die Rollerproduktion aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Aufgrund drastischer Umsatzeinbrüche wird 1988 die Rollerproduktion eingestellt und das Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten kommt. Drei Jahre später muss Insolvenz angemeldet werden.
Die KTM AG wird nun von Banken verwaltet und in vier eigenständige Firmen aufgeteilt.
• KTM Kühler GmbH
• KTM Werkzeugbau GmbH
• KTM Fahrrad GmbH
• KTM Sportmotorcycles GmbH, wird 1934 in „KTM Sportmotorcycles AG“ und 2003 in „KTM Sportmotorcycle AG“ umfirmiert.
KTM Kühler GmbH
KTM Kühler entwickelt und produziert seit 1984 Kühlsysteme für die Automobil- und Motorradindustrie sowie für stationäre Anlagen.
Am Produktionstandort in Mattighofen/Österreich sind über 350 Mitarbeiter beschäftigt. Zusätzlich unterhält KTM Kühler Vertriebspartnerschaften in Deutschland, Italien und den USA.
KTM Fahrrad GmbH
Die KTM Fahrrad GmbH kann 2002 einen Umsatz von 43 Mio. € erzielen und 110000 Fahrräder absetzten. Davon werden 43% exportiert.
KTM Sportmotorcycle AG
Seit 1992 geht es durch die Spezialisierung auf sportliche Offroad- Motorräder wieder steil bergauf. Nicht zuletzt durch die Übernahme der niederländischen White Power Suspension und der schwedischen Marke Husaberg im Jahre 1998 und der Gründung von rund 20 Tochterfirmen wie KTM Espana S.L. (Vertrieb) kann die KTM Sportmotorcycle AG mit 1583 Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2004/2005 bei einem Umsatz von 452 Mio. € (das ist ein plus von 12%) weltweit 80356 Motorräder (über 85ccm) absetzen. Der Weltmarktanteil liegt bei ca. 8%). Die KTM Sportmotorcycles AG gehört zur börsennotierten KTM Power Sports AG die von beiden Vorstandsmitgliedern Stefan Pierer und Rudolf Knünz geführt wird. 24% der Aktien gehören der US-amerikanischen Firma Polaris, die ATV’s und Schneemobile produziert.
Mit neuer Leitung, neuem HARD ENDURO KONZEPT und neuem Design für KTM- Motorräder schließt KTM das erste Gesellschaftsjahr Erfolgreich ab. 1994 wird KTM Sportmotorcycles GmbH in die KTM Sportmotorcycles AG umgewandelt. Der Mitgliederstand beträgt 212 Personen. 1996 geht KTM an die Wiener Börse. Der gerundete mitarbeiterstand 1998 beträgt etwa 650 Personen, dabon sind ca 450 im Stammwerk in Mattighofen. Am 1. September 1999 begann der Produktionsbeginn im neuen KTM Werk in Mattighofen.
KTM Sportmotorcycle AG zieht sich bon der Börse zurück und der Aktienrücklauf war erfolgreich abgeschlossen.
Motorsport
Höhepunkte der Motorsportgeschichte waren für KTM die Motorcross- Weltmeisterschaften von 1984 und 1985, vertreten durch den österreichischen Fahrer Heinz Kinigadner, der bis heute bei KTM für den Motorsport arbeitet. Auch in den letzten Jahren wurden zahlreiche Erfolge im Motorsport verzeichnet, z.B.: siege bei der Rallye Dakar, der Atlas- Rallye, der Pharaonen- Rallye und der Optic- 2000 in Tunesien sowie beim Erzberg Rodeo. Des Weiteren kann KTM mit seinen Fahrern regelmäßig Weltmeistertitel in den Disziplinen Motocross, Enduro und der aufsteigenden Disziplin Supermoto feiern. Seit 2003 vertritt KTM auch ein Werksteam in der 125er Motorrad- WM. 2004 konnte Casey Stoner in dieser Klasse den ersten Sieg verbuchen, was KTM’ s Ambitionen, auch der Straßenmarkt zu erobern, unterstreicht. Dazu wurde 2005 die LC8 990 Super Duke auf den Markt gebracht. In der 125er- WM 2005 gelangen allen drei Werksfahrern Kallio, Simon und Talmasci Siege auch der erste Platz in der Konstrukteursendwertung wurde erreicht.
Wie andere Werksteams auch vertritt KTM seine Interessen auch mittels Wettkampfpolitik, insbesondere durch das Einsetzen eines Stallordners, etwa bei der Rallye Dakar, oder der 125er- Straßen-Motorrad- WM. 2005 widersetzte sich offenbar Talmasci der Stallordner und überholte den um die WM- Führung kämpfenden Stallgefährten Kallio in der letzten Runde.
Interessante „Nebensächlichkeiten“
Wegen der Leuchtend orangen Farbe vieler KTM- Motorräder ist „Kürbis“ ein weithin verbreitetes Synonym für KTM. In der österreichischen Motorradfahrerszene ist Kantn (wegen der harten Abstimmung mancher Modelle) oder Katl eine übliche Bezeichnung. In den 80er Jahren wurde KTM vielerorts mit „Keiner Traut sich Mitfahren“ gleichgesetzt. Wegen der nahenden Insolvenz in den 80er Jahren
Das ist wirklich lästig!!!
„Wirklich lästig“ ist mittlerweile, dass immer wieder gefälschte Maschinen (mit KTM-Logo) auftauchen, die in China gebaut werden. Zuletzt gab es diesbezüglich Ärger in Australien und Südafrika. „Diese Imitate kosten direkt Geld, z.B.: für US-Anwälte, die KTM diesen Ärger vom Hals halten müssen.“ Mit solchen Methoden ist es wirklich schwer ein Wirtschaftswunder zusammenzubringen.
Anmerkung des Einsenders:
Das ganze Referat dauert ca 10 mins
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