| Kategorie: | Geschichte |
|---|---|
| Eingesendet: | 08.04.2007 |
| Wörter: | 7676 |
| Autor: | petra1 |
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Andreas Hofer (* 22. November 1767 am Sandhof bei St. Leonhard in Passeier (Südtirol); † 20. Februar 1810 in Mantua) war Wirt (Gasthaus „Am Sand”), Viehhändler und ein Tiroler Freiheitskämpfer. Er gilt als der Vaterlandsheld Tirols.
LebenIn den Befreiungskriegen von 1809 führte Andreas Hofer die Tiroler drei Mal siegreich zum Kampf gegen die französischen Truppen unter Napoleon. Tirol stand infolge der Niederlage Österreichs im dritten Koalitionskrieg seit 1805/1806 wieder unter bayerischer Herrschaft. Die Bayern begannen in der neuen bayerischen Provinz Tirol eine Reihe von Reformen durchzuführen, wobei vor allem die Missachtung der alten Tiroler Wehrverfassung (Landlibell Kaiser Maximilians I. von 1511) und die Wiedereinführung der josephinischen Kirchenreform für Unmut sorgten (Minister Maximilian von Montgelas). Gerade die massiven Eingriffe in das religiöse Leben (Verbot von Christmette, Prozessionen und Wallfahrten, Rosenkranz etc.) führten zum so genannten Kirchenkampf des Klerus und der einfachen Bevölkerung. Dazu zählt auch der dem Aufstand unmittelbar vorangegangene Aufruf von Pater Joachim Haspinger, sich der von der bayrischen Besatzung auch für Tirol eingeführten Pockenimpfung mit Gewalt zu widersetzen, da es den Menschen nicht zustehe, sich auf diese Weise in Gottes Plan einzumischen. Somit richtete sich die Aufstandsbewegung nicht nur gegen Besatzung und Fremdherrschaft, sondern trägt auch deutliche Züge eines antimodernen Kampfes gegen die Ziele der Aufklärung. Die Zwangsaushebung von Rekruten für die Bayerische Armee führte schließlich zum Aufstand, der am 9. April 1809 in der Tiroler Hauptstadt Innsbruck begann. Andreas Hofer stellte sich an die Spitze der antibayerischen Bewegung. Bereits am 11. April konnte er sich bei Sterzing gegen die Bayern durchsetzen. Am 12. April kam es zu Kampfhandlungen um Innsbruck, und schon zwei Tage später konnten die Österreicher in Innsbruck einziehen. Den bayerischen und französischen Truppen gelang es aber, Teile Tirols wieder unter ihre Kontrolle zu bringen und Innsbruck einzunehmen. Nachdem sich am 13. Mai die bayerisch-französischen Truppen in einer blutigen Schlacht bei Wörgl durchgesetzt hatten, kam es am 25. und am 29. Mai zu zwei Schlachten am Bergisel, wobei sich die bayerischen Truppen am 29. Mai geschlagen ins Unterinntal zurückziehen mussten. Es folgte der Znaimer Waffenstillstand mit erneuter Besetzung Tirols durch napoleonische Truppen. Dem Aufruf zum Landsturm folgte ein erneuter Sieg am 13. August: 15.000 bayerische, sächsische und französische Soldaten unter der Führung von Marschall Levèbvre standen einem ebenso großen Tiroler Schützenaufgebot unter Andreas Hofer gegenüber. Der Friede von Schönbrunn, der in Tirol unbestätigt war und als Betrug galt, motivierte Hofer erneut zum Aufstand, der allerdings am 1. November 1809 mit der Niederlage der Tiroler am Bergisel endete. Ein weiterer Aufruf zum Widerstand vom 11. November hatte wenig Wirkung. Hofer musste flüchten, wurde von Franz Raffl verraten und am 28. Jänner 1810 auf der Mähderhütte der Pfandleralm (Alm des Prantacher Hofs gegenüber St. Martin in Passeier) gefangen genommen. Danach wurde er nach Mantua in Oberitalien geführt, vor ein Kriegsgericht gestellt und am 20. Februar 1810 erschossen.
Andreas Hofer liegt seit 1823 in der Hofkirche in Innsbruck begraben. Hofer gilt bei Teilen der Bevölkerung als Nationalheld, und sein Einsatz wird in einer Reihe von Denkmälern geehrt. Alljährlich wird er am 20. Februar als Vaterlandsheld gefeiert. Immer wieder wurden auch kritische Stimmen gegen die politische Mythologisierung des nicht zuletzt auch aus „religiösem Fundamentalismus“ geführten Aufstandes und seines bekanntesten Anführers laut. In engem Zusammenhang mit den Kämpfen der napoleonischen Zeit steht auch das alljährlich in ganz Tirol feierlich begangene Herz-Jesu-Fest: Als 1796 Tirol von französischen Truppen bedroht war, gelobte der Tiroler Landtag, alljährlich das Herz-Jesu-Fest feierlich zu begehen, was noch heute mit feierlichen Gottesdiensten, Prozessionen und Bergfeuern geschieht.
Anmerkung des Einsenders: Das wichtigste aus dem Leben von Andreas Hofer!
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Das ist der Wikipedia-Artikel, kein Referat.
Somit ist es eine URV
Die Polizei wird bald vor deiner Tür stehen!
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das is nich wirklich ein refarat.
gute refarate werden frei vorgetragen nur mit stichpunktzettelchen - wenn
überhaupt
und nicht zu viele daten , können sich die leute eh nicht merken
sry aber in meiner klasse wäre es ne 6