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Das finnische schulsystem


Kategorie: Gemeinschaftskunde
Eingesendet: 04.10.2007
Wörter: 6372
Autor: missmunich
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Das finnische schulsystem

DAS FINNISCHE SCHULSYSTEM IM VERGLEICH ZUM DEUTSCHEN

Ich habe das Thema „Das finnische Schulsystem im Vergleich zum deutschen Sculsystem“ ausgesucht. In den letztn PISA-Studien hat Finnland immer am besten abgeschnitten. Ich habe mich gefragt, warum das so ist. Meine Recherchen haben zu folgendem Ergebnis geführt:
Die heutige Situation an deutschen Schulen ist genau die gleiche wie vor 40 Jahren in Finnland. Die hatten die gleiche Probleme, wie fehlende Chancen einen rictigen Beruf zu bekommen und zu viele Kinder werden vom Schulsystem nicht ausreichend gefördert. Ein wichtiger Auslöser waren damals die Schülerinnen und Schüelr selber. Im Jahre 1968 gab es einen Schülerkongress von Schulen in ganz Finnland. Sie haben diskutiert was die Schulen falsch machen. Diese Mühe hat sich am Ende ausgezahlt: ab 1972 wurde dann das 3-gliedrige System abgeschafft und die Reform umgesetzt. Von allen wurde die Reform mitgetragen, sogar von denen, die dagegen gestimmt haten. Die zukünftigen Schulen sollten eine Schule für alle Kinder sein und die individuelle Förderung statt Leistungsdifferenzierung schaffen.
DAS SYSTEM
Sie haben stattdessen 3 Schulformen eingeführt: Die 6-jährige Unterstufe, die 3-jährige Oberstufe und die „lukio“. Die Unter- und die Oberstufe sind getrennte Schulen. Sie werden „peruskoulu“ genannt. Was soviel wie „Grundschule“ heißt, aber in den deutschen Medien als „Gesamtschule“ bezeichnet wird, obwohl es nicht sehr viele Gemeinsamkeiten gibt. Z.B. gibt es in der peruskoulu Jahrgang 1-9 und in der Gesamtschule Jahrgang 5-13.nach dem peruskoulu kommt die lukio. Diese Schulform geht nicht nach Jahrgangsklassen, sondern nach dem Kurssystem, je nach Begabung, Fleiß, und Notendurchschnitt. Man kann das Abitur nach 2-4 Jahren absolvieren, d.h. man könnte in der 11. Klasse schon sein ABI machen.
DIE SCHULEN
Die Schulträger sind normalerweise Gemeinden, deshalb können sie ihren eigenen Lehrplan zusammenstellen. Aber es gibt eine landesweiten Rahmenplan in dem steht was die Schüler können sollen wenn sie mit der Schule fertig sind. Die Lehrkräfte sind keine Beamten. Sie können nach Bedarf eingestellt und entlassen werden. In Finnland haben 60% aller Schulen weniger als 50 Schüler. Die Lehrer haben einen besseren Überblick und man bemerkt früher die Probleme der Schüler, weil das Umfeld kleiner ist. Auch gibt es dort eine Unterrichtspflicht statt einer Schulpflicht. Das bedeutet: die Kommunen sind verpflichtet, dass jedes Kind möglichst nah an seinem Wohnort möglichst guten Unterricht bekommt. Außerdem kann man ab der 1. Klasse die Schule frei wählen, denn es gibt keine Sprengelschulen.
SCHULPERSONAL
Das Schulpersonal ist auch ein wenig anders als in Deutschland. Es gibt eine Speziallehrerin, die sich um die lernschwächeren Kinder kümmert. Dazu wird sie in die Klasse gerufen, um sich die Situation anzuschauen. Danach sucht sie sich die Kinder raus, die nicht mitkommen und gibt ihnen gezielten Einzelunterricht oder in Gruppen. Anschließend kommen sie auch oft wieder im Unterricht mit. Es gibt auch eine Assistentin. Das können Abiturienten oder Hausfrauen sein, die ihren Beruf nicht ausüben. Sie helfen den Lehrern z.B., indem sie den Kindern noch mal die Aufgaben erklären.
