Alfred Rosenberg

Kategorie: Geschichte
Eingesendet: 30.09.2005
Wörter: 6302
Autor: unbekannt
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Alfred Rosenberg

Alfred Rosenberg wurde vor allem durch sein Buch "Der Mythus des 20. Jahrhunderts" zu einem wenn nicht gar dem Vordenker der nationalsozialistischen Bewegung. Neben "Mein Kampf" ist es das wahrscheinlich einzige Buch das in den meisten deutschen Haushalten vorzufinden war.

1893

Rosenberg wird am 12. Januar im heutigen Tallin (Estland), welches damals "Reval" hieß, als Sohn eines Kaufmanns aus Lettland, sowie einer estnischen Mutter geboren.

1917

er erlangt einen Diplomabschluss nach dem er in Moskau sowie Reval ein Studium der Ingenieurwissenschaften und der Architektur absolviert

1918

durch den Ausbruch der russischen Revolution flieht er nach Paris und von dort beginnt er einige Zeit später mit der Übersiedlung nach Berlin, dort kommt er in Berührung mit der Thule Gesellschaft und lernt auch Adolf Hitler kennen

1920

Eintritt in die NSDAP, er beginnt ebenfalls Schriften wie "Die Spur der Juden im Wandel der Zeiten", "Das Verbrechen der Freimaurer" und "Unoral im Talmund" zu verfassen

1923

 durch seine schriftstellerischen Tätigkeiten wird er zum Hauptschriftleiter der Parteizeitung "Völkischer Beobachter", er tritt damit die Nachfolge von Dietrich Eckard an, am 9. November ist er ebenfalls einer der Teilnehmer des sogenannten "Hitler Putsches"

1924

während Hitlers Haftzeit ist er als Stellvertreter aktiv und gründet die "Großdeutsche Arbeitsgemeinschaft" die als Ersatz zur verbotenen NSDAP fungiert

1929

Gründung des "Kampfbund für deutsche Kultur"

1930

im Wahlkreis Hessen - Darmstadt wird Rosenberg als Abgeordneter der NSDAP in den Reichstag gewählt, ebenfalls in diesem Jahr schreibt er sein berühmtes Buch "Der Mythus des 20. Jahrhunderts"

1933/ 34

er wird erst zum Leiter des außenpolitischen Amtes der NSDAP und dann zum "Beauftragten des Führers für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NSDAP", beide Positionen hat er bis 1945 inne

1941

Gründung der "Hohen Schule" als Zentrum der nationalsozialistischen ideologischen und pädagogischen Forschung
 

1941

ab 41 ist er als "Reichsminister für die besetzten Ostgebiete" verantwortlich

1946

das Jahr der Ermordung Alfred Rosenbergs durch die alliierten Verbrecher, als einer der wenigen hochrangigen Verbliebenen der NSDAP, wurde er vorm "Nürnberger Kriegsverbrechertribunal" am 16. Oktober zum Tode Tode verurteilt und durch den Strang ermordet, Rosenberg distanzierte sich im Prozess von der Parteiführung der NSDAP (ob aus Taktik oder Überzeugung sei dahingestellt) doch vertrat er weiterhin seine Ideale und den Glauben an die große Idee des Nationalsozialismus

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