Die Systemkonsole
Die Systemkonsole1.3 Die Systemkonsole
Bauformen:
Baugruppen der Systemkonsole:
Motherboard ist eine große Leiterplatte, auf der die Baugruppen des Rechnerkerns angeordnet sind:
CPU (Central Processing Unit), Prozessor, heute meist P4 von Intel oder Athlon von AMD.
RAM (Random Access Memory), ein dynamischer Arbeitsspeicher, in den während des Rechnerbetriebs alle Programme und Daten temporär gespeichert werden. Achtung, Daten-verlust beim Ausschalten des Rechners.
Ein- und Ausgabebausteine, sie organisieren die Zusammenarbeit des Prozessors mit dem Arbeitsspeicher und den externen Geräten direkt oder über Steckkarten.
Steckplätze (Slots), dienen zur universellen Zusammenstellung des Computers nach Kundenwunsch durch Einsetzen der notwendigen Steckkarten.
Massenspeicher (externe Speicher): Sie dienen der dauerhaften Speicherung von Programmen und Daten.
Festplatte, ist meist fest im Rechner eingebaut und von außen nicht zugänglich (Ausnahme: Wechselfestplatten oder Festplatten mit USB-Anschluss). Sie ist das wichtigste, schnellste und größte Speichermedium des Rechners (Kapazität mehrere 100 GB, Zugriffszeit wenige ms). Gespeichert wird auf Magnetplatten über Lese-, Schreibköpfe in so genannte Spuren.
Diskettenlaufwerk, ist ein Gerät zur Speicherung von Daten auf transportable Datenträger (Disketten). Speicherkapazität je ca. 1,44 MB. Magnetische Speicherverfahren. Achtung, Disketten nie in der Nähe starker Magnetfelder bringen! Heute werden nur noch 3,5"-Disketten verwendet.
CD- bzw. DVD-Laufwerk, ist ein Gerät zur Datenspeicherung auf optischem Wege (über Laserstrahl). Die CD als Datenträger kann ca. 800 MB speichern, die DVD je nach Verfahren zwischen 4 und 16 GB. CDs und DVDs gibt es als CD-ROM (nur lesen), CD-R (lesen und einmal beschreiben), CD-RWs (rewritable, lesen und wiederholt beschreiben). Bei DVD unterscheidet man je nach Verfahren in DVD+R und DVD-R!
Streamer (Magnetbandlaufwerk), dient meist zu Zwecken der Datensicherung (Kapazität über 100 GB/Band). Arbeitet sehr langsam.
USB-Sticks, sind Halbleiterspeicher (Flash-Speicher), die vom Rechner als Wechseldaten-träger angesprochen werden und Kapazitäten bis zu mehreren GB aufweisen können.
1.4 Der Monitor
- 640 x 480 Pixel (VGA) [horizontal x vertikal] - 800 x 600 Pixel (Super VGA) - 1024 x 768 Pixel ( -"- ) - 1600 x 1200 Pixel (XGA) · Außer der Auflösung spielt die Farbtiefe eine Rolle bei der Bildwiedergabe. Sie gibt eine Aussage über die Zahl der möglichen Farben eines Bildpunktes. Mögliche Abstufungen könnten dabei sein: - 4 Bit (16 Farben) - 8 Bit (256 Farben) - 16 Bit (65.536 Farben High Color) - 32 Bit (4.294.967.296 Farben True Color) · Für die Darstellung wichtig ist die Bildwiederholungsrate pro Sekunde. Werte über 70 Hz garantieren die Flimmerfreiheit des Monitors. (Flachdisplays sind stets flimmerfrei.)
1.5 Drucker
Unterschieden werden Drucker mit mechanischem Anschlag und anschlagfreie Drucker.
Drucker mit mechanischem Anschlag Einiger Vertreter ist heute noch der Nadeldrucker (Matrixdrucker), Ein Druckknopf aus Metall enthält Bohrungen mit eingesetzten Nadeln, die durch ein Magnetwerk über ein Farbband Zeichen in Form von Punkten auf das Papier schlagen. Üblich sind heute meist 24-Nade-Drucker. Durch Mehrfachfarbbänder ist auch Farbdruck möglich (keine gute Qualität). Einsatz überall dort, wo Durchschläge erstellt werden müssen.
