Anton Webern,ein Komponist der Zwölftontechnik(Stichworte)

Kategorie: Geschichte
Eingesendet: 15.12.2005
Wörter: 11540
Autor: Terrorhexe333
Dokument melden:

Anton Webern,ein Komponist der Zwölftontechnik(Stichworte)

Anton Webern

-* 3. Dezember 1883 in Wien; † 15. September 1945 in Mittersill, Salzburg, Österreich

- vollständiger Name: Anton Friedrich Wilhelm von Webern,

    das "von" musste er 1918 ablegen

- einer der ersten Schüler von Arnold Schönberg

- zu Beginn des 20 Jh. gab er fast gleichzeitig mit Schönberg die Tonalität auf

- Es entstand die atonale Musik

- vom größten Teil der Öffentlichkeit wenig positiv aufgenommen

    entsprach nicht den Hörgewohnheiten

 

Leben

- Sohn eines erfolgreichen Bergbauingenieurs

- Familie war 1574 in den Adelsstand erhoben worden

- Durch seine Mutter erhielt Anton Webern früh Klavierunterricht

- später erhielt er Privatunterricht in Kompositionstheorie

- er lernte Violoncello zu spielen

- Herbst 1902 bis 1906 studierte er an der Universität Wien Musikwissenschaft

- Weberns Interesse für Alte Musik sollte später auch seinen eigenen Kompositionsstil

     beeinflussen

- In den folgenden Jahren arbeitete Webern als Kapellmeister

- Nach dem Krieg war Webern u.A. Leiter des Wiener Schubertbundes, der Wiener

    Arbeiter-   Sinfoniekonzerte sowie Chormeister des Wiener Arbeiter-Singvereins

- dann Dirigent beim österreichischen Rundfunk

-  1924 und 1932 erhielt Anton Webern den Musikpreis der Stadt Wien

- gab Gastspiele in der Schweiz, in England, Spanien und Deutschland

- Trotz herausragender Qualitäten als Musik- und Kompositions-Lehrer, nie an die Wiener

    Universität berufen

- Am 15. September 1945 wurde Anton Webern in Mittersill in Salzburg, während 

    einer Ausgangssperre von einem US-amerikanischen Soldaten erschossen, als er vor dem 

    Haus eine Zigarette rauchte.

 

 

Werk

- Weberns frühe Stücke stehen deutlich für die Spätromantik

- danach lange atonale Phase,

    die Weberns Ruf als Hauptvertreter des musikalischen Expressionismus begründete

 - bis 1914 entstanden Stücke von extremer Kürze

- wendete auch Schönbergs Zwölftontechnik an

- von da an begann er die Töne nach Höhe und Dauer zu ordnen, er konzentrierte sich wider

    auf  Tonalität

- Zwölftonstücke zeichneten sich durch Kürze aus

- später werden sie wieder länger

- spartanische Strukturen, Kürze, plötzliche melodische Sprünge und peinlich genaue

   Anweisungen zur Spielweise prägten seinen Stil (siehe Bagatelle!)

 

 

 

 

 

 

 

Bagatelle op. 9/4

-Lautstärke: sehr leise

    (leicht lauter und wieder leiser werdend)

    pp: ganz leise

    ppp: extrem leise

    mit Dämpfer, sehr zart, verlöschend

- große Tonsprünge

- keine Akkorde

- viele Pausen

- ritadando: langsamer werdend

- 4-stimmig

- pizzicato: gezupft

- arco: mit Bogen gespielt

- Tackt: 3/8

- Spielweise: am Steg, am Griffbrett, an der Spitze

- in den Bassstimmen wiederholen sich die Töne auffällig oft

- Altschlüssel: auch Bratschenschlüssel (für Bratsche, Posaune)

    eingestrichenes c liegt auf Mittellinie

- Bassschlüssel: auch f-Schlüssel (für tiefe Streicher und Bläser)

    kleines f auf der 2. obrsten Linie

Diskussion

Dein Kommentar

Was hältst du von dem Dokument Anton Webern,ein Komponist der Zwölftontechnik(Stichworte)? Sag uns eines Meinung!

  1. (freiwillig, wird nicht veröffentlicht)

Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.
Feedback