Bauernkrieg

Kategorie: Geschichte
Eingesendet: 17.02.2007
Wörter: 9510
Autor: Sophie93
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Bauernkrieg

Bauern führen Krieg gegen ihre Herren 

 

Die Situation der Bauern damals war nicht gut. Im 16.Jhd. waren die meisten Bauern Adligen oder kirchlichen Grundherren untertan. Sie mussten schwer arbeiten und ihren Herren Abgaben in Form von Vieh, Ernteerträgen und Zins leisten. Auf dem Gut des Herren mussten sie noch zusätzliche Dienste leisten. Die Lasten wurden noch schwerer. Wie reagieren die Bauern?

 

 Ursachen und Gründe des Bauernkriegs

 

Damals fielen die Preise für die landwirtschaftlichen Erträge. Die Grundherren versuchten ihre Einträge zu erhöhen indem die Bauern Abgaben für Dinge bezahlen mussten die bis jetzt nichts gekostet haben. Zum Beispiel die Nutzung der Mühlen, Backöfen und Wäldern. Auch die Besitzerrechte der Bauern wurden immer mehr eingeschränkt. Das Erblehen wurde zum Fall- oder Schupflehen. So wurden den Bauern  Besitzerrechte auf Landstücke nur noch kurzfristig oder auf Lebenszeit verliehen. So konnten die Grundherren  nach dem Tod des Bauern das Grundstück neu zu verleihen und den Grundzins zu erhöhen.

 

In Gebieten, wo die wirtschaftliche Lage besser entwickelt  war, war der Druck auf die Bauern besser. Hier wuchs die Unzufriedenheit. Wie verhielten sich die Bauern?

 

Schon  zwischen 1483 und 1517 erhoben sich die Bauern zwischen Freiburg und Speyer- unter dem Zeichen des Bundschuhs. Dieser geheime Bund wurde jedoch immer wieder verraten. Die Mitglieder verloren alles und manche wurden sogar hingerichtet.

In den Jahren 1524 bis 1526 bildeten sich so genannte Haufen, die aus Bauern bestanden, die ihre Rechte gegen die Herren durchsetzen wollten. Die Bauern waren im Landtag nicht als eigner Stand vertreten. Doch sie wollten nun ihr Leben im Dorf allein regeln.

 

In den süddeutschen und thüringischen Gebieten wurden von einzelnen Untertanen und Gemeinden Beschwerdenschriften verfasst. Ermutigt von Luthers Lehre und seiner Schrift „Von der Freiheit eines Christenmenschen“. Die wichtigsten Forderungen der Bauern fasste 1525 der Kürschner Sebastian Lotzer zusammen. Dies tat er in einer Flugschrift, die binnen  zweier Monate 25.000 mal gedruckt und verbreitet wurde. Sie nannte sich: „Zwölf Artikel“.

 

 

Der Verlauf des Bauernkriegs

 

Es kam bald zu ersten Angriffen auf die Herren, die von einem obersten Feldmann und einem Kriegsrat geführt wurden. Zur Wahrung des Landfriedens und der kaiserlichen Interessen hatten sich am Ende des 15.Jhd. die süddeutschen Fürsten zusammengeschlossen. Dessen Truppen bekämpften die Bauern. Diese Truppen wuchsen schnell und viele Bauern wurden getötet. Soldaten starben wenige.

 

In verschiedenen Orten Thüringens erhoben sich auch einige Bauern. Hier jedoch wurden nicht alle „Zwölf Artikel“ übernommen. Worin unterschieden sich die Forderungen in Thüringen von denen in Schwaben?

 

Thomas Müntzer, ein Pfarrer, der ein Anhänger Luthers war, entwickelte bald eigene Vorstellungen. In seinen Predigten forderte er einen „Gottesstaat  auf Erden“ zu errichten.

Darin sollten alle Mensche gleichberechtigt sein. Egal ob Bettler oder Fürst. Sie sollten durch Frömmigkeit Gott nahe sein.