FÖRDERUNG DER SCHWACHEN SCHÜLER
Die Schwachen werden in diesem System besser gefördert. Sie werden nicht rausgeworfen wenn sie zu shclecht sind, sondern bekommen Unterstützung, wo sie Unterstützung brauchen. Wenn die Hilfe der Lehrer nicht zum Erfolg führt, dann wird eine Spezialkonferenz zusammengerufen. Dazu kommt die Klassenlehrerin, die Speziallehrerin, der Schulartzt und die Psychologin. Sie beraten das weitere Vorgehen. Falls es gesundheitliche Probleme hat, ist das ein Fall für den Schulartzt. Wenn das Kind einfach nur Probleme mit dem Lernen hat, wird ein eigener Lehrplan für den Schüler erstellt.
FREMDSPRACHEN
Die 1. Fremdsprache lernt man spätestens in der 3. Klasse, die 2. in der 5. Klasse und die 3. in der 7. Klasse. Immer öfter werden auch Fremdsprachen in der 1. Klasse oder sogar im Kindergarten. Die Sprachenfolge und welche man nimmt ist frei. Englisch als Fremdsprache ist Pflicht. Als andere Fremdsprache kann man auch Deutsch Französisch, Russisch, Spanisch, Latein, Italienisch oder sogar Japanisch lernen.
SIND DIE LEHRER BESSER?
Dann kommt natürlich die Frage, ob die finnischen Lehre besseren Unterricht geben. Die Antwort lautet NEIN! Woher dann diesser Irrtum stammt ist leicht zu erklären. Wenn ausländische Hospitanten kommen dann werden sie natürlich auf die beste Schule geschickt, wo sie das sehen , was sie sehen wollen: die besten Schulen, die besten Lehrer, die besten Schüler, die beste Archtikturen. Aber es gibt trotzdem etwas was sie von manchen deutschen Lehrern unterscheidet: Kein Kind darf von den Lehrern beschämt werdem. Sonst sinkt ja auch noch die Lust am lernen und das kann man auch in Detschalnd verändern. Man sollte eher den Kindern sagen was sie können und sie loben.
WARUM SIND DIE SCHÜLER DANN BESSER?
Aber warum sind die Schüler dann besser? Erstmal wurde festgestellt, dass die finischen Schüler besser lesen können, den die Analphabetenrate liegt bei 3,8%. Das ist die niedrigste Rate auf der ganzen Welt. Man glaubt, dass das durch die lange Lesetradition kommt, denn in Finnland gibt es lange kalte, Winter. Die Kinder haben nicht sehr viele Möglichkeiten sich in der Freizeit zu beschäftigen. Ausländische Fernsehbeiträge und Kinofilme werden nicht synchronisiert, sondern untertitelt. So lernen sie schneller und besser lesen und lernen dazu auch noch die Fremdsprachen.
WAS KANN MAN IN DEUTSCHLAND MACHEN?
Man könnte dieses System auch in Deutschland einführen. Was fehlt ist der politische Wille zu diesen Maßnahmen und alle Schüler sollten sich dafür einsetzen.

FRAGEN:
1.Was habt ihr für Vorschläge? Was kann man als Schüler dazu beitrage, dass dieses System eingeführt wird?
Z.B. könnte man Projekttage veranstalten, damit die Leute merken, dass den Schülern viel dran liegt unser jetztiges System zu ändern. Diese Projekttage sollen die Leute dazu ansporren auch etwas dazu beizutragen.
2.Was gefällt euch nicht an unserem System. Was würdet ihr besser machen?
3.Wie könnten wir die Politiker dazu bewegen, das System zu verbessern?

Anmerkung des Einsenders: ich ahe auf dieses referat eine eins bekommen und es wurde im jahresbuch veröffentlicht

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