Anschlagfreie Drucker
Tintenstrahldrucker sind ebenfalls eine Form von Matrixdruckern, wobei die Druckmatrix hier in Form eines Düsensatzes vorliegt. Beim Überfahren des Papiers werden die Zeichen durch feine Tintentröpfchen gebildet. Man unterscheidet das Bubble-Jet-Verfahren (Düsensatz an der Tintenpatrone) und Piezo-Verfahren (separater Druckknopf und Patrone). Mit Tintenstrahldruckern können sehr gute Farbdrucke hergestellt werden, wobei deren Qualität stark von den Druckpapieren abhängt…
Laserdrucker arbeiten vom Druckprinzip ähnlich wie ein Kopierer mit Bildtrommel und Tonerpulver, nur das Bild wird per Laserstrahl vom Rechner geliefert. Beste Druckqualität, Farbdruck relativ teuer. (dokumentenecht)
Thermodrucker benötigen zum Druck ein chemisch behandeltes Spezialpapier, dessen Oberfläche sich bei Wärmeeinwirkung schwärzt. Gedruckt wird mit einem Druckknopf, der Wärmeimpulse an das Papier abgibt (meist mit Thermodruckzeile). Einsatzbereich dieses Druckers sind Faxgeräte und Kassendrucker. Achtung: nicht dokumentenecht!
1.6 Scanner
Im kaufmännischen Bereich können mehrere Scannertypen zum Einsatz kommen:
a) Scanner zur Barcode-Erfassung (EAN oder PZN): · Stiftscanner, er wird über die Codierung gezogen und liest damit die Information ein. · Hand- oder Pistolenscanner, er enthält eine Lesezeile und braucht nur über den Barcode gehalten zu werden. · Polygonscanner (Scannertische mit Rotierendem Spiegel), die können Barcodeinformationen aus jeder Winkellage heraus erkennen.
b) Scanner für den Bürobereich: Flachbettscanner zur Erfassung von Dokumentenvorlagen und Bildern. Ein beweglicher Schlitten leuchtet die Vorlage ab und erfasst zeilenweise den Inhalt, der zum Rechner übermittelt wird. Eingebundene Grafik- und Texterkennungsprogramme ermöglichen die weitere Bearbeitung der Bildvorlage.
1.7 Geräte zur Datenfernübertragung
Sie dienen zur Datenübertragung von Rechner zu Rechner über das öffentliche Fernsprechnetz (direktes Wahlverfahren per DFÜ oder über Internetkommunikation). Geräte zur DFÜ sind das Modem, die ISDN-Anlage oder der DSL-Anschluß.
Modem Name ist abgeleitet aus Modulieren (Rechnersignale -> Töne) und Demodulieren (Töne -> Rechnersignale). Das Modem wird vorzugsweise in analogen Telefonnetzen eingesetzt, die keine digitalen Rechnersignale übertragen können. Die Daten werden hierbei als Tonsignale über die Leitungen übertragen. Die max. Übertragungsgeschwindigkeit des Modems beträgt 56 kbit/s.
ISDN-Anlage (Integrated Services Digital Network) Sie ermöglicht eine direkte digitale Datenübertragung über das Fernsprechnetz. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit eines ISDN-Kanals beträgt 64 kbit/s, so dass bei Kanalbündelung 128 kbit/s erreicht werden können.
DSL (Describer Subscription Line) Eine Alternative ist DSL mit wesentlich höheren Transferrraten im Downloadbereich. (ca. 150 kbit/s Upload -ins Netz senden- und 1000 bis 2000 kbit/s Download -aus dem Netz empfangen-). Bewertung
|
|
||||||||||
| Hinweise für Rechteinhaber | © 2001-2012 by magistrix.de | Impressum | Nutzungsbedingungen | FAQ & Hilfe | SSL Zertifikate | powered by Ruby on Rails |
Dein Kommentar
Was hältst du von dem Dokument Die Systemkonsole? Sag uns eines Meinung!
Kommentare
Quad Core von Intel oder AMD Phenom X4 nicht zu vergessen.
Zum Rest kann ich mich bei Digger anschließen
Du hast das vermutlich schin vor längerer Zeit geschrieben , denn die Technik
(P4) ist schon veraltet ; Intel bietet mit D und 2Duo Core ; AMD mit FX-64bzw62
reihe eine sehr viel schnellere Technik an.
Bei Auflösungen hast du den Notebookstandart 15,4" vergessen und für 19" ist
1280x1024 standart
Zum Massenspeicher könnte man noch HD-DVD und Blueray hinzufügen .
...