Anfang 1525 fand Müntzer in Mühlhausen Leute die ihm unterstützten. Bauern, Bergleute und andere Bürger der Stadt. Der Rat der Stadt wurde abgesetzt. Nun regierte der „Ewige Rat Gottes“. Den Armen wurde Kleidung und Brot verteilt und der kirchliche Besitz wurde beschlagnahmt. Klöster wurden geräumt und die freien Räume konnten ab jetzt von obdachlosen genutzt werden. Außerdem kehrten Nonnen und Mönche in das weltliche Leben                                            zurück. Diese Ereignisse wurden bald in ganz Thüringen bekannt. An vielen Orten bildeten sich Bauernhaufen, die plündernd durch die Stadt zogen und Klöster, Adelshöfe und Pfarreien stürmten. Luther wendete sich gegen das gewaltsame Vorgehen der Bauern.

 

Anfang 1525 hatten Grundherren und Fürsten gemeinsam ein Söldnerheer aufgestellt. Sie zogen unter Führung vom Landgrafen Philipp von Hessen nach Frankenhausen, dass in Thüringen liegt. Dort hatten sich viele Bauern versammelt. Diese Bauern, die sehr aufständisch waren, bezogen auf dem Schlachtberg Stellung. Sie wurden dort von den fürstlichen Soldaten umzingelt.Die Herren versprachen  Gnade. Es gab nur eine Bedingung, die lautete das sie Müntzer wollten. Dazu waren die Bauern jedoch nicht bereit. Am 15. 5. 1525 begann der Angriff der Fürsten und ihrer Landesknechte. Über 5000 Ausständige aber nur wenige Soldaten starben. Überlebenden Bauern wurden gefangen und hingerichtet.

Thomas Müntzer wurde gefoltert und 27.5.1525 enthauptet. Sein Kopf wurde aufgespießt öffentlich aufgestellt- zur Abschreckung.

In anderen Regionen Deutschlands wurden schlecht bewaffnete Bauernhaufen von Soldaten blutig niedergeschlagen. Es starben insgesamt über 70.000 Bauern.

Die Überlebenden mussten hohe Wiedergutmachungsgelder  als Buße zahlen.

 

 

Ergebnis des Bauernkriegs

 

Die Bauern in einigen Regionen Süddeutschlands hatten zwar auch Forderungen gegen die durchsetzen können, aber im größten Teil Deutschlands hatten sie ihre Ziele nicht erreicht.

Im Osten Deutschlands verschlechterte sich die Lage der Bauern noch mehr. Sie verloren an die Gutsherren ihre Freiheit und mussten mehr Frondienste als je zuvor leisten.

 

Die Sieger des Bauernkrieges waren die Landesfürsten und den Bauern hatte der Krieg nichts genützt. Die Landesfürsten konnten auch ihre Stellung gegenüber den Städten und dem niederen Landadel stärken.

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Kommentare

  • unbekannt
    Wed, 23 May 2012 12:12:16 GMT Hamma von manni (Gast)

    Süzzzz

  • unbekannt
    Sun, 15 Apr 2012 14:28:17 GMT Referat von Hugo (Gast)

    Dieses Referat ist @#$%

  • unbekannt
    Tue, 27 Mar 2012 15:05:35 GMT Gut von noname (Gast)

    Hilfreich für mein Geschichtsreferat

  • unbekannt
    Thu, 16 Feb 2012 14:08:13 GMT Super von bleibt Geheim (Gast)

    Sehr gut zu gebrauchen für den Geschichtsunterricht. diese Seite hat mich und
    meine Kollegen voll ü berzeugt.

  • unbekannt
    Tue, 17 Jan 2012 19:55:50 GMT Klasse :DD von Gast (Gast)


  • unbekannt
    Wed, 11 Jan 2012 18:19:32 GMT . von me (Gast)

    (

  • unbekannt
    Tue, 06 Dec 2011 16:35:55 GMT . . . von mi (Gast)

  • unbekannt
    Mon, 14 Dec 2009 15:39:47 GMT dffDCSsc von (Gast)

    3rkhtzdgagsfdfd

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