Jean Henri Dunant

Kategorie: Referate
Eingesendet: 12.12.2009
Wörter: 2624
Autor: ChriZzleDiZzle
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Jean Henri Dunant

Der Schweizer Geschäftsmann Jean Henri Dunant wurde am 8. Mai 1828 als Sohn von Jean Dunant und dessen sozial engagierte Frau Antoinette geboren. Schon als kleiner Junge begleitete er seine Mutter bei Armen und Krankenbesuchen. Mit Freunden veranstaltet er Abende für Bedürftige, woraus später der Christliche Verein Junger Männer (CVJM) entstand. Nach seiner vorzeitig beendeten Schulausbildung beginnt er eine Banklehre im Jahre 1849. Während einer Geschäftsreise durch Italien wurde er 1959 Zeuge der Auswirkungen der Schlacht in Solferino und musste zusehen wie 38.000 Verwundete ohne Hilfe um ihr Leben kämpften. In einer spontanen Hilfsaktion für die Verwundeten auf beiden Parteiseiten organisierte er mit freiwilligen der örtlichen Zivilbevölkerung eine notdürftige Versorgung der verletzten und kranken Soldaten. Er richtete in der Nähe von Solferino ein Behelfshospital ein. Es konnten insgesamt etwa 500 Menschen versorgt werden. Es fehlte ihn an weiteren Helfern, an Fachwissen und an medizinischem Material und Verpflegung. Später gelang es ihm für die Versorgung der Verletzten österreichische Ärzte von den Franzosen freizustellen. Er richtete auf eigene Kosten Behelfskrankenhäuser ein und lies Verbandsmaterial und Hilfsgüter heranschaffen.
Nach 4 Jahren setzt die „Gemeinnützige Gesellschaft“ ein ständiges Komitee ein, welches einen Sanitäter- und Krankenhelferverband für kriegführende Armeen bilden soll. Daraus entsteht der Verband des „Roten Kreuzes“ (aus der Schweizer Flagge entstanden), dieser Konvention treten zahlreiche Staaten bei. Während des Deutsch-Französischen Krieges gründet Dunant eine „Allgemeine Fürsorgegesellschaft“ und kurz darauf eine „Allgemeine Allianz für Ordnung und Zivilisation“ im Jahre 1871. Ebenfalls fand ein Jahr Später die erste Internationale Konferenz der „Allgemeinen Allianz“ statt. In den darauf folgenden Jahren lebt Dunant in Stuttgart, Rom, Korfu Basel und Karlsruhe sowie London, jedoch in einem materiellen Elend. Aus London schickt er schließlich einen Hilferuf an seine Familie in Genf, von denen er daraufhin in den nächsten Jahren monatliche Unterstützung bekommt. Er lässt sich in Heiden (Schweiz) nieder und baut dort eine Rote-Kreuz-Sektion auf.
Im Jahre 1897 erscheint ein Zeitungsbericht über den mittlerweile vergessenen Dunant. Er erhält in dieser verschiedene Ehrungen und eine jährliche Rente von der Witwe des russischen Zaren. Im Jahre 1901 bekommt er den Friedensnobelpreis und Zwei Jahre später wird ihm vom Ärzteverband der „Ehrendoktor der Medizin“ verliehen. Am 30. Oktober 1910 stirbt Henri Dunant im Alter von 82 Jahren in Heiden.

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